Viel Lob für Tottenhams Kevin Wimmer

Mehrere ÖFB-Legionäre zählten am Wochenende zu den absoluten Leistungsträgern ihrer Klubs.

Martin Hinteregger stand beim 0:1 in Mainz erstmals in der Startelf von Borussia Mönchengladbach. Zwar verlor der 23-Jährige in der ersten Halbzeit deutlich mehr Zweikämpfe als er gewann, nach der Pause konnte er sich aber deutlich steigern. Beim Tor der Mainzer durch Christian Clemens (21.) war Hinteregger wie seine Teamkollegen nicht ganz im Bilde. "Auch wenn es ein negatives Ergebnis war, kann ich persönlich auf meiner Leistung aufbauen", meinte der Innenverteidiger in einem Interview auf der Borussia-Homepage.  "In der ersten Halbzeit habe ich mich etwas ruhiger in das Spiel hereingetastet, die Bundesliga ist ja doch eine andere Welt. Aber in der zweiten Hälfte hat man schon ungefähr sehen können, wie meine Spielweise ist." Martin Stranzl war wegen Rückenproblemen nicht im Kader der Gladbacher. Auf der Gegenseite zeigte Julian Baumgartlinger im zentralen Mittelfeld eine äußerst starke Vorstellung, spulte 12,96 Kilometer ab und trieb das Mainzer Spiel an. Eine sehr bittere Niederlage musste Torhüter Ramazan Özcan mit Ingolstadt hinnehmen. Die "Schanzer" unterlagen aufgrund schwerwiegender Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns in Dortmund mit 0:2. Özcan war bei den Gegentoren machtlos. Vor allem das Abseitstor zum 1:0 für Dortmund brachte den Keeper aber völlig in Rage. Zlatko Junuzovic erkämpfte sich mit Werder Bremen in einem dramatischen Spiel gegen Hertha BSC ein 3:3-Unentschieden. Der Mittelfeldmotor wurde kurz vor Schluss ausgewechselt, hatte mit zwei Assists maßgeblichen Anteil am Teilerfolg der Bremer. Florian Grillitsch konnte zur Aufholjagd der Bremer nichts mehr beitragen, Coach Viktor Skripnik hatte ihn zu diesem Zeitpunkt bereits vom Platz genommen. U21-Teamspieler Alessandro Schöpf hatte doppelten Grund zum Jubeln. Der Tiroler gewann mit Schalke 2:0 in Darmstadt und gab dabei ab der 89. Minute sein Bundesliga-Debüt. György Garics spielte bei Darmstadt durch, stach aus einer schwachen Elf aber nicht hervor. Michael Gregoritsch wurde bei Hamburgs 1:2-Niederlage gegen Stuttgart nach rund einer Stunde eingewechselt - die auffälligste Aktion des U21-Teamspielers. Florian Klein hat seinen Platz in der Viererkette der Stuttgarter an Neuzugang Kevin Großkreutz verloren und könnte im Halbjahr vor der EURO zu sehr wenig Spielpraxis kommen. Mit Lob überschüttet wurde Kevin Wimmer. Durch die Verletzung von Jan Vertonghen ist der gebürtige Welser bei Tottenham in der Innenverteidigung gesetzt und weiß zu überzeugen. Fans und Medien waren von seiner Leistung beim 4:1 gegen Colchester begeistert. "Er leistete sich kaum Schwächen", meinte die Daily Mail und lobte Wimmers Physis sowie seine Qualitäten im Spielaufbau: "Er präsentiert sich souverän, selbstbewusst und genau so, wie Pochettino seine Innenverteidiger spielen sehen will." Marko Arnautovic, zuletzt im Ligacup gegen Liverpool noch Torschütze, wurde am Wochenende im FA-Cup wegen Rückenproblemen geschont. Stoke verlor 0:1 gegen Crystal Palace. Sebastian Prödl war bei Watfords 1:0 beim Zweitliga-Klub Nottingham Forest über die komplette Distanz im Einsatz.
(kurier / ab) Erstellt am
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