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KURIER Romy 2014
Die Freude vor dem Fest: Die Rapidler wollen sich nach einem turbulenten Herbst mit einem Erfolg in den Winter begeben.
Die Freude vor dem Fest: Die Rapidler wollen sich nach einem turbulenten Herbst mit einem Erfolg in den Winter begeben. - Foto: apa

Letztes Update am 14.12.2012, 15:50

Fußballerischer Tatendrang vor dem Winterschlaf. Rapid und Salzburg wollen mit Siegen den Druck auf Leader Austria erhöhen

Ein Mal noch Fußball spielen, dann kommt das Christkind. 90 Minuten trennen die Bundesliga-Klubs von der Bescherung und dem verdienten Urlaub. Für das Spitzen-Quartett gilt es noch einmal voll zu punkten, um Rückstände in Grenzen zu halten, oder Vorsprünge noch auszubauen, damit man einen geruhsamen Winterschlaf halten kann.

Salzburg empfängt Mattersburg und steht vor einer Pflichtübung. Einer wird abermals auf der Bank der Kälte trotzen. Stefan Maierhofer ist bisher bei neun Kurzeinsätzen nur auf 216 Spielminuten gekommen. Eine nicht zufriedenstellende Bilanz für den Stürmer. Jetzt zeigt der deutsche Zweitligist Duisburg Interesse an Maierhofer, der mit den „Zebras“ in der Saison 2010/’11 ins DFB-Cupfinale eingezogen ist. Manager Ivo Grlic will den Österreicher zurückholen. „Ich stehe zu Stefan in Kontakt. Es gibt die Überlegung, ihn zurückzuholen.“


Rapid gegen den Platz

Rapid reist nach vier Siegen aus den letzten vier Ligaspielen mit Selbstvertrauen nach Wr. Neustadt. Ein harter Gegner werden heute die Platzverhältnisse sein. Denn Regen und prognostizierte plus 4° Celsius werden dem bis gestern gefrorenen Spielfeld hart zusetzen. Rapid-Trainer Peter Schöttel ist dennoch zuversichtlich: „Der Platzwart wird wieder gute Arbeit leisten. Wir haben zwar überlegt, ob wir auf dem gefrorenen Platz trainieren, haben es aber wieder verworfen. Die Spieler müssen sich kurzfristig darauf einstellen.“

Offene Rechnung

Erst einen Tag später verabschieden sich die Austria und Sturm Graz in den Weihnachtsurlaub, der für die Spieler um 18 Uhr beginnt. Davor haben sie das Spitzenspiel der Runde zu bestreiten. Die Austria möchte als Tabellenführer die beeindruckende Serie fortsetzen, ist aber vor den Grazern gewarnt. Das letzte Heimspiel verlor man 0:1. „Wir haben mit ihnen eine Rechnung offen“, zeigt sich Florian Mader motiviert. „Wir haben damals gut gespielt, auch im zweiten Spiel in Graz. Unterm Strich haben wir aber nur einen Punkt geholt.“ Kapitän Ortlechner stimmt zu: „Das nervt uns gewaltig.“

Torjäger Philipp Hosiner wünscht sich einen Sieg: „Danach können wir drei Wochen relaxen. Gegen keine Mannschaft haben wir so wenig gepunktet wie gegen Sturm.“ Das soll sich ändern. Eine Schrecksekunde erlebte Markus Suttner im Training. Bei der Landung nach einem Kopfball überstreckte er sein Knie. Die erste Befürchtung, Kreuzbandriss, bestätigte sich nicht. Heute wird über einen Einsatz entschieden.

Hoffnungen

In Ried gibt Michael Angerschmid als Cheftrainer sein Debüt. Auf der Bank ist er schon die ganze Saison gesessen, im Heimspiel gegen Wolfsberg (16 Uhr) hat er heute erstmals die alleinige Verantwortung. „In Wahrheit hat sich gar nichts geändert, außer, dass ich jetzt vorne stehe und die Letztverantwortung habe“, sagte Angerschmid. „Wir machen alles im Team, wie in den vergangenen Wochen auch schon.“

Innsbruck will die rote Laterne des Letzten knapp vor Weihnachten loswerden. Dazu sind drei Punkte im Heimspiel gegen die Admira nötig. Die Südstädter stecken in einem Tief. Trainer Dietmar Kühbauer bleibt dennoch ruhig: „Wir müssen die Eigenfehler vermeiden, dann geht es auch wieder aufwärts.“

(KURIER) Erstellt am 14.12.2012, 15:50

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