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Foto: apa

Letztes Update am 16.06.2013, 14:11

Einstimmig: Windtner bleibt ÖFB-Präsident. Der Oberösterreicher hatte allerdings auch keinen Gegenkandidaten.

Leo Windtner bleibt an der Spitze des Österreichischen Fußball-Bunds (ÖFB). Auf der ÖFB-Hauptversammlung in Pamhagen wurde der 63-jährige Oberösterreicher am Sonntag ohne Gegenkandidat einstimmig für weitere vier Jahre als Präsident bestätigt. Klares Ziel Windtners, der 2009 auf Friedrich Stickler gefolgt war, ist ein weiterer sportlicher Aufschwung.

So sollen sich die Nationalteams regelmäßig für Endrunden qualifizieren: „Nicht-dabei-Sein soll die Ausnahme werden“, sagte Windtner in der Rede an die Delegierten.

Internationale Quali

Zu den wesentlichsten Herausforderungen und Aufgaben der bevorstehenden Periode zählt laut Windtner auf internationaler Ebene die EM 2016 in Frankreich mit erstmals 24 teilnehmenden Verbänden. "Wenn sich von 53 UEFA-Mitgliedern 24 qualifizieren und wir nicht dabei sein sollten, dann wäre das ein herber Rückschlag", hatte er schon Anfang Juni erklärt. Zudem hat Windtner eine mögliche Bewerbung für die EM 2020 sowie die Bekämpfung des internationalen Wettbetrugs im Fokus.

Auf nationaler Ebene gelte es, den Weg als Ausbildungsland weiter zu gehen und die begonnen Projekte wie zum etwa das Projekt12 weiterzuführen. „Ohne maximale Breite keine absolute Spitze“ so die klare Botschaft des Präsidenten, der mit einem nationalen Entwicklungsplan für den Breiten- und Trendfußball die gesellschaftspolitische Bedeutung des Fußballs steigern will.

Wertsteigerung

Stolz zeigte sich Generaldirektor Alfred Ludwig angesichts der Steigerung des Werbewertes des Nationalteams von 45 Millionen Euro (2010) auf 61 Millionen Euro (2012) und der TV-Präsenz der Spiele des Nationalteams mit durchschnittlich 725.000 Sehern im ORF. Auch den Beitrag des ÖFB für die Wirtschaft des Landes strich er hervor: Man erziele über 30.000 Nächtigungen in über 70 Länderspielen und leiste damit einen enormen Impuls im Bereich des Tourismus.

So werde der Verband zukünftig neben der Austrian Football Marketing GmbH und der Fußballösterreich GmbH einen weiteren Wirtschaftsbetrieb führen, und zwar eine Reisegesellschaft gemeinsam mit dem Travel Partner HRG (Hogg Robinson Group).

Besonders erfreulich sei laut Ludwig der Zuschauerrekord in der WM-Qualifikation: In 5 Qualifikationsspielen kamen laut ÖFB 216.000 Zuseher zu den Partien des Nationalteams, im Zehn-Jahres-Schnitt waren es 27.630 Fans pro Match.

 

(apa/lm) Erstellt am 16.06.2013, 14:11

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