Die teuersten Kicker Österreichs und international

Real Madrid's Cristiano Ronaldo, top, celebrate hi…
Foto: AP/Efrem Lukatsky Die wertvollsten Herren: Gareth Bale und Cristiano Ronaldo (obenauf).

Best of: Hinteregger wird Österreichs Rekordmann. International zahlen aber vor allem die Spanier wesentlich mehr.

Wir befinden uns im Jahr 2016 nach Christus. Überall auf der Welt  steigen die Transfersummen ins Utopische. Auch  für Österreicher werden mittlerweile  Summen ausgegeben, die vor Jahren noch undenkbar waren.

Für Martin Hinteregger, Kärntner im Salzburger Dress, könnte  der deutsche Bundesligist   Mönchengladbach  im Sommer zu rund 1,5 Millionen Leihsumme noch einmal zumindest 12 Millionen Euro bezahlen, sollte sich der Innenverteidiger während der Zeit des Leihvertrages bewähren. Damit wäre der 23-Jährige  der teuerste Österreicher in der Transfergeschichte (siehe unten). Bisher ist dies Aleksandar Dragovic, für den Dynamo Kiew 2013 neun Millionen an Basel gezahlt hat.
Unsummen? Utopisch? Mitnichten. Denn im internationalen Vergleich liegen die Österreicher weit hinten.

Spitzenreiter Ronaldo und Bale

Die Spendierhosen haben die Spanier an. Mit jeweils kolportierten und offiziellen 95  Millionen  Euro  war Real Madrid in den vergangenen Jahren der Transferkaiser.  2009 zahlten die Königlichen   diese Summe  für Cristiano Ronaldo an Manchester United, 2013 wurde dieser Betrag an Tottenham bezahlt, als man sich die Dienste des Walisers Gareth Bale sicherte. Für  James Rodríguez aus Kolumbien zahlten die Madrilenen vor einhalb Jahren 80 Millionen an  AS Monaco.

Dazwischen auf den Plätzen drei und vier postierte sich der FC Barcelona. Die Katalanen holten 2013 Neymar vom FC Santos für 88,2 Millionen, ein Jahr später Luis Suárez um 80 Millionen von Liverpool. Nur eine Frage der Zeit, bis Barcelona wieder  einen draufsetzt, immerhin ist die Zeit der Transfersperre (die FIFA hatte Barcelona im April 2014 wegen des Transfers von Minderjährigen verurteilt) soeben abgelaufen. Sicherheitshalber  meldete der Traditionsklub gleich 77 neue Spieler an. Zinédine Zidane, neuer Real-Trainer, ist im ewigen Ranking übrigens noch die Nummer acht. Er kam  2001 um 73,5 Millionen von  Juventus  zu Real.  

Reif für die Insel

Auf Platz sechs und sieben findet man die ersten nicht-spanischen Klubs. Für den Argentinier  Ángel Di María zahlte 2014 Manchester United 75 Millionen  an Real  (mittlerweile ging der Argentinier um 63 Millionen zu  PSG),  Manchester City war der Erwerb  des Belgiers Kevin de Bruyne vergangenen  Sommer 74 Millionen wert. 

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(kurier) Erstellt am
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