Fußball Die Spitznamen der EM-Stars Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 19.06.2012, 10:46 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Die Spitznamen der EM-Stars. Ein stürmendes Schnitzel, ein Heiliger und ein Präsident als Trainer. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Schnitzel. Seinen ausgefallenen Spitznamen bekam Tomáš Rosický im Jahr 2001 verpasst, als er gerade von Sparta Prag zu Borussia Dortmund gewechselt war. Ein Journalist rief dem schmächtigen Tschechen zu: "Junge, iss doch mal ein Schnitzel!" Tschechiens Regisseur mag seinen deutschen Spitznamen aber nicht, er heißt in seiner Heimat als Abwandlung seines Nachnamens "Rossa". Sein Teamkollege Petr Jiráček (li.) wurde nach seinem entscheidenden Treffer gegen Polen von einigen Journalisten zum "Blonden Engel" gemacht. Der Spanier Raúl Albiol wird "Chori" genannt, heißt also "Paprikawürstchen". Italiens Stürmer Antonio Cassano (re.), Sant’ Antonio, spielt schlitzohriger als der "Heilige Antonio". Nicklas Bendtner (li.) wurde seinem Spitznamen "Quick Nick" am Sonntag auch im Spiel gegen Deutschland (1:2) gerecht. Der dänische Angreifer konnte im Strafraum nur noch zurückgehalten werden, der Elfmeterpfiff blieb allerdings aus. Der erst 27-jährige Stürmer Lukas Podolski absolvierte am Sonntag gegen die Dänen sein 100. Länderspiel. Der in Polen geborene Deutsche hört auf den Namen "Prinz Poldi". Ein ewiger Kindskopf bleibt der Spanier Fernando Torres. Das 28-jährige Milchbubi mit den roten Wangen ist "El Niño", das Kind. Dass der Deutsche Per Mertesacker mit seinen 1,98 Metern "Langer" gerufen wird, liegt auf der Hand. Auch Dick Advocaat heißt nicht von ungefähr "der kleine General". Der Trainer der Russen misst gerade mal 1,70 Meter und führt seine Mannschaft äußerst autoritär, diesmal allerdings ohne Erfolg – out in der Vorrunde. Frankreichs Trainer Laurent Blanc galt schon während seiner aktiven Zeit als Abwehrchef als "Le Président". Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp nennt Jakub "Kuba" Blaszczykowski (re.) und Lukasz Piszczek (li.) nach einer polnischen Comicserie "Lolek und Bolek", weil sie auch abseits des Fußballplatzes unzertrennlich sind. Cristiano Ronaldo heißt bei seinen Madrider Teamkollegen "La Maquina", die Maschine . Der portugiesische Superstar stählt seinen Körper, schießt Tore am Fließband und ist nie verletzt. Gerard Piqué gilt wegen seiner eleganten und kompromisslosen Spielweise als "spanischer Beckenbauer" – "Piquenbauer". In Anlehnung an das ehemalige englische Enfant terrible Gazza Paul Gascoigne, wird Wayne Rooney auch "Wazza" gerufen. Für den Niederländer Rafael van der Vaart ist das EM-Turnier nach drei Niederlagen in drei Spielen bereits vorbei. Seinen Spitznamen darf er allerdings behalten: "Tulpen-Beckham". (kurier) Erstellt am 18.06.2012, 16:15 Stichworte: › EURO2012 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Biografie Maria Happel: Köstliche Anekdoten, viel Privates Fußball Die Trainer der EURO-Halbfinalisten Vier Trainer-Typen, vier Stile – aber ein Ziel: Mit dem Nationalteam den EM-Titel holen. Niederösterreich Wirt muss für "Fritzl-Schnitzel" zahlen Die Wortkreation „Fritzl-Schnitzel“ kommt einem St.-Pöltner Gastronomen teuer: Er muss 5000 Euro zahlen. EM-Qualifikation Sabitzer verstärkt U-19-Team Der Rapid-Spieler steht im Aufgebot für das anstehende EM-Qualifikationsturnier in Traiskirchen. Iran Ahmadinejad legt sich mit Wächterrat an Rafsanjani akzeptiert die Ablehnung seiner Kandidatur - nicht so jedoch der iranische Präsident.
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