Cup-Schlager als Startschuss für Salzburg
Das Cup-Match bei Sturm (Mittwoch, 20:30 Uhr) ist für Meister Salzburg das erste von sechs Spielen in nur 19 Tagen.
Wallner könnte in seiner Heimatstadt Graz sein Pflichtspieldebüt für Salzburg geben.
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Huub Stevens fühlt sich in Salzburg einfach wohl. Also ist es keine Überraschung, dass der Salzburg-Trainer seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr bis 2012 verlängert hat.
Eine Personalfrage, die sich in Salzburg gar nicht gestellt hat, wurde also geklärt. Am Mittwoch wird es sportlich ernst. Das vorverlegte Spiel der 3. Cup-Runde bei Sturm (20.30, live ORF 1) ist der Auftakt zu sechs Spielen in 19 Tagen, auf die bis Mitte Mai noch bis zu 26 weitere Partien in drei Bewerben folgen könnten.
Im Cup hat Salzburg in der fünfjährigen Ära Red Bull bisher immer enttäuscht. Der Cup-Titel ist trotz der Dreifachbelastung (Bundesliga, Cup, Europa League) ein erklärtes Ziel. Stevens macht deshalb Druck auf seine Spieler: "Wer glaubt, das wird ein Larifari-Spiel, der kann gleich zu Hause bleiben."
Rochaden
Mit der Vorbereitung ist Salzburgs Trainer keineswegs zufrieden. Und das nicht, weil keines der vier Testspiele gewonnen wurde, sondern weil zwei weitere abgesagt werden mussten. "Ich weiß nicht, wo wir stehen", sagt Stevens, der auf Marc Janko (Innenbandzerrung) wohl verzichten wird. Neuzugang Roman Wallner könnte deshalb just in seiner Heimatstadt Graz sein Pflichtspieldebüt in der Salzburger Offensive geben.
Aber auch im Sturm-Sturm weht ein frischer Wind. Die Grazer verbreiterten in der Winterpause die Offensive mit Klaus Salmutter (LASK) und Roman Kienast, der aus Norwegen gekommen ist (Ham-Kam). Spielen werden aber logischerweise Altbekannte: Samir Muratovic und Daniel Beichler beginnen im Cup-Hit.
Weil Salmutter nach einem verkorksten Herbst in Linz höchstens Ersatzbankreife hat und Kienast der Oberschenkel zwickt. Dazu fehlt dem Ex-Teamstürmer die Spielpraxis, das letzte Spiel in Norwegen absolvierte Kienast im Oktober. Mario Haas braucht auch noch Zeit, der 34-Jährige macht aber nach seinen Knie- und Wadenproblemen zumindest das volle Trainingsprogramm mit.
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