Burning Gears 2010
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Montag, 15. März 2010

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Muss Rapid-Goalie Payer auf die Bank?

Trainer Pacult kritisiert seinen Stammgoalie und lobt Ersatztormann Hedl. LASK-Keeper Macho hofft auf eine Teamchance.

Warteposition: Payer verpasste wegen einer Knieverletzung einen Teil der Vorbereitung, während Ersatzmann Hedl glänzte. Warteposition: Payer verpasste wegen einer Knieverletzung einen Teil der Vorbereitung, während Ersatzmann Hedl glänzte. DruckenSendenLeserbrief
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Vor einem Jahr hat Peter Pacult geheim gehalten, wer zum Frühjahrsstart im Tor steht. Der Rapid-Trainer hatte sich insgeheim für ein Comeback von Helge Payer nach dessen Thrombose entschieden, wollte den Teamtormann aber noch einer Drucksituation aussetzen.

Die Geschichte wiederholt sich vor dem Auftakt am Freitag beim LASK. "Die Goalies werden wie die Feldspieler 90 Minuten vor Anpfiff erfahren, wer spielt. Das muss reichen", sagt Pacult.

Es gibt aber wesentliche Unterschiede zum Jahr 2009. Pacult ist mit der Verfassung von Payer nicht zufrieden, mit den Leistungen von Ersatzmann Raimund Hedl dafür umso mehr. "Hedl hat im Dezember gegen Celtic gut gehalten, war im Training voll dabei und zuletzt gegen Zilina stark. Payer fehlen hingegen zwei Wochen Vorbereitung wegen einer Knieverletzung", erklärt Pacult. Der 50-Jährige kritisiert, dass Payer seinen Zustand als einwandfrei beschreibt: "Frech hinstellen und behaupten, ich bin voll fit, reicht mir nicht. Weder Klasse noch Routine können diese Pause überspielen."

Hedl wittert seine Chance: "Ich bin bereit und hoffe, dass ich spiele, weil ich topfit und in sehr guter Form bin."

Sicher im Tor stehen wird beim LASK Jürgen Macho. Die Erinnerung an sein erstes Spiel im Herbst für die Linzer hat der Wiener schnell verdrängt: "Ich habe nach 17 Sekunden das 0:1 gegen Rapid verschuldet - nach 18 Sekunden war das schon vergessen." Sollte Ex-Rapid-Kollege Payer nur auf der Bank sitzen, wird die Rückkehr in das Team für den EURO-Goalie schneller zum Thema als erwartet: "Für mich ist wichtig, zu spielen und das in guter Form. Das tue ich, also hab' ich durchaus Chancen auf ein Comeback."

Macho sollte es eigentlich mit dem Sturmduo Salihi-Trimmel zu tun bekommen. "Christopher Trimmel ist aber ein Beispiel, wie man sich aus der Mannschaft spielt", meint Pacult. "Er kann nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Doktor rennen. Da fehlt die Professionalität. Trimmel pausiert wegen Wehwehchen, mit denen Hofmann immer spielt."

Hofmanns Zukunft

Ob Steffen Hofmann auch in der kommenden Saison für Rapid spielt, ist weiter offen. "Ich konnte mich noch nicht entscheiden. Die Gedanken über meine Zukunft lenken mich aber nicht vom Fußball ab", versichert er. Fest steht: Je länger Hofmann zögert, das Angebot von Mallorca anzunehmen, desto wahrscheinlicher wird eine Vertragsverlängerung bei Rapid.




Artikel vom 09.02.2010 15:58 | KURIER | Alexander Huber, Alexander Strecha


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