Festival of Lights lässt Berlin erstrahlen

Jedes Jahr im Oktober wird Berlin zur Stadt der Lichtkunst.

Kunstvolle Inszenierungen der Wahrzeichen – das Festival of Lights in Berlin ist eines der größten Illuminations-Festivals der Welt. Auch Berlins historische Orte, Straßen, Szeneviertel, die Hotspots der jüngsten Berliner Geschichte und Plätze, wie auch der Potsdamer Platz, werden noch bis zum 20. Oktober illuminiert und inszeniert. Nationale sowie internationale Künstler präsentieren Lichtinstallationen und verwandeln die Stadt in eine große Bühne. So auch die Installation "Wächter der Zeit" vom österreichischen Künstler Manfred Kielnhofer am Bebelplatz. Künstler Maximilian aus Polen bläst gigantische Seifenblasen vorm beleuchteten Brandenburger Tor. Das Lichterfest findet in diesem Jahr zum neunten Mal statt und steht erneut unter der Schirmherrschaft des regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit. Das Festival of Lights hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Tourismusmagneten und Wirtschaftsfaktor entwickelt. „Unsere Vision ist ein Festival of Lights, das zu einer Bewegung wird, zu einem Fest des Lichts, bei dem viele Menschen mitmachen, damit Berlin leuchtet. Licht ist eine wundervolle Botschaft, es vereint ein positives Lebensgefühl, Freiheit und Optimismus. Das passt zu dieser Stadt. Jeder sollte mitmachen - lasst uns deshalb gemeinsam die Lichtkunst feiern!“, so Birgit Zander, Initiatorin des Festival of Lights. Und weiter: „Gemeinsam schaffen alle Mitwirkenden in diesem Jahr erstmals über 100 
Gebäude, Straßen und Plätze zu illuminieren. Das Festival of LIghts hat 
seinen Fokus dabei vor allem auf künstlerische Inszenierungen gesetzt, mit den 
Geschichten, die erzählt werden, unter Einsatz modernster Projektionstechnik, 3- 
D-Videomappings sowie spektakulärer Installationen. Damit setzen wir z.B. die 
Architektur und Kunstwerke Berlins in ein ganz besonderes Licht.“ Am Marlene Dietrich Platz tanzen Menschen in aufwendigen Kostümen. Laser-Projektionen erleuchten das Brandenburger Tor in allen Farben. Am Leipziger Platz sind im Zuge des Festivals auch nachts die Bäume in sattem Grün zu sehen. Berlins Kathedrale erstrahlt in allen Farben. Lampen in Form von Schiffen schmücken den Potsdamer Platz. Die Berliner Siegessäule strahlt. Auch die Fassade des Hotel de Rome dient als Leinwand. Am Gendarmenmarkt sorgt ein Velo-Taxi für ein großartiges Fotomotiv bei Langzeit-Belichtung. Das Schloss Charlottenburg erstrahlt. Auf die Fasade des Palais am Festungsgraben wird ebenfalls eine Projektion geworfen. Mit zwei Millionen Festivalbesuchern, über 600.000 zusätzlichen Übernachtungen und 1,6 Milliarden Medienkontakten gehört es heute neben denen in Lyon, Sydney, Moskau oder Eindhoven zu den größten Illuminationsfestivals der Welt. Aber auch Torun in Polen lässt seine Fassaden leuchten. Sowie die tanzenden Häuser in Prag.
(KURIER) Erstellt am
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