Beinahe zu schön, um wahr zu sein

Woche für Woche zeigen wir Ihnen schöne Plätze und traumhafte Orte.

Eine der kleinsten vietnamesischen Provinzen, Ninh Bình, liegt im Süden des Deltas des Roten Flusses. Neben dem Feuchtbiotop im Naturreservat Vân Long sind auch die Reisfelder besonders sehenswert. Die Victoriafälle bilden eine natürliche Grenze zwischen Simbabwe und Sambia, haben eine Fallhöhe von 107 Metern und sind UNESCO-Weltnaturerbe. Beeindruckend: Der hochaufsteigende Sprühnebel ist zum Teil aus einer Entfernung von bis zu 30 Kilometern sichtbar und verantwortlich für den  angrenzenden tropischen Regenwald. Die "gemalten Felsen" im Nationalpark Maria Island vor Tasmanien entstanden durch eisenhaltiges Wasser, das den ursprünglich weißen Kalkstein mit rötlichen bis gelblichen Färbungen versehen hat. Die Felsen selbst sind heute vom Meer unterspült und nur bei Ebbe problemlos zu sehen. Maji Moto (Chemka Springs), eine warme Quelle nahe dem Örtchen Boma Ng'ombe in Tansania, am Fuße des Kilimandscharo. Türkisblaues Süßwasser inmitten von Mangroven und Palmen ladet zum Schwimmen ein. Märchenhaft! Aus überwiegend feinpulverigem, rotem Sand besteht die Wüste Kalahari. Die Dornstrauchsavanne erstreckt sich mit einer Fläche von mehr als 1,2 Millionen km² von der Provinz Nordkap in Südafrika durch Namibia (Bild) und Botswana bis nach Angola und Sambia. Candi Prambanan auf der indonesischen Insel Java ist die größte hinduistische Tempelanlage des Archipels. Sie wurde schon bald nach ihrer  Fertigstellung um 850 wieder verlassen. Charakteristisch für das UNESCO-Weltkulturerbe ist die hohe und spitze Bauform und die strenge Anordnung der Einzeltempel um das 47 Meter hohe Hauptgebäude in der Mitte. Das Gebiet Landmannalaugar im Südwesten von Island steht unter Naturschutz. Es gilt wegen seiner zahlreichen vulkanischen Erscheinungen und den sehr farbigen Bergen als eine der schönsten Landschaften der Insel. "Schuld" an der Farbe ist der nahe und aktive Zentralvulkan Torfajökull. Mit seinem schimmernden, weißen Sand gilt der lange, breite Eagle Beach in Aruba als einer der schönsten Strände der Welt. Dort befindet sich auch der Divi-Divi-Baum, das Wahrzeichen der ABC-Inseln, der einen natürlichen Kompass darstellt. Der Baum soll sich nämlich immer südwestlich richten. Mitten in einer beeindruckenden Landschaft in Peru stehen die weitläufigen Wari Ruinen bei Ayacucho. Sie sind die bedeutendsten Überreste der Wari-Kultur, die den Inkas fünf Jahrhunderte vorausgingen.
  Das Pamirgebirge liegt im äußersten östlichsten Zipfel Afghanistans und ist die Heimat von halbnomadischen Kirgisen. Heute spricht man von den Pamir-Hochtälern als unwirtliche Bergregion, doch das war nicht immer so: Sie wurden als der ursprüngliche "Garten Eden" und als "Wiege der Menschheit" bezeichnet. Die Siebenfarbige Erde gehöt zu den Hauptattraktionen in Mauritius. Das Naturphänomen liegt nahe der Ortschaft Chamarel im Südwesten der Insel. Die Farben entstehen durch die Umwandlung von Basaltlava in Tonminerale. Die Dark Hedges Road von Ballymoney dürfte nicht nur Game of Thrones-Fans gefallen - die Straße ist Serienschauplatz: Sie gehört zu den meisfotografierten Natur-Sehenswürdigkeiten Nordirlands. Die Allee wurde bereits im 18. Jahrhundert von der Steward-Familie bepflanzt und sollte Besucher am Weg zum Anwesen nachhaltig beeindrucken. Mission erfolgreich abgeschlossen.  Der Stufenbrunnen Chand Baori in Abhaneri in Indien sorgt durch seine ungewöhnliche Bauweise das ganze Jahr für Wasser. Die vielen Treppen ermöglichen den Zugang zum kostbaren Nass von jeder Seite. Der Piburger See im Ötztal, der seit 1929 Naturdenkmal ist, ist weitgehend von Wald umgeben. Im Sommer ist er dank warmer Temperaturen ein beliebter Badesee und im Herbst ein beliebter Ausflugsort für Wanderer. Der Nationalpark Jiuzhaigou in China ist für viele ein Paradies auf Erden. Dort schimmern über 90 glasklare Seen in allen Nuancen zwischen Saphirblau und Jadegrün. Reiche Vegetation wächst in den geschützen Tälern, wo zwischen Bambuswäldern auch Pandabären leben. Der Salto Angel in Venezuela, mit einem Kilometer der höchste Wasserfall der Welt, stürzt in einer schmalen Kaskade in die Tiefe. Das Waser fällt über den Rand des majestätischen Tafelbergs Auyan-Tepui und verwandelt sich unten zum Großteil in Sprühregen. Der "Grand Canyon" Kenias: Hell's Kitchen, auch Marafa Depression oder Nyari genannt, befindet sich im Buschland in der Nähe von Malindi und ist bis zu 65 Meter tief. Entstanden ist die spektakuläre Sandstein-Landschaft durch Erosionen von Wind und Regen. Die von Korallenriffen umgebene Grande Terre ist die östliche der beiden Hauptinseln von Guadeloupe in der Karibik. Im Riff sind schon über 1000 Fischarten bekannt, einige müssen aber erst klassifiziert werden - nur das australische Great Barrier Reef ist länger. Seongsan Ilchulbong, eine 182 Meter hohe, vulkanisch entstandene Landerhebung im Osten der südkoreanischen Insel Jeju, gehört zum Weltnaturerbe Jeju-Vulkaninseln und Lavatunnel der UNESCO. Eine besondere Optik entsteht durch die Flora aus Chinaschilf, japanischem Beifuß und japanischem Pfeilbambus. Vor Athen war Nafplio die zweite Hauptstadt des modernen Griechenland. Die Hafenstadt gilt mit ihren verwinkelten Altstadtgassen und malerischen Plätzen als die schönste Stadt des Peloponnes und besticht durch drei Festungen, die in alte Zeiten zurückversetzen. Direkt am Golf von Biskaya liegt San Sebastián im spanischen Baskenland. Der muschelförmige Strand "La Concha" gehört zu den schönsten des Landes. Blaues Wasser und die Belle Epoque-Wohnpaläste als Kulisse dahinter machen ihn zu einem ganz besonderen Bade- und Surfhotspot. Eine Landschaft von seltener Schönheit sieht man bei einem Spaziergang durch den Bambuswald in Sagano in der Nähe von Kyoto. Weht der Wind, verursacht das Klappern der Bambusrohre, die gegeneinander schlagen, ein ungewöhnliches Klangspiel.  Das Danxia-Gebirge im Norden der chinesischen Provinz Guangdong ist aus rotem Sandstein geformt, der mit der Zeit zu vielen ungewöhnlichen Felsformen erodiert ist. Das Gebiet ist seit 2004 auch ein Geopark des Global Network of National Geoparks der UNESCO. Sveti Đorđe ist eine natürliche Mini-Insel in der Bucht von Kotor in Montenegro. Darauf befindet sich ein aus dem 12. Jahrhundert stammendes Benediktinerkloster und ein Friedhof. Angeblich soll die Insel als Vorbild für Arnold Böcklins Gemälde "Die Toteninsel" gedient haben. Malerisch zeigt sich der Ort Lubenice auf der Insel Cres, der mit seinen Traum-Buchten noch als Geheimtipp unter Kroatien-Fans gilt. 378 Meter über dem Meer leben nur 43 Einwohner. Die Havasu Falls mit den Naturpools gehören zu den Havasu Creeks im Grand Canyon (Arizona, USA) und sind ein beliebtes Wandergebiet. Besonders beeindruckend ist das natürliche Farbspiel, das je nach Tageszeit variieren kann. Ein traumhaft schöner schwarzer Lavastrand wartet auf die Besucher von Vik, dem südlichsten Ort des isländischen Festlandes. Highlight sind die Höhlen und Basaltsäulen. Kürzlich wurde er von Lonely Planet unter die Top 10 Strände Europas gewählt. Es soll einer der schönsten Orte Asturiens sein: Die Playa del Silencio ist eine von hohen Felsklippen und Inselchen geschützte Bucht. Die Kraft des Meeres wird abgeschwächt, das Brüllen des Kantabrischen Meeres wird zum Murmeln. Die Halbinsel Howth Head im Norden von Dublin ist ob ihrer malerischen Klippen ein beliebtest Ziel bei Wanderern. Am südöstlichen Endpunkt befindet sich das Baily Lighthouse. Wie ein Fisch im Wasser schwimmt die Brijuni-Insel Gaz in Kroatien. Sie ist eine von 14 Inseln, die den einzigen Nationalpark Istriens nahe Pula bilden. Sie sind nicht nur für ihre gut erhaltene mediterrane Vegetation bekannt, sondern auch für ihr wertvolles Kulturerbe aus römischer und byzantinischer Zeit. Unweit von Amsterdam liegt das Naturentwicklungsgebiet Oostvaardersplassen, das kaum betreten werden darf. Nur in den Randbereichen gibt es einige Aussichtspunkte für Vogelbeobachter und kleinere Wanderrouten, von denen die längste etwa 5 km durch das Gelände führt. Ptuj ist die älteste Stadt Sloweniens. Die bezaubernde Altstadt mit dem Schloss hoch oben ist gut zu Fuß zu entdecken und vom anderem Ufer aus mit der breiten Drau im Vordergrund besonders fotogen. Der Lake Kayangan, eingebettet in eine malerische Berglandschaft auf den Philippinen, ist nur durch einen kurzen Kletterausflug erreichbar, doch die Mühen lohnen sich: Das Wasser des Sees ist kristallklar. Wenn der Lavendel blüht, ist es vor der Abtei von Sénanque einfach märchenhaft schön. Sie ist Teil von Notre-Dame de Sénanque, einem französischen Kloster des Zisterzienserordens in der Gemeinde Gordes. Der kanadische Teil der Niagara Fälle, auch Horseshoe genannt, hat eine Kantenlänge von 792 Metern und eine freie Fallhöhe von 52 Metern. Anmütig liegt die Benediktinerwallfahrtskirche Santa Maria dell'Isola auf einem Sandsteinfelsen gegenüber des pittoresken Städtchens Tropea in Italien. Die Gründung der Kirche reicht ins frühbyzantinische Mittelalter zurück. Die Stufen zur Kirche hinaufzusteigen lohnt sich auch für Nicht-Kirchen-Begeisterte: Der Ausblick auf Tropea ist herrlich. Manaus liegt an der Mündung des Rio Negro im Amazonas. Die Stadt ist von einem Urwald umgeben, der die größte Artenvielfalt der Welt beherbergt. Berühmt ist die Stadt auch für ihre riesigen Seerosen auf der gegenüberliegenden Flussseite. Unterhalb der Olpererhütte im Tiroler Zillertal liegt der Schlegeisspeicher, der einer von fünf Stauseen der Region ist. Von der Hütte auf 2389 Meter Meereshöhe aus gibt es einen wunderbaren Ausblick auf den Speicher, der das Kraftwerk Roßhag mit Wasser versorgt. Die Te Waikoropupū Springs, kurz Pupu Springs nahe Takaka, begeistern Reisende nicht nur wegen ihres Namens. Der Quelltopf an der Küste der Golden Bay auf der Südinsel Neuseelands ist für sein klares Wasser und den hohen Wasserausstoß bekannt - pro Sekunde werden 14.000 Liter Wasser ausgestoßen. Die horizontale Sichtweite des Wassers beträgt im Mittel 63 Meter.  Santa Giulia zählt zu den schönsten Stränden Korsikas. Glasklares Wasser und feiner Sandstrand sorgen für Karibikflair im Mittelmeer. Besonders beliebt ist die Bucht wegen ihres seichten Einstiegs bei Famlien. Ein Ort für Fans von Mythologie und Geschichte: Das entzückende Fischerdorf Scilla im italienischen Kalabrien wurde schon in Homers Sage über die Reisen des Odysseus erwähnt. Das Kastell der Familie Ruffo thront hoch über dem kleinen Dorf mit den malerischen Gässchen und alten Steinhäusern. Westlich von Peniche in Portugal liegt Cabo Carvoeiro, eine von einer Steilküste geprägte Landspitze an der Atlantikküste. Seit 1886 steht der 26 Meter hohe Leuchtturm, dessen Leuchtfeuer etwa 15 Seemeilen weit reicht. Vor dem Kap liegt eine Felsklippe, das sogenannte Nau dos Corvos (Krähenschiff). Wunderschöne Blüten lassen in jeder Jahreszeit die dreieinhalb Hektar weiten Hügel des märchenhaften Hitachi Seaside Parks in anderen Farben erstrahlen und locken so viele Touristen in die japanische Provinz Ibaraki. Am Fuße der Pyrenäen liegt die französische Gemeinde Ille-sur-Têt. Dort sind die Orgues, eine markante Gesteinsformation, die an Orgelpfeifen erinnert, eine Sehenswürdigkeit mit Geschichte: Die Felsen aus Sandstein und Ton sind fünf Millionen Jahre alt. Entzückend bunt: Portovenere, an der ligurischen Küste, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmt ist das italienische Städtchen für seine schönen Schlösser und die farbenfrohen Häuserfassaden am Kai.  Der Ausblick von oben ist herrlich: Die Dune du Pilat an der französischen Atlantikküste ist die größte Wanderdüne Europas. Sie ist 65 Kilometer von Bordeaux entfernt und wächst jedes Jahr 4,5 Meter nach Osten. Neben einem Baum und einer Kreuzung hat sie sogar schon ein Hotel verschlungen. Nach Ausbruch des Kūpaʻianahā-Vulkans 1990 wurde die Stadt Kaimū auf Big Island, Hawaii, unter 15 Meter Lava begraben. Heute gibt es vereinzelt neue Häuser und einen neuen wunderschönen schwarzen Sandstrand, den man nur durch eine kleine Wanderung erreichen kann. Noch mehr Orte wie im Bilderbuch finden Sie hier.
(KURIER) Erstellt am
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