Weltchronik Wenn eine Sekte Trauer trägt Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 15.09.2012, 09:37 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Wenn eine Sekte Trauer trägt. Fast 35.000 Trauernde nahmen in Südkorea Abschied von Sektenführer San Myung Mun. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Knapp zwei Wochen nach dem Tod des umstrittenen koreanischen Sektengründers San Myung Mun haben Zehntausende von Anhängern von ihrem einstigen geistigen Führer Abschied genommen. Die von Mun gegründete Vereinigungskirche, die auch als Mun-Sekte bekannt ist, veranstaltete am Samstag eine Trauerfeier für den Toten auf ihrem riesigen Gelände in der Nähe von Seoul. Nach Angaben der Organisation nahmen rund 35.000 Trauernde, darunter etwa 15.000 Besucher aus dem Ausland, an den Feierlichkeiten teil. Mun, der sich zu Lebzeiten selbst als Messias und Friedenskönig gesehen hatte, war am 3. September im Alter von 92 Jahren gestorben. Die Vereinigungskirche ist neben ihrem religiösen Anliegen hinaus wegen ihrer politischen und wirtschaftlichen Aktivitäten bekanntgeworden. Mun hatte dank einer ergebenen Gefolgschaft ein Firmenimperium aufgebaut, das ihn zum Milliardär gemacht hatte. Viel Aufsehen erregten die Massenhochzeiten Muns, bei denen er im Rahmen sogenannter Blessings (Segnungen) Tausende von Paaren in Stadien oder per Satellit segnete. Kritiker hatten Mun vorgeworfen, er strebe eine Art Weltherrschaft an. In den vergangenen Jahren war es um Mun ruhiger geworden. Blumen zum Abschied. (apa/KURIER/lm) Erstellt am 15.09.2012, 09:34 Stichworte: › Bilder › Mun-Sekte Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Politik Südkorea: Gründer der Moon-Sekte gestorben Sun Myung Moon (92) war seit August mit Lungenentzündung im Spital - seine Religionsgemeinschaft wurde durch Massentrauungen weltbekannt. Niederösterreich "Sekt-Orange, das tut wirklich weh" Sekt-Aficionado Karl Steininger und seine großartigen Schaumweine für einen tollen Start ins neue Jahr. VIDEO: So wird Sekt gemacht. Wirtschaft Winzer setzen mehr auf Sekt Tag des Sekts: Der Schlumberger-Chef ärgert sich über Brüssel und freut sich, dass bis Jahresende noch 11 Millionen Korken knallen. Schaumweine Sekt ist beliebt, Rosé wird beliebter Champagner wird weniger oft getrunken, Sekt vermehrt. Und Winzersekt ist im Kommen. Eishockey Schweden ist Eishockey-Weltmeister Die Skandinavier beenden mit dem 5:1-Erfolg im Finale die Schweizer Siegesserie.
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