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KURIER Romy 2014
Rettungskräfte am Unfallort in Granja do Ulmeir.
Rettungskräfte am Unfallort in Granja do Ulmeir. - Foto: Reuters/STRINGER
Ein Hochgeschwindigkeitszug krachte von hinten in einen Regionalzug und riss ihn entzwei.
Ein Hochgeschwindigkeitszug krachte von hinten in einen Regionalzug und riss ihn entzwei. - Foto: Reuters/HUGO CORREIA
Bei dem heftigen Zusammenstoß wurden 17 Personen verletzt.
Bei dem heftigen Zusammenstoß wurden 17 Personen verletzt. - Foto: AP/Miguel Teixeira
Über die Unfallursache ist noch nichts bekannt. Medien spekulieren, dass womöglich Öl auf den Gleisen oder defekte Signalanlagen zu dem Crash geführt haben könnten.
Über die Unfallursache ist noch nichts bekannt. Medien spekulieren, dass womöglich Öl auf den Gleisen oder defekte Signalanlagen zu dem Crash geführt haben könnten. - Foto: AP/Miguel Teixeira
Foto: Reuters/HUGO CORREIA

Letztes Update am 22.01.2013, 16:29

Intercity reißt Regionalzug entzwei. Bei einem heftigen Zusammenstoß zweier Züge wurden 15 Personen verletzt.

Bei einem heftigen Zusammenstoß zweier Züge sind in Portugal 15 Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben des Zivilschutzes am späten Montagabend in der Nähe des Bahnhofs von Alfarelos im Zentrum des Landes. Mehrere Waggons entgleisten und wurden völlig zerstört; wegen der nötigen Aufräumarbeiten war der Zugverkehr am Dienstag auf der wichtigen Strecke zwischen Lissabon und Porto massiv gestört.

Ein Intercity, der zwischen Lissabon und Porto verkehrte, sei von hinten auf eine Regionalbahn aufgefahren, teilten die Rettungskräfte mit. Die Verletzten wurden im nahegelegenen Coimbra ins Krankenhaus gebracht. Mehrere Unfallopfer mussten psychologisch betreut werden. "Ich hatte Todesangst", berichtete ein Passagier.


Die Ursache für den Zusammenstoß war zunächst unklar. In Medienberichten war von Öl auf den Gleisen die Rede, das den Bremsvorgang eines der am Unfall beteiligten Züge behindert habe. Andere Experten vermuteten, dass durch die heftigen Unwetter am Wochenende womöglich die Signalanlagen beschädigt worden waren und nicht richtig funktionierten.

Nach dem Unfall waren mehr als 140 Feuerwehrleute im Einsatz. Der Zugverkehr zwischen Lissabon und Porto wurde zunächst komplett ausgesetzt, auch am Dienstag war er schwer gestört. Erst im Laufe des Abends werde wieder fahrplanmäßig gefahren, sagte ein Bahnsprecher.

(APA/AFP/jt) Erstellt am 22.01.2013, 16:29


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