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Die Schadsoftware gibt vor, von der Polizei zu stammen und fordert die Überweisung von Geld
Die Schadsoftware gibt vor, von der Polizei zu stammen und fordert die Überweisung von Geld - Foto: Bundeskriminalamt-screenshot

Letztes Update am 27.02.2012, 11:11

Warnung vor "Polizei-Virus". Schon länger geht ein Computer-Virus um, der vorgibt, von der Bundespolizei zu stammen. Nun tritt er in neuem Outfit auf.

Der bereits seit längerem bekannte „Polizei-Virus“ ist erneut aufgetaucht - diesmal allerdings in neuem Outfit. Der Virus gibt nun vor, von der Bundespolizei und dem Bundeskriminalamt zu stammen.

Zu dem Virus gesellt sich eine weitere Schadsoftware. Wie der Virus befällt sie Teile des Betriebssystems, insbesondere die Internetanbindung und installiert Virensoftware. Zugleich erscheint eine Warnmeldung eines namhaften Softwareherstellers.

Das Ziel der Attacken ist es, den Benutzer zur Zahlung von Geldbeträgen via einschlägigen Zahlungsmethoden wie z.B. U-Cash, Paysafe oder Kreditkarten für die Freischaltung der gesperrten Systeme oder Bereiche zu veranlassen. Auch wenn das System nach Bezahlung wieder freigeschalten wird, kann es jederzeit wieder zu einer Sperre kommen, wenn keine Bereinigung der Schadsoftware stattfindet.

 

Warnung vor Zahlungen

Die Polizei rät dringend davon ab, diese Zahlungen durchzuführen. Für die Entfernung der Schadsoftware finden sich mittlerweile im Internet zahlreiche hilfreiche Seiten, welche es auch „ungeübteren“ Benutzern möglich machen sollte, die Schadsoftware ohne den Verlust der eigentlichen Benutzerdaten und der Neuinstallation des Betriebssystems, zu entfernen. Ratschläge für Betroffene gibt es etwa unter:https://www.botfrei.de/ oder http://www.bka-trojaner.de/

Um sich gegen den Befall mit dieser Schadsoftware zu rüsten, empfiehlt sich außerdem die regelmäßige Durchführung von Systemupdates und die Installation einer Firewall und eines Virenschutzes. Auch sollten verdächtige bzw. unbekannte Mails in jedem Fall gelöscht werden und keinesfalls die darin enthaltenen Links angeklickt oder Anlagen geöffnet werden.

(KURIER) Erstellt am 27.02.2012, 10:48

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