Letztes Update am 29.07.2012, 11:56
Innenministerium und Länder einigen sich darauf, den Tagessatz für Asylwerber von 17 auf 19 Euro anzuheben.
Zwei Euro mehr am Tag. Das Innenministerium konnte mit den Bundesländern die grundsätzliche Einigung erzielen, die Grundversorgung für Asylwerber von bisher 17 auf dann 19 Euro anzuheben. Die Zahl wird damit erstmals seit 2004 an die Inflation angepasst.
Die Valorisierung sei bereits durch das Büro von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bestätigt worden, heißt es in der Presse am Sonntag. Demnach soll die Umsetzung noch im heurigen Herbst erfolgen. Ein genaues Datum wurde aber naturgemäß noch nicht genannt, zumal erst die einzelnen Landtage die Beschlüsse absegnen müssen.
Formsache?
Entsprechende Beschlüsse dürften jedoch großteils "nur Formsache" sein, zumal die Bundesländer schon längere eine höhere Abgeltung für Quartiere zur Grundversorgung von Flüchtlingen fordern.
Auf der anderen Seite erfüllen aktuell nur Wien und Niederösterreich die vereinbarten Quoten zur Flüchtlings-Unterbringung - auch hier sollte die Erhöhung Entlastung schaffen.
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