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WKÖ-Chef Leitl sorgt sich um die Ausgabenpolitik der Bundesregierung.
WKÖ-Chef Leitl sorgt sich um die Ausgabenpolitik der Bundesregierung. - Foto: APA/NEUMAYR/MMV

Letztes Update am 30.12.2012, 22:45

WKÖ und IV warnen Regierung vor "Wahlzuckerln“. Die Regierung solle stattdessen die Budgetkonsolidierung forcieren, fordern Christoph Leitl und Georg Kapsch.

Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung fordern von der heimischen Politik trotz des Superwahljahres 2013 auf "Wahlzuckerl" zu verzichten und stattdessen die Budgetkonsolidierung zu forcieren sowie eine aktive Standortpolitik zu verfolgen.

Die starke industrielle Basis Österreichs dürfe "nicht durch falsche Maßnahmen, wie neue Steuern und Belastungen oder allein der Wahltaktik geschuldeten Mehrausgaben" konterkariert werden, betonte IV-Präsident Georg Kapsch am Sonntag in einer Aussendung. Es wäre falsch, wenn Österreich als einziges Land Europas einen Kurs der Entindustrialisierung einschlagen würde.

WKÖ-Chef Christoph Leitl wünscht sich von der Regierung mehr Investitionen in Forschung, Bildung und Innovation. Erneut plädierte Leitl für den sogenannten Handwerker-Bonus. "Das wäre ein wichtiger Beitrag gegen Pfusch und würde für zusätzliche Aufträge und Steuereinnahmen sorgen."

(APA/jt) Erstellt am 30.12.2012, 22:45


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