"Wird die Partei langweilig, gründen wir eine Religion"

Martin Sonneborn
Foto: AP/Franka Bruns "Partei"-Chef Martin Sonneborn: "Ja zu Europa, Nein zu Europa"

Satiriker Martin Sonneborn sitzt seit Sommer im EU-Parlament. Im KURIER-Interview verrät er, was er dort noch vorhat, nach welchem System er abstimmt - und was hinter Wahlslogans wie "Merkel ist doof" steckt.

Seine Partei heißt „Die Partei“, im EU-Wahlkampf  warb er mit „Ja zu Europa, Nein zu Europa“ und „Merkel ist dick“. Weil der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof für die Europa-Wahl die Prozent-Hürde  kippte, sitzt Satiriker Martin Sonneborn vom titanic-Magazin jetzt im EU-Parlament.

Bevor sich in die Satire ernste Antworten mischen, beginnt Sonneborn das Gespräch in seinem Straßburger Abgeordneten-Büro in bekannter Klamauk-Manier: Mit gespielter Strenge überprüft Sonneborn den Korrespondenten-Ausweis; sagt, er hätte gut 20 Stunden Zeit, bis er wieder in den Plenarsaal müsse. 

Wir starten das Gespräch mit einem von Sonneborns Lieblingsthemen: Den Zulagen der EU-Mandatare.

KURIER: Haben Sie sich heute schon eingetragen für Ihr Tagegeld?

Martin Sonneborn: Selbstverständlich.

Wie viel ist das genau?

Das beträgt 304 Euro steuerfrei und wird bezahlt an den Sitzungs- und Arbeitstagen, an denen man sich einträgt. Also nicht an allen Tagen. Es gibt nur einen, dem das Tagegeld an allen Tagen zusteht, das ist der Parlamentspräsident Martin Schulz. Der ist vor einem halben Jahr einmal auffällig geworden damit, dass er für jeden Tag des Jahres Tagegeld kassiert. 365 mal 304 Euro – ich kann das jetzt nicht ausrechnen, aber das ist – steuerfrei zumal – neben seinen Bezügen eine ganz stattliche Summe. Nachdem es aufflog, hat er das abgestellt. Er bezieht das jetzt nicht mehr, aber dieser Anspruch macht seinen Posten natürlich extrem reizvoll. Das wird mein nächstes Ziel sein.

Sie wollen nur wegen des Tagegelds Präsident des EU-Parlaments werden?

Nicht nur! Schulz hat ja auch einen Chauffeur, Kammerdiener und 32 weitere Assistenten. Ich habe nur einen sehr fähigen Assistenten. Und es gibt dann einen besseren Platz: Schulz sitzt immer vorne in der Mitte, ich sitze bei den Verhaltensauffälligen im Parlament. Neben mir die FPÖ in ihrer unangenehmsten Ausformung, rechts von mir die AfD, links von mir Marine Le Pen und hinter mir Udo Voigt von der NPD.

Wie sitzt es sich denn so neben der FPÖ?

Es ist lustig. Ich stimme ja abwechselnd mit „Ja“ und „Nein“, wie es unserem Wahlprogramm „Ja zu Europa, Nein zu Europa“ entspricht. Die FPÖ hat natürlich Mitarbeiter, die Abstimmlisten vorbereiten, man kann dann sehen, ob ein Kreuz bei „Ja“, „Enthaltung“ oder „Nein“ steht. Das ist schon lustig zu sehen, wie sie sich daran orientieren. Es gibt für gewöhnlich vorne noch so einen Cheerleader, der Daumen hoch oder Daumen runter signalisiert – trotzdem kommen viele Abgeordnete bisweilen durcheinander, stimmen dann vielleicht sogar gegen ihre eigenen Interessen oder versuchen hektisch mit einem dicken Steiermärker Daumen, die richtige Stelle in der Liste der Abstimmungen zu finden.

Haben Sie Probleme, sich zu merken, ob Sie gerade mit „Ja“ oder „Nein“ stimmen müssen?

Ja. Nein. Ja. Wie war die Frage?

Wollen Sie einen „Jein“-Knopf?

Ich würde mich gerne stark machen für solch einen Unsinn, aber ich fürchte, das bringt nichts.

Wofür wollen Sie sich eigentlich stark machen? Es ist ja eine Sache, sich über die Politik und das EU-Parlament lustig zu machen, aufzudecken, was schief läuft und wie viel Tagegeld Martin Schulz bekommt. Eine andere Sache ist, sich aktiv für etwas einzubringen. Haben Sie da Ziele?

Selbstverständlich. Ich habe drei Pläne: Erstens die Einführung eines Amazonfreien Mittwochs. Ich werbe damit, dass ich den Leuten ein gutes Gefühl gebe durch Nichtstun. Dadurch, dass sie mittwochs nichts bestellen, haben sie Mittwoch Abend ein gutes Gefühl. Das zweite, und das betrifft auch die österreichische Waffenindustrie: Das EU-Parlament hat 2009 die Gurkenkrümmungsverordnung zurückgenommen, weil zu viele Europäer darüber gelacht haben. Ich möchte sie für Waffenexporte wieder einführen: Deutsche und österreichische Waffen aller Art sollen auf je zehn Zentimeter Lauf zwei Zentimeter Krümmung aufweisen müssen. Das dritte: Ich möchte die EU umgestalten zu einem Kerneuropa mit 26 Satellitenstaaten.

Was ist das Kerneuropa?

Fragen Sie mal in Ihrer Wirtschaftsredaktion.

Sagen Sie es mir.

Wir sehen natürlich Deutschland als Kerneuropa. Mit eigentlich 27 Satellitenstaaten. Weil uns Österreich aber stört, möchten wir Europa um dieses Land bereinigen. Ich nenne das eine Win-Win-Situation: Viele Österreicher sind europakritisch, die werden sich also freuen, wenn sie rausgeschmissen werden. In Anbetracht dessen, dass Österreich in den letzten 50 Jahren kulturell nichts beizutragen hatte zu Europa und auf der anderen Seite in den letzten 100 Jahren zwei Weltkriege entfesselt hat, ist das glaube ich eine eindeutige Sache.

Wie passt die Ausgliederung Österreichs aus der EU damit zusammen, dass gerade erst die Partei „Die Partei“ in Österreich gegründet wurde (siehe Bericht hier)?

Das ist unabhängig, da geht es einfach um die Machtübernahme in Österreich. Diesmal mit Österreichern auf dem Heldenplatz, damals ohne. Es resultierte daraus, dass wir viele Anfragen aus Österreich bekommen haben. Dann kam es zu dem historischen Ereignis, dass sich ein Marcel Hintner meldete aus Österreich. Da wir einen Generalsekretär haben, der Tom Hintner heißt, nachdem auch die Parteijugend, die Hintner-Jugend, benannt ist, dachten wir, das ist ein Wink des Schicksals und jetzt gehen wir nach Österreich.

Bleibt Ihre Expansion auf Österreich beschränkt?

Es gibt Bestrebungen in Südtirol, da auch eine Partei „Die Partei“ zu gründen. Ich glaube, „Die Partei“ wird mehr und mehr als Protestplattform gesehen, wenn Menschen in ihren herkömmlichen, ehemaligen Volksparteien nicht weiterkommen oder jüngere Leute Lust haben, sich politisch zu betätigen und sich dabei vom alten, überholten Politikstil lossagen wollen.

Auf der Homepage des EU-Parlaments steht bei Ihnen unter Aktivitäten: „Keine Aktivitäten“. Man erfährt aber, dass sie Mitglied der Korea-Delegation sind – warum das?

Ich habe mir die Delegation ausgesucht, die mich am meisten interessiert. Die Koreaner suchen jemanden, der ihnen erklärt, wie man zwei ungleiche Landesteile zusammenführt und dabei einen Teil komplett über den Tisch zieht. Da sehe ich mich als Experten.

Weil?

Weil ich in Deutschland verfolgt habe, wie das funktioniert. Ich würde den Koreanern raten, sich da in Deutschland zu orientieren. Wie es Westdeutschland gelungen ist – auch unter Umgehung von rechtlichen Dingen – sich Ostdeutschland anzueignen, das ist schon recht profund. Es gibt aber noch einen weiteren Grund: Ich finde Kim Jong-Uns Politikmodell interessant. Es gibt ja auch in Europa immer mehr Menschen, die glauben, dass die Demokratie sich überlebt hat – ich denke da an Viktor Orban. Das sind Entwicklungen, die man verfolgen muss, wenn man an der Spitze einer Partei steht, die moderne Turbopolitik betreibt. Wir werden keine Leute erschießen in Stadien, das überlassen wir anderen. Aber dieser Führerkult und die Möglichkeit, Entscheidungen, die gut für ein Land sind, treffen zu können, ohne auf Lobbyismus, Wirtschaft und juristische Verhältnisse Rücksicht nehmen zu müssen, interessiert mich natürlich.

Stichwort Führerkult: Sie arbeiten viel mit Anspielungen auf den Nationalsozialismus. Keine Sorge, dass die Leute irgendwann genug davon haben?

Es stimmt, wir könnten diesbezüglich die NPD locker rechts überholen. Wir sind aber nicht nur auf rechts festgelegt, auch wenn das in Österreich gut ankommt.

Worauf wollen Sie sich denn sonst beziehen?

Nordkorea, zum Beispiel. Wir sind als Partei schon ganz in grau gewandet, das wird Österreich dann auch sein nach der Machtübernahme. Sie werden dann alle Billiganzüge von C&A tragen um 49 Euro. Es ist ja nicht so, dass wir festgelegt sind auf das Plagiieren von rechtsradikalen Formen.

Also wollen Sie irgendwann auch die Antwort auf Kim Jong-Un oder Wladimir Putin sein – Sie bezeichnen sich selbst ja als „deutsche Antwort auf Adolf Hitler“?

Nein. Wir haben ein paar Fixpunkte im Programm der Partei. Einer lautet, dass man Entscheidungen in Bezug auf Osteuropa erst treffen darf, wenn ein Über-70-Jähriger dazu angehört worden ist. Ich glaube, dass Osteuropa-Politik im Moment von 40- bis 50-Jährigen Beamten gemacht wird, gerade auch in der EU. Politik dürfte eigentlich nicht von Beamten gemacht werden, sondern von Politikern, die sich auch mit historischen Hintergründen beschäftigen sollten. Insofern möchte ich in die Kritik Putin gegenüber gar nicht so einstimmen. Ich glaube, dass das Chaos in Osteuropa auch auf Dummheiten in der westeuropäischen Politik zurückzuführen ist. Es gab nach der Wiedervereinigung Deutschlands die Absprache, dass sich die NATO nicht weiter nach Osten verschiebt. Ein paar Jahre später versucht man trotzdem, einzelne Länder in Osteuropa nach Westeuropa zu ziehen. Dabei ist es ganz klar, dass die Russen einen historisch gewachsenen Anspruch anmelden auf einen Kordon um ihr Land und dass sie den nicht einfach aufgeben. Wenn man auf 70- oder 75-Jährige in der SPD gehört hätte, hätte man da vielleicht einmal darüber nachgedacht. Aber es wird nur geschichtsvergessen argumentiert und agiert und wenn Europa da nicht so unterstützend der Ukraine gegenüber gewesen wäre, dann hätten wir heute diese Situation nicht.

Das war jetzt ein Argument, wie man es auch von Abgeordneten „normaler“ Parteien hört: Dass man nicht genug bedacht hat, was die Annäherung der Ukraine an die EU für Russland bedeutet. Ist Ihnen das jetzt gerade passiert oder gibt es eine bewusste Mischung von Satire und ernsthafter Politik?

Martin Sonneborn, Die Partei… Foto: /Die Partei Plakat der Partei 'Die Partei' Die gibt es immer. Wir sind ja keine Spaßpartei. Wir arbeiten mit satirischen Mitteln, aber wir haben durchaus authentische Positionen. Wenn wir etwa dagegen sind, dass die Umverteilung in Deutschland von unten nach oben weitergeführt wird und 19.000 Multimillionäre im Land leben, dann findet das seinen Niederschlag in einem Wahlplakat, auf dem steht: „Wenn Sie uns wählen, lassen wir die 100 reichsten Deutschen umnieten.“ Der ernst gemeinte Hintergrund erschließt sich nur nicht immer 1:1 für jeden.

Was ist der ernst gemeinte Hintergrund bei Wahlplakaten wie „Ja zu Europa, Nein zu Europa“ oder „Merkel ist doof“?

Es gibt Umfragen, die besagen, dass über 70 Prozent der Deutschen die Europa-Wahl komplett am Arsch vorbeigeht. Wir haben gesagt, wir dokumentieren das und geben jedem dieser Wähler die Möglichkeit, „Die Partei“ zu wählen – egal, ob er für oder gegen Europa ist. Wir haben festgestellt, dass niemand mehr mit Inhalten arbeitet auf Wahlplakaten und haben zwei, drei Jahre „Inhalte überwinden“ plakatiert. Dann haben wir gesagt: Wir machen jetzt etwas ganz Verrücktes, wir plakatieren mal einen Fakt; wir sagen, was ist. Da haben wir uns für „Merkel ist doof!“ entschieden. Die Staatsanwaltschaft überprüft noch, ob man das plakatieren darf. Wir interpretieren das so, dass sie Merkel einem sehr komplizierten Intelligenztest unterziehen – und dann darf man es entweder plakatieren oder nicht. Zur Europawahl haben wir mit „Merkel ist dick!“ gearbeitet – das können wir vor Gericht besser nachweisen. Notfalls mittels einer LKW-Waage.

Dass Sie im EU-Parlament sitzen, hängt damit zusammen, dass der Bundesverfassungsgerichtshof die Prozent-Hürde bei der Europa-Wahl gekippt hat ...

... beziehungsweise, dass er der Klage der PARTEI und anderen obskuren Parteien stattgegeben hat, ja.

Neben Ihnen sitzt jetzt deswegen auch die Familienpartei im EU-Parlament, die Tierschutzpartei und auch die NPD. Waren Sie überrumpelt, dass Sie jetzt im EU-Parlament sitzen?

In der Tat, ich war überrascht.

Wollten Sie überhaupt wirklich EU-Abgeordneter werden?

Ich habe nicht damit gerechnet, dass jemand von uns hier einzieht. Sonst hätte ich mehr Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, wer ein guter Europa-Parlamentarier für „Die Partei“ wäre.

Haben Sie es schon mal bereut?

Nein. Das Gute ist: Es gibt nur die Verpflichtung dem eigenen Gewissen gegenüber. Und mit dem stehe ich auf gutem Fuße... Es gibt hier schon Möglichkeiten, die wir außerhalb des Parlaments nicht hatten.

Was sind Sie jetzt eigentlich von Beruf? Politiker? Satiriker? Politik-Clown?

Ich bin Mitglied des Europäischen Parlaments.

Also Politiker?

Ich bin Politiker, der mit satirischen Mitteln arbeitet, weil er bei Titanic gelernt hat. Und nicht auf dem üblichen Wege gekommen ist, von seiner Partei auf einen Ruheposten in Brüssel abgeschoben wurde. Es gibt in Deutschland viele junge Leute, die sich für die Parteienpolitik nicht mehr interessiert haben und die wir über den Weg, Politik mit satirischen Mitteln zu betreiben, als Interessenten wieder gewonnen haben. Das freut mich. Zur Europawahl gab es in Deutschland eine Schülerwahl. 350.000 Schüler ab der siebten Klasse waren wahlberechtigt und wir hatten 4,3 Prozent bundesweit. Wir sind ja auch für eine Änderung des Wahlalters, dahingehend, dass man von 12 bis 52 wählen darf, weil uns das satte Mehrheiten bringen würde.

Wenn eine Satire-Partei es schafft, in ein Parlament zu kommen – überholt sich da die Satire nicht irgendwann selbst? Nutzt sich das nicht ab?

Warum sollte es? „Die Partei“ haben wir 2004 gegründet und gesagt, wir machen das so lange, wie wir uns nicht wiederholen und uns selbst nicht langweilig wird. Wir haben 2005 Wahlwerbespots an einen Billigflieger verkauft und für den dann massiv Schleichwerbung gemacht, weil ARD und ZDF damals gerade zugeben mussten, dass sie Schleichwerbung, Produktplatzierungen im Programm hatten. Ich glaube, das hätten wir bei der nächsten Wahl 2009 nicht übertreffen können. Das wäre eine schwierige Situation gewesen. Dann sind wir aber 2009 von einem Bundeswahlleiter mit CDU-Parteibuch nicht zur Wahl zugelassen worden. Seitdem gab es immer wieder eine Situation, in der wir sagen konnten: Gut, das ist neu, das ist interessant, hier gibt es ungeahnte Möglichkeiten – und so ist es auch im EU-Parlament.

Wie sieht es in der tagtäglichen parlamentarischen Arbeit aus? Gibt es Berührungsängste?

Vonseiten der FPÖ nicht.

Und bei deutschen Kollegen?

Es gibt immer Leute, die mit dem nicht gerne umgehen, für das ich stehe. Aber wir haben von allen Parteien mittlerweile Leute, die auf uns zugekommen sind und die sich mal vorgestellt haben. Es gibt auch überall Titanic-Leser, und „Die Partei“ ist der politische Arm der Titanic.

Diese Woche war Papst Franziskus im EU-Parlament. Enttäuscht, dass er Sie noch nicht geklagt hat, so wie sein Vorgänger?

Einen Papst, der noch nicht gegen Titanic Klage geführt hat, kann man nach dem, was Benedikt XVI vorgelegt hat, eigentlich nicht ernst nehmen. Ansonsten gefällt er mir in seinen Aussagen aber besser als der doch etwas dogmatische Vorgänger aus Deutschland. Vieles, was der Papst sagt, finde ich erstaunlich humanistisch – ich frage mich nur, ob sich am Handeln der Kirche etwas ändern wird. Oder an der Einstellung des EU-Parlaments zu Asyl, Flüchtlingen, Frontex, ungebremstem Wachstum.

Welche Veränderungen würden Sie denn in der Kirche gerne sehen?

Kein Glockengeläut vor 12 Uhr, Versteigerung der Kirchengüter zugunsten syrischer Flüchtlinge, Oblaten mit Schokoladenüberzug - es gibt viele Möglichkeiten. Aber ich bin kein großer Kirchenkritiker, ich bin vor Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten. Wenn "Die Partei" irgendwann langweilig wird, werden wir eine eigene Religion gründen: "Die Religion".

Zur Person

Von der Titanic ins Europäische Parlament

Das Magazin Martin Sonneborn, 49, wurde durch seine Arbeit beim Satire-Magazin Titanic bekannt: Er war für einige Jahre Chefredakteur, ist auch heute noch beim Magazin aktiv. Aufsehen erregte u.a. ein Titelbild im Jahr 2012, das Papst Benedikt XVI. unter dem Titel "Die undichte Stelle ist gefunden" mit gelbem Fleck im Schritt zeigte – eine Anspielung auf Indiskretionen im Vatikan.

Die Partei 2004 wurde die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative", kurz: "Die Partei" gegründet, die seither regelmäßig zu Wahlen in Deutschland antritt. Vor der EU-Wahl fiel die Prozent-Hürde – und Sonneborn erreichte mit 0,6 Prozent der Stimmen eines der 96 deutschen Mandate in Brüssel. Seit Oktober gibt es "Die Partei" auch in Österreich.

(Kurier) Erstellt am
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