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Bange Stunden neben einem Toten

    Lange Wartezeit: "Kein Kommentar" Zum Hauptartikel

     

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    Was früher in vielen Fällen in den Händen Polizei lag und von ihr voran getrieben wurde, ist seit 7. September des Vorjahres sozusagen Privatsache: Die Verständigung der Totenbeschau und die Veranlassung des Abtransports der Leiche. Wieso die Zeitspanne im Fall Bogner mehr als zwölf Stunden betrug, wollte eine Sprecherin der MA 15 (Gesundheitsdienst) im KURIER-Gespräch "aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht kommentieren".

    Am 16. Oktober 2007 hatte der KURIER einen besonders drastischen Fall aufgedeckt: Damals lag eine alleinstehende 76-jährige Frau bereits tagelang tot in ihrer Floridsdorfer Wohnung, ehe sie entdeckt wurde. Der Totenbeschauarzt kam, tat seine Arbeit und ging. Neun Tage später wunderten sich Nachbarn, "dass es so stinkt". Kein Wunder: Die Tote lag noch immer in der Wohnung.

    Artikel vom 14.02.2008 18:23 | KURIER |


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