Burning Gears 2010
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Mittwoch, 17. März 2010

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Verjüngungskur bei den Grünen

Gemeinderatswahl: In Waidhofen peilen "Grüne und Unabhängige" ein drittes Mandat an. Neue Kandidaten sorgen für frischen Wind.

Gemeinderatswahl Niederösterreich Litschauer (2.v.r.) will in der Gemeinde mit einem verjüngten Team für frischen Wind sorgen: Grüne Windräder sollen das Vorhaben symbolisieren. DruckenSendenLeserbrief
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Martin Litschauer hält ein Windrad in der Hand. Mit einem kräftigen Puster setzt er es in Bewegung. Keine Spielerei, sondern ein Zeichen: Denn der Spitzenkandidat der Liste "Grüne Waidhofen und Unabhängige" hat nicht nur für frischen Wind im Team gesorgt, sondern will das auch in der Gemeinde tun.

2005 hatte Litschauer die Liste gegründet und auf Anhieb den Einzug in den Gemeinderat geschafft. "Damals war ich noch der Jüngste. Jetzt, mit 35 Jahren, habe ich festgestellt, dass wir wieder frischen Wind in unserem Team brauchen", erklärt er. Diese Verjüngungskur hat mit Mario Holczmann auch einen Namen. Der 21-jährige Krankenpflegeschüler rangiert auf Platz drei der Kandidatenliste und soll in den Gemeinderat einziehen. Damit wäre das angestrebte Ziel schon verraten: "Wir wollen ein drittes Mandat erreichen", betont Litschauer.

Jugendarbeit

Mario Holczmann soll dabei gezielt die jungen Wähler ansprechen. "Die Jugendarbeitslosigkeit ist leider ein Thema in unserer Gemeinden. Ich möchte mich politisch engagieren um die Situation zu verbessern", sagt der Jungpolitiker.
Auf den ersten beiden Plätz bleibt mit Litschauer und Heidelinde Blumberger alles beim alten. Zwei weitere Neuzugänge komplettieren das fünfköpfige Team:
Physiotherapeuten Alexander Würrer (35) und die Gesundheitsberaterin Paola Benning (27).

Den vor fünf Jahren eingeschlagenen Weg will Litschauer fortsetzen. "Als kleine Fraktion hatten wir es am Anfang nicht leicht. Wir haben aber mit der Förderung von Pflanzenöl- und Elektrofahrzeugen einiges bewirkt und gezeigt, dass es neue Wege gibt auf der demokratischen Bühne aufzutreten. Bei uns wird es weiter keinen Fraktionszwang geben. Jeder kann abstimmen wie er will", betont er.

Themen gibt es eine ganze Reihe. "Viele Leute meiden den Umstieg auf, den starken frequentierten Straßen, den Umstieg auf das Fahrrad. Eine Lösung wäre es, den Radfahrern das fahren gegen gewisse Einbahnen zu ermöglichen", erklärt Litschauer. Ebenso fordert er eine Änderung der Berechnung der Wassergebühren - weg von der Grundgröße hin zum Verbrauch. Man mus den Leuten auch einen Anreiz geben Wasser zu sparen", betont er. Aber auch, die Bevölkerung bei der Stadtgestaltung einzubinden. "Die Leute haben viele gute Ideen beizutragen."


Artikel vom 08.02.2010 06:25 | KURIER | Markus Wurtz


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