Thursday, May 24, 2012

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EinStein für Korallenspital

Die Preise für die besten mit Lego-Steinen gebaute Erfindungen wurden vergeben

Letztes Update am 07.02.2012, 14:23


Patric Schönherr mit seiner siegreichen Einsendung

And the Winner is... Der LegoEinstein-Preis für Erfinder_innen ging in Österreich diesmal an den 10-jährigen Vorarlberger Patric Schönherr. Schon in einem Zwischenbericht im Online-KiKu wurde er prominent vorgestellt - allerdings mit einer anderen seiner beiden Einreichungen, einer Schafscher-Maschine. Den Hauptpreis - eine Reise ins kleine unterirdische Legoland, das DiscoveryCentre in Berlin.

Wieder trifft der Kinder-KURIER beim Telefonat den jungen Bau-Meister mitten im Schnee an. "Aber jetzt haben wir viel mehr, können Burgen bauen…"

"Seid ihr abgeschnitten vom Rest von Österreich?"

"Nein, aber zur Not könnten wir noch immer in die Schweiz oder nach Deutschland flüchten! Aber nein, wir lieben Österreich und waren auch schon vier Mal in Wien!"

Ob er damit gerechnet habe, zu gewinnen, will der KiKu von Patric Schönherr wissen.

 

"Ich hab mir schon Gedanken gemacht, was ich dann mache, aber so richtig gerechnetß Naja, so halb-halb schon. Es wär aber auch egal gewesen, wenn ich nicht gewonnen hätte. Aber als die Nachricht kam war's schon so was wie wow, ich hab's geschafft!"

Einige der Top-Platzierungen in der folgenden Bild-Strecke, andere kamen schon im Bericht über die ersten Einsendungen vor.

 

Der LEGO EinStein 2011 geht an eine der beiden Einsendungen von Patric Schönherr (10) aus Bartholomäberg (Vorarlberg).

Die Jury wählte die "Korallenriff-Krankenstation" zum besten Projekt. "Wir untersuchen seltene und wertvolle Korallen. Die Umweltgeschädigten kommen auf die Krankenstation und nach ihrer Genesung wieder ins Meer. Die Seilwinde dient zum Transport der Korallen. Da die seltenen Korallen sehr tief unten am Meeresgrund sind, benötigen wir zwei verschiedene U-Boote", beschreibt der siegreiche Erfinder seine Entwicklung.

Die "Silbermedaille" gab`s für Daniel Perrs "Vollautomatische Kordelmaschine". Der Achtjährige aus dem oberösterreichischen St.Ulrich beschreibt die Erfindung so: "Beim Drehen an der Kurbel wird automatisch eine Wollkordel erzeugt. Diese kann man als Seil gut verwenden. Der integrierte Mistkübel und der Scherenhalter können durch Ziehen an der Schnur betätigt werden."

Carmen Wührleitner (9 Jahre) aus St. Peter in der Au (NÖ) erreichte mit ihrem Süßigkeiten-Kühlschrank den vierten Platz. Zum Frischhalten legt sie Kühlakkus in die Lego-Konstruktion.

Jakob (6), Kevin (9) und Killian (3) Gruber aus Pöchlarn (NÖ) entwarfen eine Gelddruckmaschine, die dem Brüdertrio Platz 5 beim jüngsten EinStein-Bewerb einbrachte.

Der älteste des Brüdertrios erzählt dem KiKu ungefähr die Funktionsweise. "Wir verknüpfen die Lego-Konstruktion mit einem Kabel mit dem Computer und einem anderen mit dem Drucker. Ausgedacht haben wir uns das zu dritt. Aber", gesteht er, "fürs Foto haben wir eine fertige bedruckte Rolle gekauft!"

"Motorisiertes leistungsfähiges Fahrzeug mit Beleuchtung, das zum Transport von kleineren Mahlzeiten auf größeren Tischen verwendet werden kann", beschreibt Mattias Torggler (10) seinen automatischen Tischbutler, der mit Platz 6 belohnt wurde.

Platz 8 belegte Daniel Schwarz (10) mit seinem Aufräumroboter. Der Niederösterreicher nannte seine Kreation eine Mischung aus Mähdrescher und Krebs. Als Antrieb baute er zwei Motoren im Heck ein. Die herumliegenden Legoteile werden durch die Drehbewegung des Aufräumwerkzeuges in den Auffangbehälter geschleudert.

"Ich habe eine Zertrümmermaschine gebaut. Die hilft mir meine Bauten schnell abzureißen. Sie fährt sicher auf Raupenrädern. Sie kann sich drehen und schlägt mit voller Kraft. Der LEGO- Abbau ist immer so schwierig - die von mir gebauten Häuser sind stabil und damit ich diese rascher abreißen kann, habe ich eine Zertrümmermaschine gebaut, die mir dabei hilft", beschreibt der siebenjährige Gabriel Platzer seine Erfindung, mit der er den zehnten Platz machte.


Letztes Update am 07.02.2012, 14:23


Artikel vom 06.02.2012 22:20 | KURIER | Heinz Wagner | « zurück zu Kiku


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