Thursday, May 24, 2012

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Wie ist das mit den Maastricht-Kriterien?

Schüler_innen bewiesen bei der Standpunkt-Diskussion zur EU viel Fachwissen - und Kritikfähigkeit

Letztes Update am 14.12.2011, 14:31


Als Markus Koppensteiner aus der HLW Biedermannsdorf die Maastrichtkriterien mit der vereinbarten Höchstverschuldung von 60 Prozent des Bruttosozialproduktes in seiner Wortmeldung erwähnt, war der Vertreter der EU-Kommission in Österreich, Richard Kühnel beinahe platt. Es war aber nur eines, vielleicht das markanteste Beispiel fürs profunde Sachwissen der mehr als 200 Jugendlichen, die an der jüngsten Standpunkt-Diskussion zum Thema „Die EU als Retterin! Ist das die einzige Lösung?“ im Wiener Radiokulturhaus teilnahmen.

Fortsetzung des Textes unter den ersten Bilder der Fotostrecke!


Und ein weiterer Bericht über die Diskussion zum selben Thema mit Schüler_innen in Klagenfurt unter Chronologie

 

Zwischen 23. und 25. Jänner 2012 wird die Diskussion auf Schülerradio ausgestrahlt, siehe Link unten.

Mit Thomas Göttler und Kevin Koller, zwei wieteren Schülern aus der Biedermannsdorfer HLW sowie Alexander Dimitrov, Julia Andritz, Daniel Bernklau und Christian Körner (AHS Geringergasse), Natálie Mastná, Dominik Vukov und Jan Konćek aus dem Oberstufenrealgymnasium Komensky, Alexander Wiener, Anika Siebert und Magdalena Lischka (BRG 4, Waltergasse), Patrick Abdalla (BRG Ödenburgerstraße), Philip Schnodt, Jonathan Salatierna und Alex Pljestis hatten sich rund eineinhalb Dutzend Schülerinnen und Schüler – manche auch mehrmals – zu Wort gemeldet...

Sie richteten fundierte, teils recht kritische Fragen ans Podium (neben dem schon genannten EU-Kommissions-Vertreter noch Wirtschaftsprofessor Fritz Breuss, Attac-Mitbegründerin Alexandra Strickner und der aktionistische Theatermann Hubsi Kramar)....

Die einhalbstündige Diskussion im Rahmen der gemeinsam von KURIER, ORF-Radio und Bildungsministerium durchgeführten Veranstaltungsreihe war von – gerade im Vergleich zu sonstigen öffentlichen Debatten zu diesem Thema – extrem hoher Sachlichkeit, fundierter Kritik mit teils großem Engagement gekennzeichnet...

Würde es nicht mehr Sinn machen, Geld für wichtige Bereiche wie Bildung auszugeben, statt für Ratingagenturen...

Weshalb könnte nicht die Europäische Zentralbank Staatsanleihen kaufen, statt die Staaten hoch verzinste Kredite auf dem privaten Finanzmarkt aufnehmen zu lassen...

Weshalb werden nicht überhaupt auch das gesamte System in Frage gestellt, und (fast) immer nur diskutiert, wie die eine oder andere kleine Veränderung innerhalb dieses Systems bewerkstelligt werden könnte...

Weshalb sollte gar – wie es der Wirtschaftsprofessor meinte – ein Land vorübergehend aus dem Euro ausgeschlossen werden können, wo er doch schon in der Volksschule gelernt habe, dass man zusammenhalten müsse, um eine Gemeinschaft zu bilden, kritisierte ein Jugendlicher....

Angst, die mehrfach angesprochen würde, dürfe nicht zur Ohnmacht werden, plädierte eine Schülerin...

Es folgt noch eine Reihe weiterer Fotos.

Credit: heinz wagner

Credit: heinz wagner

Credit: heinz wagner

Credit: heinz wagner

Credit: heinz wagner

Credit: heinz wagner

Credit: heinz wagner


Letztes Update am 14.12.2011, 14:31


Artikel vom 14.12.2011 12:56 | KURIER | | « zurück zu Kiku


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