Umwelt Projekt der Vienna Business School HAK HAS Augarten
Podiumsdiskussion über die Ergebnisse der Klimakonferenz in Kopenhagen
Klimadiskussion in der VBS Augarten (Wien)
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Klein hat es begonnen, weit ist es gegangen. Unser Biologie - Professor kam mit einem Stoß Zeitungsartikel über Klimaerwärmung zum Unterricht, darüber sollten wir Referate halten. Wie wirkt sich Global Warming auf Entwicklungsländer und Industrieländer aus? Was kann man dagegen unternehmen? Welche Standpunkte vertreten China und die USA? Interessante Fragen, mit denen wir uns gerne beschäftigten.
Wir wollten es nicht nur bei Referaten belassen, sondern ein Projekt über dieses Thema machen. Da zeitgleich die Klima - Konferenz in Kopenhagen stattfand, organisierten wir eine Podiumsdiskussion über die Ergebnisse dieser Konferenz.
Was ist bei der tagelangen, teuersten und aufwendigsten Konferenz der UNO herausgekommen? Darüber diskutierten Stephan Renner von der Österreichischen Energie Agentur, Karin Wilfingseder von dem Verein "Linkswende", Johann Költringer von der Raiffeisen Klimaschutz Initiative, Kinder- und Jugendtherapeut Reinhard Sander und Klimaaktivist Manfred Ecker gemeinsam mit Schülern des dritten, vierten und fünften Jahrgangs unserer Schule.
Klimadiskussion in der VBS Augarten (Wien)Marina Petricevic und ich moderierten die Veranstaltung und wir hatten alle Hände voll zu tun. Die Schüler zeigten großes Interesse an diesem Thema, stellten viele Fragen und diskutierten gemeinsam mit den anderen Diskussionssteilnehmern.
Es stellte sich heraus, dass bei der Klimakonferenz in Kopenhagen kaum nennenswerte Ergebnisse zustande kamen. Viele Schüler waren sehr kritisch gegenüber diesem Thema eingestellt. Immerhin ging es in der Klimakonferenz um unsere Zukunft! Wenn nicht einmal Staats- und Regierungschefs Maßnahmen gegen Global Warming setzen konnten, wie sollten Jugendliche dann in die Zukunft blicken, wenn nicht skeptisch?!
Die Damen und Herren, die in Kopenhagen über unsere Zukunft verhandelten bzw. pokerten, vermittelten uns nicht gerade einen optimistischen Eindruck von der Zukunft. Ähnlich bedrückt war auch die Stimmung bei der Podiumsdiskussion. Schüler waren teils ratlos, teils misstrauisch. Andere kritisierten Politik und Wirtschaft dafür, dass sie sich mehr um ihr Eigenwohl als um die Umwelt kümmern würden. Es wurde z.B. angesprochen, dass die Regierung Unmengen an Geld für die Rettung von Banken ausgeben konnte, aber nicht für die Rettung der Erde. Außerdem wurde die Sinnhaftigkeit von Demonstrationen in Frage gestellt. Abschließend wurde darüber diskutiert, was jeder Einzelne gegen Klimaerwärmung tun kann.
Die Veranstaltung war ein Erfolg, weil die Schüler dadurch kurz vor Weihnachten zum Nachdenken gebracht worden sind, besonders zu einer stressigen Zeit wie Weihnachten vergisst man oft Faktoren wie die Umwelt.
Man hält sie für selbstverständlich und denkt gar nicht daran, dass die Umwelt in wenigen Jahren vielleicht ein anderes Gesicht haben wird, als es heutzutage der Fall ist.
Sonya Puthuparambil, 18
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