FPÖ-Liste fixiert Spitzenkandidat
Johann Tschürtz will prozentuelle Zweistelligkeit und die absolute SP-Mehrheit brechen.
Wie auch bei der vergangenen Landtagswahl geht Landesparteiobmann Johann Tschürtz als Spitzenkandidat ins Rennen.
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Mit der Präsentation der ersten 16 Kandidaten für die burgenländische Landtagswahl ging die zweitägige Klausur der FPÖ am Samstag im Pannonia Tower Hotel in Parndorf zu Ende. Überraschungen gab es dabei keine. Wie auch bei der vergangenen Landtagswahl geht Landesparteiobmann Johann Tschürtz als Spitzenkandidat vor seiner Stellvertreterin Ilse Benkö ins Rennen.
Die Plätze drei bis sechs der Landesliste besetzen der Kriminalbeamte Gerhard Kovasits, Unternehmer Hans Ackerbauer, der Jennersdorfer Bezirksobmann Mario Mautner sowie Landesgeschäftsführer Siegfried Zeltner. "In dieser Liste haben wir das Kernstück der FPÖ vereint, jeder der sechs Kandidaten ist ein wirklicher Kämpfer", zeigt sich Tschürtz erfreut. Mit seinem Team aus "bodenständigen, gestandenen Freiheitlichen ohne Quereinsteiger" will Tschürtz einen Wahlkampf führen, "wie er noch nie da war".
Bewährte Inhalte
Auch bei den Inhalten, mit denen die FPÖ bei den Wählern punkten möchte, gibt es wenig Neues. Die Freiheitlichen bleiben ihren langjährigen Kernthemen - Sicherheit, Soziales und Kontrolle - treu. "Wichtig ist, dass wir unser Burgenland an die erste Stelle stellen. Burgenländische Arbeitsplätze sollen vorrangig mit Burgenländern besetzt sein, in heimischen Spitälern sollen Burgenländer versorgt werden", so Tschürtz. Auch das Thema Eberau werde eine große Rolle spielen.
Mit sechs Wahlkampf-Trossen zu je sechs bis neun Personen will man den Kontakt zu den Menschen suchen, um ihnen die FP-Themen näher zu bringen.
Hausbesuche
Ziel für die Landtagswahl im Mai ist eine prozentuelle Zweistelligkeit, also mehr als 10 Prozent zu erreichen. "Wir werden viel, viel laufen und zahlreiche Hausbesuche machen. So wird es uns gelingen, die absolute Mehrheit der SPÖ zu brechen", ist Benkö überzeugt. "Das Duo Niessl und Steindl wird bei der Wahl sein blaues Wunder erleben", ergänzt
Tschürtz.
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