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Reiseberichte der anderen Art

Veranstaltungen - Architekt Bauer erkundete Pannonien, sein Buch im Fokus einer Diskussion. Kinder lockt ein literarischer "Roadmovie"

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Er war Wochen lang unterwegs. Er erkundete Landschaft, Städte und kleine Orte im Osten Österreichs, im Westen Ungarns, in Teilen Kroatiens, Sloweniens und Serbiens. Der in Eisenstadt lebende Architekt Klaus-Jürgen Bauer suchte nach Gemeinsamkeiten in dieser Region, die als Pannonien bezeichnet wird.

Es war eine Entdeckungsreise auf den Spuren verschiedener Völker, eine Suche etwa nach Bauschätzen. "Pannonien. Archipel - Theorie der Provinz" lautet der Titel des Buches, in dem Bauer Bilder, Gedanken und Historisches vereint. Er geleitet zu der Frage, welche Pforten sich nun in jener Region zu öffnen vermögen, die lange der Eiserne Vorhang, die Grenzen splitteten. Was Kunst und Kultur bewegen können, das diskutiert Sabrina Hergovich Donnerstag im Literaturhaus Mattersburg mit ihren Gästen. Am Podium sitzen neben Bauer die slowenische Autorin Marusa Krese, die seit Jahren zwischen "Osten" und "Westen" pendelt sowie der Journalist Rüdiger Wischenbart, ein Fachmann für zentral- und südosteuropäische Literatur.

Für Kinder

Auf eine Reise durchs Leben nimmt Autorin und Theatermacherin Astrid Walenta (Bild) Kinder ab drei Jahren am Freitag im Literaturhaus mit. "Ferdinand der Affe", so auch der Buchtitel, schwingt sich auf sein Motorrad und gibt Gas. Seine Mission, jemandem eine Freude machen zu wollen, wird aber quasi umgedreht - indem er selbst überrascht wird, erfährt er, welche Stärke in Unerwartetem stecken kann. Ins Herz geschlossen hatten Ferdinand schon Fachleute: 2007 wurde Walenta für ihren "Roadmovie" mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Gemeinde Wien ausgezeichnet.

Literaturhaus Mattersburg, Wulkalände 2; Diskussion: Do., 31. Jänner, 19 Uhr; "Ferdinand der Affe": Fr., 1. Februar, 16 Uhr; freier Eintritt; www.literaturhausmattersburg.at

Artikel vom 30.01.2008 08:40 | KURIER |


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