Wochenendwetter: Regen macht Pause
Im Westen und Süden schüttete es erneut. Am Samstag wird es wieder sommerlich - aber nur kurz. Der Juli war vergleichsweise trocken.
Auch wenn es den Eltern oft nicht gefällt - für Kinder sind Pfützen Geschenke des Himmels.
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Das kommende Wochenende dürfte einiges an Sonne und Temperaturen von bis zu 30 Grad bringen, doch das Schönwetter-Gastspiel wird wohl nur kurz andauern. Laut Prognose der ZAMG auf der Hohen Warte in Wien ziehen bereits am Montag wieder dichte Wolken auf, die Grade purzeln, die Regentropfen bereiten sich abermals auf ihren Einsatz über Österreich vor - wie schon in der vergangenen Woche.
In Bregenz waren die vergangenen sieben Tage am ungemütlichsten - innerhalb dieser Zeit regnete es 235 Liter pro Quadratmeter. Dabei sind die gröberen Starkregenfälle vom gestrigen Donnerstag noch gar nicht ausgewertet.
Auch Kärnten und die Steiermark waren im Juli nicht wirklich begünstigt: Erst trockneten die Felder (vor allem Kürbis und Mais) aus, dann vernichteten in der Steiermark teilweise Hagelschauer die übrig gebliebenen Früchte. Kärnten war am Donnerstag das Epizentrum der Starkregenfälle - vor allem die Region rund um das Nassfeld war betroffen. Noch unklar war zunächst, ob hier die höchste Niederschlagsmenge des Jahres (145 Millimeter an einem Tag am Feuerkogel) gebrochen worden ist.
Warnungen
Ansichtssache: Verregneter Juli in WienIm Laufe des Tages gab es jedenfalls auch gröbere Regenschauer und Unwetterwarnungen im Osten des Landes. Allerdings dürften die Folgen gering sein, nirgends wurde wenigstens ein einjähriges Hochwasser erwartet. Auch von Hagel war weit und breit keine Spur.
Nach den Hiobsbotschaften der vergangenen Tage sollte man meinen, dass heuer ein besonders schlimmes Unwetterjahr wäre. Tatsächlich ist der Juli aber vor allem im Süden eher zu trocken. "Wir haben in Österreich 15 Prozent mehr Sonnenstunden als im Jahresmittel aufgezeichnet", heißt es bei der Hohen Warte in Wien. Tatsächlich gab es nur regional begrenzte Unwetter.
Versicherungen
Leichtes Aufatmen ist auch in der heimischen Versicherungswirtschaft zu vernehmen. Heuer gab es laut Generali einen Gesamtschaden von etwa 175 Millionen Euro in der Alpenrepublik zu verzeichnen. Klingt zwar auf den ersten Blick viel, aber allein die Großereignisse im Vorjahr (darunter das "Jahrhundertereignis" am 23. Juni) schlugen sich mit über einer halbe Milliarde Euro an Schäden zu Buche.
"Wir sind wieder auf einem normalen Level angekommen", atmet man bei der Generali-Versicherung durch. Denn in den vergangenen Jahren waren die Schadenssummen von Jahr zu Jahr gestiegen - genauso wie die Versicherungsprämien.
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