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"Was im Licht der Öffentlichkeit stand"

    Ita überlegt Verleumdungsanzeige Zum Hauptartikel

    Der Ex-Kabinettschef mehrerer Innenminister entscheidet am Sonntag mit seinem Anwalt über eine Klage gegen Herwig Haidinger.

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    Zentrale Figur der Amtsmissbrauchs-Affäre ist der Ex-Kabinettschef mehrerer Innenminister, Philipp Ita. Er soll laut früherem BK-Chef Haidinger angewiesen haben, Informationen zur BAWAG/ÖGB-Causa erst an den ÖVP-Klub weiterzuleiten.

    Ita weist das "aufs schärfste" zurück und wird am Sonntag mit seinem Anwalt entscheiden, ob gegen Haidinger Strafanzeige wegen Verleumdung erstattet wird. Gegenüber dem KURIER nimmt Anwalt Thomas Kralik zu den teils höchst pikanten Vorwürfen gegen Ita Stellung, der nach einem Rosenkrieg mit seiner Frau zur Zeit Lebensgefährte Ministerin Andrea Kdolskys ist.

    Sexuelle Belästigung
    Dass Ita zwei Mitarbeiterinnen sexuell belästigt habe, stimme nicht, es lägen Schreiben vor, in denen sie den Vorwurf als "an den Haaren herbeigezogen" bezeichnen.

    Kreditkarte im Puff
    Ita sei nie mit dem Ex-Polizeigeneral Horngacher im Nobel-Bordell Babylon gewesen, um die Ablöse des damaligen Innenministers Ernst Strasser zu feiern, und habe dort auch nicht seine Kreditkarte verloren, sagt Kralik. Richtig sei, dass Ita 2005 seine Visa-Card von einem Kellner gestohlen wurde, später bei einem Ladendiebstahl aufgetaucht sei. Berichte, dass die Karte aus dem Babylon ins Ministerium geliefert wurde, stimmten nicht.

    Autounfälle
    Es gebe keine Unfälle in Trunkenheit, nur eine Kollision mit einer Straßenlaterne. Das Verfahren wegen Fahrerflucht sei eingestellt.

    Seine Frau geschlagen
    "Absolut falsch", sagt Kralik.

    Politische Anweisungen
    Gab es nicht, sagt Kralik, es habe keine Gespräche zwischen Ita und Haidinger gegeben.

    Eine Einvernahme Itas vor der Staatsanwaltschaft hat noch nicht stattgefunden.

    Artikel vom 09.02.2008 16:28 | KURIER | Andreas Schwarz