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Haft für fünf Kosovo-Albaner

Bei anti-serbischen Ausschreitungen im Jahr 2004 starben 19 Menschen, 900 wurden verletzt. Fünf Männer wurden nun verurteilt.

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Ein Gericht der UNO-Mission im Kosovo (UNMIK) hat fünf Kosovo-Albaner wegen Beteiligung an Angriffen, die gegen Serben und andere Minderheiten in der Provinz gerichtet waren, zu Gefängnisstrafen zwischen zwei und acht Jahren verurteilt. Die Männer seien wegen massiver Zerstörungen im März 2004 in Kosovo Polje, einem zehn Kilometer von Pristina entfernt gelegenem Ort, verurteilt worden, teilte das Zentrum für Menschenrechte am Freitag mit. Der Prozess hatte drei Monate gedauert.

Die Verurteilten hatten im März 2004 bei drei Tage dauernden Ausschreitungen gegen die serbische Bevölkerung teilgenommen, bei denen trotz Präsenz der internationalen Schutztruppe KFOR 19 Menschen getötet und mehr als 900 weitere verletzt sowie Häuser, Wohnblöcke und Fahrzeuge zerstört wurden. Darunter waren zahlreiche Einrichtungen und Kulturdenkmäler der serbisch-orthodoxen Kirche. Die Unruhen waren die schlimmsten seit Beginn der Verwaltung der südserbischen Kosovo-Provinz durch die Vereinten Nationen im Juni 1999 nach Ende der NATO-Bombardements auf das damalige Jugoslawien.

Artikel vom 25.01.2008 21:27 | apa | grü


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