Neuer Škoda Fabia: Erstmals gefahren

SkodaFabiaVIPGroupone007.jpg
Foto: Werk Skoda Fabia III

Noch vor der Weltpremiere auf dem Pariser Autosalon im Oktober: Erste Ausfahrt mit dem Serienmodell der dritten Generation des Škoda Fabia.

Dass hier kein Stein auf dem anderen geblieben ist, sieht man auf den ersten Blick. Der neue Fabia lässt die etwas hochbeinig und schmal wirkende Gestalt des Vorgängers zurück und kehrt optisch wieder zu den Tugenden des Urvaters zurück. Flacher, breiter und um 8 mm kürzer geworden, bietet er den Passagieren dennoch mehr Platz und legt beim Kofferraumvolumen gleich um 15 l auf den Klassenbestwert von 330 l zu. Weitere Stichworte zum Fabia III: Ausbau der cleveren Details, die das Leben an Bord vereinfachen – vom Eiskratzer im Tankdeckel über Ablagefächer für bis zu 7 Getränkeflaschen bis zu MirrorLink-Technik für die Nutzung von Smartphone-Apps im Auto.

Neue Motoren

Auch motorisch ist alles neu beim Fabia III. In Europa stehen vier neu entwickelte Benziner (3- und 4-Zylinder mit 60 bis 110 PS) und drei Diesel (1,4-l mit 75 bis 105 PS) zur Wahl. Alle mit Start-Stopp-System und Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet und entweder mit einem manuellen 5- bzw. 6-Gang- oder 7-Gang-Direktschaltgetriebe gekoppelt.

Nur noch leicht getarnt auf ersten öffentlichen Testfahrten Das sportlich straffe Fahrwerk liebt Landstaßen Die Dachlinie ist merkbar niedriger als beim Vorgänger Und hinter der Hekklappe . . . . . . wartet der größte Kofferraum der Klasse auf Befüllung Eigenes Navigations-System gibt es keines mehr . . . . . . man setzt vielmehr auf die MirrorLink-Technik zur Nutzung von Smartphone-Apps auf dem Bordmonitor Die ersten Fabias aus der Serienproduktion werden zur Vienna Autoshow ab dem 15. Jänner bei uns zu haben sein

Schmuckstück der Škoda-Ingenieure wird der neue Fabia Greenline, der es dank zusätzlicher verbrauchsoptimierender Maßnahmen auf beachtliche 3,1 l Normverbrauch (entspricht 82 g/km CO2) bringt.

Auf den ersten Kilometern am Steuer des Fabia III, die der Motor-KURIER jetzt bei Nürnberg absolvieren konnte, verfestigte sich vor allem ein Eindruck: Hier fährt ein absolut solides Stück Auto. Nichts wackelt, nichts scheppert, selbst die Geräuschkulisse des Dreizylinder-Diesels ist im Passagierraum gut abgedämmt. Klar gezeichnete Armaturen und die sparsam eingesetzten bekannten Schalter und Knöpfe aus dem Konzernregal machen aus der Bedienung der notwendigen Funktionen kein Mysterium.

Das Fahrwerk ist knackig abgestimmt, ohne unkomfortabel zu sein, die elektromechanische Lenkung vermittelt ausreichend Fahrbahnkontakt und selbst mit dem kleinen Dreizylinder-Diesel wirkt der Fabia III nie untermotorisiert. Wie sich das 7-Gang-DSG mit dem Diesel verträgt, werden weitere Tests zeigen.

Der Start in Österreich ist für die zweite Jännerhälfte geplant – dann auch schon mit dem bisher noch nicht gezeigten Kombi.

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?