Letztes Update am 06.09.2012, 13:34
Suri kann endlich wieder lachen.
Zum ersten Mal seit langer Zeit sieht man das Töchterchen der geschiedenen Hollywoodstars Tom Cruise und Katie Holmes glücklich mit anderen Kindern spielen - zumindest bis zu ihrem ersten Schultag nächste Woche.
Die arme Suri Cruise Holmes: Mit ihren sechs Jahren ist das Mädchen die Hauptleidtragende der medial ins Detail verfolgten Scheidungsgeschichte ihrer Eltern. Nun wurde Suri erstmals seit langer Zeit mit einem Lächeln gesichtet.
So glücklich hat man Suri, die Tochter der beiden Hollywoodstars Tom Cruise und Katie Holmes, schon lange nicht gesehen. Bei einem Spaziergang mit ihrer frisch geschiedenen Mama besuchte sie einen öffentlichen Spielplatz in New York und amüsierte sich mit gleichaltrigen Spielgenossinnen prächtig.
Vergessen scheinen die Zeiten, in denen die heute 6-Jährige nur gemeinsam mit ihren Eltern unterwegs war und ständig ernst dreinschaute. Rar waren die Aufnahmen einer verspielten Suri, die sich mit Gleichaltrigen vergnügt. Kein Wunder, denn eine Devise des Scientology-Gründers L. Ron Hubbard lautet folgendermaßen: "Jedes Gesetz, das auf das Verhalten von Männern und Frauen zutrifft, gilt auch für Kinder."
"Ein Kind ist ein Mann oder eine Frau, der oder die noch nicht zur vollen Größe herangewachsen ist", pflegte der umstrittene Hubbard ebenfalls zu sagen. Tom Cruise nahm sich diese Worte genau zu Herzen. Noch vor ein paar Monaten nahm Suri laut der US-Website x17.online.com ganz allein Ballettstunden und hatte Privatunterricht.
Jetzt, wo ihre Mama Katie das alleinige Sorgerecht hat, scheint sich einiges zu ändern. Die Schauspielerin will ihrer Tochter offensichtlich ein anderes Leben bieten.
Besuche in öffentlichen Parks, Eisessen, Museumsbesuche und Shoppingtouren stehen neuerdings am Programm. Die Öffentlichkeit meiden die beiden nicht mehr.
Vieles deutet daraufhin, dass ihr Papa Tom daran schuld war, dass Suri vor der Scheidung ein völlig abgeschirmtes Leben führte. Auch auf eine richtige Schule wird das kleine Mädchen ab nächster Woche gehen.
Allerdings mit anfänglichen Schwierigkeiten: Für die katholische Privatschule "Avenues" legen nicht nur Katie und Tom 40.000 Dollar pro Jahr auf den Tisch, sondern auch andere Eltern und die sind über die neue Schulkollegin ihrer Kinder wenig begeistert.
Sie melden ihre Kleinen aus Angst vor den Paparazzi, die Suri und ihre berühmte Mutter täglich verfolgen, wieder ab:
"Zwei Elternpaare haben mir angerufen und erklärt, ihr Mädchen sehen Suri ähnlich. Sie werden alle Uniformen tragen und deshalb könnten ihre Kinder von Paparazzi für Suri gehalten werden", sagte Schulberaterin Dana Haddad zur New York Post.
Auch könnte es sein, dass die Mädchen selbst nicht sehr freundlich zu der kleinen Berühmtheit sein werden:
"Es ist cooler, das Mädchen zu sein, das Suri Cruise sagt `Du kannst hier nicht sitzen!`, als beeindruckt zu sein", erklärte Anisha Ahooja, ehemalige Lehrerin der Dalton Schule auf der Upper East Side und Autorin von "Schooled", der Post.
Trotz allem werden Katie Holmes und Tom Cruise laut Medienberichten ihre Tochter am ersten Schultag gemeinsam zu neusten Privatschule in New York bringen.
Katie versucht offenbar alles, um so schnell wie möglich alles hinter sich zu lassen, was an ihr bisheriges Leben mit Tom erinnert.
Zuletzt war davon die Rede, dass Holmes ihre Tochter umbenennen will. Die 6-Jährige soll laut dem NOW Magazin einen neuen Vor- und Nachnamen bekommen.
"Bisher hieß sie Suri Holmes Cruise. Katie möchte das nicht mehr und will die Kleine in Suri Cruise Holmes umbenennen. Das ist sicherlich nur eine kleine Änderung, aber für Katie bedeutet es sehr viel", sagte ein Bekannter NOW. Cruise wäre dann nur noch ihr zweiter Vorname.
Aber auch der Vorname soll sich ändern, wenn auch nicht offiziell. Suri wird Medienberichten zufolge zu Scout. Angeblich ruft Katie ihre Tochter schon seit längerem so.
"Auf dem Papier wird sie sicherlich weiterhin Suri heißen. Doch Katie möchte den neuen Spitznamen etablieren und so sicher gehen, dass ihre Tochter nicht für den Rest ihres Lebens Suri genannt wird" verriet ein Freund der Schauspielerin laut viply.de.
Denn obwohl TomKat nach der Geburt ihrer Tochter erzählten, dass Suri auf Hebräisch "Prinzessin" bedeute, wird Suri vielmehr mit der englischen Grafschaft Surrey in Zusammenhang gebracht.
Dort befindet sich das Hauptquartier der Scientology Gemeinschaft und das Haus von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard. Tom, der zur Zeit in Island dreht, hat sich zu den ganzen Gerüchten nicht geäußert.
Bei der Scheidung haben sich Cruise und Holmes auf ein flexibles Besuchsrecht geeinigt. "Er liebt Suri sehr. Sobald er mit dem Dreh fertig ist, wird er zu ihr kommen", so ein Insider zu E! News.
Katie Holmes hat bereits vor der Bekanntgabe des Endes ihrer Ehe mit Tom Cruise von einer "neuen Phase" in ihrem Leben gesprochen. "Ich weiß, wer ich bin, wo ich stehe und wo ich hin will, darauf will ich mich konzentrieren", sagte die 33-Jährige dem Magazin Elle.
Sie fühle sich wohler in ihrer Haut und habe das Gefühl, vor einer "neuen Phase" zu stehen, sagte Holmes in dem Interview, das der Zeitschrift zufolge vor der Verkündung der Trennung von Cruise geführt wurde.
Das Promi-Portal TMZ zitierte unterdessen Vertraute von Cruise mit den Worten, Holmes habe nicht die Scheidung eingereicht, weil sie die gemeinsame Tochter Suri vor dem Einfluss der Organisation Scientology schützen wolle. Holmes sei selbst "total engagiert" in der Organisation gewesen. "Das ist kein Kampf um Religion, das wird nur benutzt, um Tom zu verletzen", sagte ein Vertrauter von Cruise demnach.
Scientology hat dem Anwalt von Cruise zufolge keinerlei Rolle bei den Scheidungsverhandlungen gespielt. "Die bloße Andeutung, dass Scientology an irgendeiner Stelle der Verhandlungen oder der Vereinbarung involviert war, ist kategorisch falsch", sagte Rechtsanwalt Bert Fields dem Portal RadarOnline.
Die Los Angeles Times berichtete, Holmes hoffe einen öffentlichen Scheidungskrieg vermeiden zu können und wolle nicht über Geld streiten. Sie mache sich lediglich Sorgen darüber, wie Suri aufwachse.
Katie wollte keine Versöhnung
Laut Viply.de soll Tom Cruise nach Einreichen der Scheidung versucht haben, die Ehe zu kitten. Cruise soll Holmes am Telefon angefleht haben, die Scheidung zurückzuziehen. "Er bettelte sie an, für einen letzten Versuch der Versöhnung nach Island zu kommen", so eine Quelle, die dem Noch-Ehepaar angeblich nahe steht.
Doch Katie soll abgelehnt haben, was in einem Streit endete. "Er war zuversichtlich, Katie die Scheidung auszureden, so dass sie weiter mit ihm zusammen bleibt." Die Versöhnungsversuche seinerseits haben nichts gebracht.
Handy-Nummer geändert
E-Mail Adressen, die Handy Nummer - alles soll Katie bereits im Vorfeld der Trennung geändert haben. Schon für 17. Juli hat Holmes Anwalt eine Anhörung über Unterhalt und Sorgerecht beantragt. Tom sei geschockt über Katies Vorgehen, so Berichte.
Nette Nachbarn
In ihrer neuen Bleibe konnte Katie auf die Unterstützung der Nachbarn zählen. "Sie hat Freunde im Haus, die ihr so gut helfen, wie sie nur können", so Holmes wohlhabender Nachbar Christopher Hyland.
Für Holmes sehen Filmexperten nun die große Chance, durch die mediale Aufmerksamkeit auch interessante Rollenangebote zu bekommen. Die 33-Jährige gibt sich zurzeit selbstbewusst wie nie.
Ehering abgelegt
Vier Tage nachdem Katie Holmes die Scheidung von Tom Cruise eingereicht hatte, ist sie nach US-Medienberichten erstmals ohne Ehering fotografiert worden. Das Promiportal Tmz.com stellte ein in New York aufgenommenes Bild der Schauspielerin ins Netz.
Alte Bodyguards gefeuert
Holmes hatte kurz zuvor für die Show "Projekt Runway" gedreht, berichtet Tmz.com. Weiteren Meldungen zufolge soll Holmes auch ihre Security und Publicity Mitarbeiter gefeuert haben und wurde bereits mit fünf neuen Bodyguards gesichtet.
Gerüchten zufolge ist auch Tom Cruise nicht untätig gewesen: Der US-Star soll bereits den Star-Scheidungsanwalt Dennis Wasser engagiert haben, der ihn schon bei der Scheidung von Nicole Kidman vertreten hat.
Katie Holmes hat ihre Trennung von Tom Cruise offenbar schon seit Längerem geplant: Wie US-Medien berichten, mietete die 33-jährige Schauspielerin eine Wohnung in New York, bevor sie die Scheidung beantragte.
Die neue Wohnung, die sie auf ihren Namen gemietet hat, befindet sich in Chelsea (Bild).
Getrennte Betten
Laut dem Star Magazin sollen TomKat schon seit fünf Jahren in getrennten Zimmern geschlafen haben, das Traumpaar nur bei öffentlichen Anlässen gespielt haben.
Sowohl Cruise als auch Holmes hätten sich vor dem Eheschluss in der Stadt aufgehalten – aber nicht unter einem Dach in der gemeinsamen Wohnung, berichtet TMZ.com.
Katie habe die meiste Zeit mit ihrer Tochter in ihrem neuen Apartement verbracht, Tom sei im Hotel abgestiegen.
Katie habe Suri zwei Mal für ein paar Stunden zu Tom ins Hotel gebracht, so der Bericht. Paparazzi knipsten die Schauspieler immer wieder in den Straßen, aber nie gemeinsam.
Fühlt sich von Scientology verfolgt
Wie berichtet, soll die Mitgliedschaft von Tom Cruise bei Scientology der entscheidende Grund für die Trennung sein. Katie Holmes wolle verhindern, dass Suri zu tief in die umstrittene religiöse Bewegung hineingezogen wird, heißt es.
Berichten zufolge, soll sich Holmes seit Bekanntgabe der Trennung vor Scientology gefürchtet haben. Bekannte von Katie erzählten TMZ.com, dass sie sich von der Glaubensgemeinschaft verfolgt fühle.
Eltern sind froh, "alte Katie" wiederzuhaben
Katies Eltern (Mutter links hinten Bild) zeigten sich "traurig" über das Ehe-Aus. Andererseits seien sie froh, ihre "alte Katie" wiederzuhaben, sagte ein Vertreter von Martin und Kathleen Holmes zu RadarOnline.
Beide hätten starke Vorbehalte gegen die Hochzeit gehabt, ihre Tochter aber nicht davon abhalten können, "ihrem Herzen zu folgen".
Tom und Katie hatten 2006 in einer Scientology-Zeremonie in der Nähe von Rom geheiratet. Beide sollen einen Ehevertrag haben, der für Katie drei Millionen Dollar pro Ehejahr vorsieht.
Das Vermögen des Paares wird auf umgerechnet 217 Millionen Euro geschätzt.
(KURIER.at, Bilder: u.a. photopress.at/mich, cka, mod)
Erstellt am 06.09.2012, 07:00