Letztes Update am 12.06.2012, 14:14
Promi-Unterstützung für Obama.
Der US-Präsident sammelt eifrig Spenden für seinen Wahlkampf. Dank Hollywood-Stars funktioniert das auch prächtig, doch nicht alle sind mit seiner Taktik einverstanden.
US-Präsident Barack Obama sammelt eifrig Spenden für seinen Wahlkampf. Dank Hollywood-Stars funktioniert das auch prächtig, doch nicht alle sind mit seiner Taktik einverstanden. Er sei abgehoben und elitär geworden, meinen seine Kritiker - wir brauchen ihn, sagen seine Fans.
Wie unterstützen die Stars den Präsidenten? Vorzugsweise mit Dinner-Veranstaltungen, wie die nächste am 14. Juni. Da organisiert "Sex and the City"-Star Sarah Jessica Parker ein glamouröses Dinner zu Ehren des Präsidenten.
Auch "Vogue"-Chefin Anna Wintour, die wohl mächtigste Lady in der Modewelt, zählt zu seinen Befürwortern.
Parker drehte auch einen Werbespot, der Millionen jüngere Wähler für Obama gewinnen soll. "Er ist der Typ, der den Irak-Krieg beendet hat, der sagt, dass du jeden heiraten darfst, den du möchtest, und der vier Millionen Jobs geschaffen hat", lobt die Schauspielerin in dem Spot und verlost Tickets für ihre Obama-Promi-Party. "Wir brauchen ihn und er braucht uns."
Viele Stars in Hollywood haben sich in der Vergangenheit immer wieder offen für die Kandidaten der demokratischen Partei ausgesprochen. Dies nutzt Obama gekonnt. Es ist auch nötig, denn der Wahlkampf kostet Millionen. Bislang hat der Präsident bereits 60 Millionen Dollar eingesammelt, sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney (Bild) war ihm rund fünf Monate vor der Wahl schon 76 Millionen Dollar in der Kampagnen-Kasse voraus.
Mehr als 15 Millionen Dollar (rund 12 Millionen Euro) sammelte er im vergangenen Monat an einem einzigen Abend ein, als der Schauspieler George Clooney ein Bankett für ihn ausrichtete. Preis für ein Ticket: 40.000 Dollar (rund 32.000 Euro). Bei zahlreichen anderen Veranstaltungen plauderte Obama mit Stars wie Julia Roberts, Reese Witherspoon und Cher, alles für die Wahlkampfkasse - ein bisserl Vergnügen war wohl auch dabei.
Natürlich erregt ein Präsident, der mit Hollywood-Stars auf Du und Du ist, bei seinen Konkurrenten Neid. Aus der republikanischen Partei hagelt es Kritik an den präsidialen Glamour-Partys: Abgehoben und elitär sei Obama, jeden Kontakt zum Wahlvolk habe er verloren.
"Nach vier Jahren mit einem Promi-Präsidenten - ist Ihr Leben wirklich besser geworden?", fragte beispielsweise Karl Rove, Ex-Berater von Obamas Vorgänger George W. Bush, ironisch-bissig in einer Fernseh-Talkshow.
Im Weißen Haus zeigt man sich unbeeindruckt von der Kritik. Romney habe doch genauso seine prominenten Geldgeber, sagte Obama-Sprecher Jay Carney. Darunter sei zum Beispiel ein umstrittener Bauunternehmer, Medien-Mogul und Möchtegern-Präsidentschaftskandidat: "Ich sage Ihnen dazu nur zwei Wörter: Donald Trump."
Wie läuft so eine Gala mit dem Präsidenten ab? Hier ein Eindruck vom jährlichen "White House Correspondents` Association Dinners" im weißen Haus.
Anlässlich des alljährlichen Dinners - es wurde 1920 eigentlich zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Presse und Präsident eingeführt - reisten Prominente wie George Clooney, Steven Spielberg und Charlize Theron nach Washington. Dort erheiterte Obama die illustre Runde mit einer Rede, in der er sowohl sich selbst als auch die amerikanische Politik auf`s Korn nahm.
Es war eine scheinbar derart witzige Ansprache, dass der Präsident selbst nicht mehr aufhören konnte zu lachen und ...
... seine Gäste wie Schauspieler George Clooney ...
... mit riss.
Auch Gattin Michelle Obama konnte sich das Lachen nicht verkneifen.
Weiter ging es mit einem High-Five mit dem amerikanischen Komödianten Jimmy Kimmel und ...
... einem Toast (hier von der Journalistin und "White House Correspondents` Association Dinner"-Präsidentin Caren Bohan) nach ...
... dem anderen.
Mit lachen durften an diesem Abend unter anderem die Schauspielerinnen Charlize Theron (in Emilio Pucci) und ...
... Kate Hudson, die in Blau funkelte.
Aktrice Reese Witherspoon hüllte ihren Baby-Bauch in edles Schwarz von Monique Lhuillier, ...
... während "Desperate Housewives"-Star Eva Longoria und ...
... "Homeland"-Darstellerin Claire Danes (sie kam mit Fernsehjournalist Bob Schieffer zur Gala) auf Weiß setzten.
Sportreporterin Erin Andrews verzauberte in einer angesagten Fishtail-Robe.
In der Sommerfarbe Weiß kamen auch Schauspielerin Danielle Panabaker, ...
... Model Irina Shayk und ...
... deren Kollegin Kate Upton.
Ebenfalls bei der Gala: Filmregisseur Judd Apatow und seine Frau Leslie Mann, in einer geblümten Kreation.
Die Schauspieler Daniel Radcliffe undd Dane DeHaan in Schwarzweiß.
"New Girl"-Star Zooey Deschanel hatte romantisches Pastellblau von Oscar de la Renta gewählt.
Die Schauspieler Jesse Tyler Ferguson und Justin Mikita kamen gemeinsam.
Darstellerin Rashida Jones ("Freunde mit gewissen Vorzügen") setzte auf den angesagten Schößchen-Trend.
Sängerin Alicia Keys posierte in Gelb.
Modeschöpferin Tory Burch kam in hellem Blau.
"Once Upon a Time"-Star Ginnifer Goodwin posierte in einer Robe von H&M und an der Seite von Serien-Kollegen Josh Dallas.
Regisseur Steven Spielberg unterhielt sich köstlich mit Verteidigungsminister Leon Panetta.
Oscar-Preisträgerin Goldie Hawn besuchte mit Reporter Piers Morgan die Gala.
Musiker John Legend posierte neben Model Chrissy Teigen.
Schauspieler Omar Epps legte auch am Red Carpet des Präsidenten seine Coolness nicht ab.
Die "True Blood"-Darsteller und Ehepartner Anna Paquin und Stephen Moyer kamen beide in Schwarz.
Jungstar Dakota Fanning in einer romantischen Kreation.
Die Schauspieler John Galecki und Kelli Garner.
Ebenfalls mit dabei: Uggie, der Hund aus dem Film "The Artist".
Milliardärs-Tochter und Unternehmerin Ivanka Trump posierte mit Ehemann Jared Kushner.
Schauspieler David Arquette hielt alles mit seinem Handy fest.
Topmodel und "The Body" Elle Macpherson zeigte Bein.
"Glee"-Star Matthew Morrison konnte seine Hand nicht von dem Hintern seiner Freundin Renee Puente lassen.
Journalistin Arianna Huffington (Mitbegründerin und Chefredakteurin der Online-Zeitung The Huffington Post) in strahlendem Gelb.
Socialites unter sich: Kris Jenner und Kim Kardashian.
Lindsay Lohan war wiedereinmal zu spät zum Flieger gekommen. Später am Red Carpet erinnerte sie an eine Mischung aus Marilyn Monroe und Angelina Jolie.
(kurier)
Erstellt am 12.06.2012, 10:42