Letztes Update am 09.05.2012, 07:48
Prinz Harry sorgt für frischen Wind in Washington.
Der britische Prinz erhielt in Washington eine Auszeichnung für seine Verdienste um verwundete Veteranen.
Große Ehre für Prinz Harry: Er erhielt den 2012 Distinguished Humanitarian Leadership Award des Atlantic Councils. Dieses Council ist ein Think Tank, der sich mit internationalen Beziehungen und Geschäften beschäftigt. Vor dem Windsor-Spross erhielten bereits Ex-Präsident Bill Clinton und „U2“-Frontman Bono Vox die Auszeichnung.
Der 27-Jährige Prinz besuchte die Hauptstadt der USA zum ersten Mal. Warum gerade Harry geehrt wurde? Der Prinz setzt sich seit einiger Zeit mit seiner Stiftung „The Foundation of Prince William and Harry“ für Veteranen ein. Den Award akzeptierte Harry auch im Namen seines Bruders.
Harry, selbst als Soldat im Einsatz gewesen, bekam den Award von General Colin Powell überreicht. Der ehemalige US-Außenminister sprach Harry mit seinem Dienstnamen an: Captain Harry Wales.
Der sonst streng blickende General ließ sich sogar zu einem Scherz hinreissen: Harry gelänge es mehr junge Frauen zu dem sonst farblosen und seriösen Dinner zu bringen: „Dafür danken wir Ihnen wirklich.“
„Durch seine Bemühungen schafft er es, wieder Vertrauen zu jenen zu bringen, die beim Dienst an ihrem Land verwundet wurden“, meinte Powell laut people.com.
Im Bild (von rechts): Atlantic Council Präsident Fred Kempe, Colin Powell, Harry und der ehemalige Senator von Nebraska Chuck Hagel.
Gerührt und bescheiden nahm Harry seine Auszeichnung entgegen: „Ich habe wirklich nicht das Gefühl, dass ich auch nur annäherend genug getan habe, um das zu verdienen.“
Im Bild: Frederick Kempe, Vorsitzender des Atlantic Council und der Prinz.
Über seine Arbeit mit den verwundeten Veteranen meinte er: „Das Geringste, das wir ihnen schulden ist, sicherzustellen, dass sie und ihre Familie in der dunkelsten Stunde alles haben, was sie brauchen. – Und ihnen die Hoffnung und das Vertrauen wiederzugeben.“
Für die Anwesenden war der Auftritt des Prinzen ungewöhnlich. Vor allem deshalb, weil vor dem Gebäude eine ganze Menge schreiender Fans standen. Daran war man bei dieser Veranstaltung nicht gewöhnt.
Eine Studentin ließ sich sogar dazu hinreißen dem People Magazin folgendes zu sagen: „Wenn ich ihn sehe, werde ich sicher weinen.“
Eigentlich sollte die 19-Jährige gerade für ihre Abschlussprüfungen lernen, doch die Möglichkeit, einen echten Prinzen zu sehen, ließ sie sich nicht entgehen. Da kann man auch schon mal drei Stunden warten, bis der Traumprinz kommt.
Am Nachmittag vor der Gala widmete sich der 27-Jährige noch der Aufgabe ...
... im Garten der britischen Botschaft in Washington einen Baum zu Pflanzen. Zu Ehren der verwundeten britischen und amerikanischen Veteranen natürlich.
Dort traf er sich auch mit verwundeten Veteranen, die an den "Warrior Games" teilnehmen.
Im Bild (von rechts): Jill Biden (Frau von US-Vizepräsident Joe Biden) und Soldat Captain Simon Maxwell der Royal Marines.
Der Event wird jedes Jahr vom US-Olympischen Komittee veranstaltet.
Dort plauderte der Prinz nicht nur mit dem britischen Botschafter Peter Westmacott und der Gattin des Vize-Präsidenten, sondern natürlich ...
... auch mit denen, für die er sich seit Jahren stark macht: Den verwundeten Veteranen.
Und weil`s so schön war, gab es zur Erinnerung auch ein Gruppenfoto.
(kurier)
Erstellt am 09.05.2012, 07:00