Letztes Update am 17.07.2012, 08:20
Kein Engel? Das Skandalbuch über Hunziker.
Beruflich wie privat läuft es bei der Moderatorin Michelle Hunziker derzeit wie am Schnürchen. Jetzt trübt die Skandalbiografie ihres Stiefvaters das Glück.
Sie schwebt mit dem schwerreichen Tomaso Trussardi auf Wolke Sieben, saß gerade mit Gottschalk und Bohlen in der Jury von "Das Supertalent" und wird mit TV-Angeboten überhäuft. Die Skandalbiografie ihres Stiefvaters wirft nun aber einen Schatten auf ihre Karriere. Sie habe sich hochgeschlafen und sei eine Lügnerin, behauptet er in seinem Buch.
Gekonnt wirft sie ihre blonde Mähne in Pose, wann immer eine Kamera in der Nähe ist. Strahler-80-Lächeln inklusive. Doch der Mann, der 12 Jahre mit ihrer Mutter Ineke liiert war, Roberto Simioli, lässt kein gutes Haar an der beliebten Moderatorin.
Er verrät in seiner Biografie "Le Verita Nacoste" (Versteckte Wahrheiten) unschöne Details aus Michelle Hunzikers Privatleben. Roberto Simioli: "Michelle ist alles andere als das brave Mädchen von nebenan."
Sie soll sich hochgeschlafen haben, alles für die Karriere getan haben. Der Weg in den Olymp des TV-Himmels ging über zahlreiche Betten, so Simioli.
"Du bist durch so viele Betten gegangen, um berühmt zu werden" soll Tante Joke in einem Brief an die Nichte geschrieben haben. Simoli zitiert genüsslich daraus.
Die Ehe mit dem Schmusebarden Eros Ramazzotti soll nicht allzu harmonisch gewesen sein. Laut Simioli hat Eros Michelle geschlagen. Er habe einen "gewalttätigen Charakter, er verprügelte sie sogar" ist in "Le Verita Nacoste" nachzulesen.
Kaum zu glauben, es gehe dem Autor überhaupt nicht um Geld, sondern um die Ehre: "Sie hat mich Papa genannt, aber ich habe wegen Michelle oft leiden müssen. Sie hat alles für die Karriere getan."
Der 68-jährige Simioli behauptet auch, dass die damals 17-Jährige abgetrieben habe: "Ihre Mutter und ich haben sie sogar in die Klinik begleitet."Bild: Hunziker mit ihrer Tochter Aurora
Auf 400 Seiten wäscht der einstige Stiefvater ganz schmutzige Wäsche. Er wolle mit der Biografie beweisen, dass Michelle keine liebenswerte Frau ist.
"Ich will nur beweisen, dass Michelle nicht jene nette, freundliche, liebenswerte Frau ist. Ich will all die Lügen, die sie und ihre Entourage verbreiten, aufdecken", so der unter die Schriftsteller gegangene Stiefvater.
"Diese Frau, so hübsch sie sein mag, liebt niemanden. Sie lacht, aber es ist nicht echt. Wenn sie redet, lügt sie. Ich denke, das ist die Tragik ihres Lebens", zieht er über Michelle weiter her.
Zwölf Jahre lang war Simioli der Ersatzvater von Michelle. Das von Hunziker, 35, unautorisierte Buch - sie redet seit zwei Jahren nichts mehr mit ihrem einstigen Stiefvater - ist schon im Frühjahr erschienen.
Aber erst seitdem bekannt wurde, dass Michelle im Herbst an der Seite von Dieter Bohlen und Thomas Gottschalk als Jurymitglied in der Sendung "Das Supertalent" fungiert, sorgt das Buch für Aufregung.
Nicht so bei belle Michelle. Sie will das um Aufmerksamkeit heischende Buch nicht kommentieren, nichts mehr mit dem Stiefvater zu tun haben, der offenbar etwas vom Ruhm von Hunziker abhaben will.
Michelle genießt lieber ihre Liebe zu Tomaso Trussardi, 29, Erbe der italienischen Mode-Dynastie.
Die beiden turtelten gerade an Traum-Stränden zwischen Miami und Italien und sogar von Hochzeit und Kindern ist die Rede.
Michelle: "Ich trage seinen Ring mit drei Brillanten. Sie symbolisieren drei Gründe, warum er mich liebt."
(kurier/Marion Hauser, mich)
Erstellt am 16.07.2012, 19:00