Letztes Update am 20.04.2012, 09:22
Katherine Heigl - Hollywoods größte Zicke.
Ihre bissigen Statements sorgten im Showbiz für viel Unmut, ihr aktueller Film "Einmal ist keinmal" blieb hinter den Erwartungen - vielleicht weil Fans und Filmemacher ihre Attitüde und Sonderwünsche satt haben.
Katherine Heigl spielte mit der Rolle der Izzie Stevens in "Grey`s Anatomy" keine einfache Persönlichkeit. Mit der Serienfigur dürfte sich die Blondine durchaus identifizieren können, denn auch Heigl selbst soll, na sagen wir mal, nicht die umgänglichste Person sein.
Zicke - oder nur eine, die weiß was sie will? Zum Durchklicken ...
Auf romantische Komödien ist die 33-Jährige adressiert. Einfach gestrickte Hollywood-Filme wie "Beim ersten Mal", "27 Dresses" und "Die nackte Wahrheit" bescheren ihr ein Jahreseinkommen von fast 20 Millionen Dollar, doch die aktuelle Komödie "Einmal ist keinmal" wollte in den USA keiner sehen. Filmkritiker verrissen die Adaption des Bestsellers von Janet Evanovich.
Keiner darf ihr die Show stehlen
Heigl spielt darin nicht nur die Hauptrolle, sie produzierte "Einmal ist keinmal" auch. Kritiker spöttelten nach Rezeption des Films, Heigl habe sich damit eine Selbstbeweihräucherung bezahlt, die vor Star-Eitelkeit nur so strotzt. Kein anderer bekannter Schauspieler wäre in Nebenrollen gecastet worden, um ihr nicht die Show zu stehlen - die grottenschlecht sei. Bei uns läuft der Film gerade im Kino an.
Durch den Film-Flop stellt sich die Frage, ob Heigl ihre Fans mit ihrer angeblichen Star-Attitüde vergrämt hat? Bislang bekam sie ein gutes Angebot nach dem anderen, obwohl sie es sich immer wieder mit Produzenten, Kollegen und Filmmitarbeitern verscherzte.
Spott über Hollywood
Über Hollywood sagt sie: "Das ist wie die High School auf Steroiden." Sie würde viel lieber nach Nashville ziehen, um der Paparazzi-Meute zu entkommen und ihre Country-Musik-Karriere zu forcieren.
Paparazzi immer dabei
Das Statement gab sie im Mai 2010 dem Harper`s Bazaar - umgezogen ist Heigl bis heute nicht. Stattdessen geht sie fast täglich perfekt gestylt mit ihrer Mutter essen - und das gerne dort, wo sich Paparazzi tummeln.
In Hollywood ist es nicht üblich, ein schlechtes Wort über einen Film zu verlieren, in dem man selbst mitspielt. Katherine Heigl tat aber gerade das im Zusammenhang mit ihrem größten Hit "Beim ersten Mal". Sie kritisierte, dass Frauen als zänkische Weiber dargestellt werden und Männer als coole Spaßvögel. Der Film sei sexisitsch, so Heigl im nachhinein.
Ihren Film findet sie sexistisch
Einige finden das eine mutige Aussage im lemmingartigen und Honig-ums-Mauls-schmierenden Hollywood. Ihr Kollege Seth Rogen allerdings konnte die Kritik überhaupt nicht nachvollziehen, so wie auch Regisseur Judd Apatow. Sie wäre in die Produktion enorm involviert gewesen, "die Hälfte von ihrem Scheiß hat sie improvisiert" so Rogen verärgert.
Warum Heigl immer wieder die Hand beißt, die sie füttert, ist fraglich. Sie selbst will die Kritik an ihren öffentlichen Aussagen nicht gelten lassen. Sie sei einfach nur ehrlich, viele könnten damit aber leider nicht umgehen.
Geldgier
Geldgier wird der Tochter aus einer Mormonen-Familie aus Connecticut auch unterstellt. Für die Übernahme einer kleinen Rolle in dem Episodenfilm "Valentinstag" hatte sie drei Millionen Dollar verlangt. Sogar Julia Roberts oder Ashton Kutcher spielten für weniger. Nach der hohen Gagenforderung wurde ihre Rolle kurzerhand an jemand anderen vergeben.
Sonderwünsche
Außerdem würden Katherine und ihre Mutter, die auch ihre Managerin ist, einen Sonderwunsch nach dem anderen stellen. Regisseure, die bereits mit ihr gedreht haben, hüten sich davor, wieder mit der Diva zu arbeiten, zitiert fem.com einen Insider.
Bild: Zumindest er liebt sie - Ehemann Josh Kelley
Unbekannte Schauspieler ignoriert sie
In der Branche macht sie sich mit ihrer Vorgehensweise nicht gerade beliebt. Statisten von "27 Dresses" durften sie nicht ansprechen, sie wollte nicht mit anderen zu Mittag essen und mit unbekannten Schauspieler-Kollegen soll sie sich erst gar nicht abgeben. Diese Aussagen über Heigl veröffentliche Society-Blogger Perez Hilton vor einiger Zeit auf seiner Internetseite.
Katherine war darüber verständlicherweise nicht sehr erfreut. Der Zeitschrift Grazia verriet sie nun, dass sie sehr unter ihrem Diva-Image leiden würde. "Ich finde es schlimm, dass mich Leute hassen, ohne mich zu kennen", sagte die 33-Jährige im Interview. Sie habe sich niemals unfreundlich oder unfair verhalten.
"Es mag sein, dass ich eine Zeit lang zu offen war, gesagt habe, was mich ärgert." Mittlerweile behält Heigl vieles lieber für sich. Ganz unterdrücken könne sie ihr Temperament jedoch nicht: "Ich würde immer noch sagen, was mich stört, selbst wenn ich damit anecke", sagte sie der Zeitschrift.
Bild: Heigl mit Gerard Butler in "Die nackte Wahrheit"
Schon als Kind im Showbiz
Eigentlich war Heigl von klein auf an das Showbiz gewöhnt. Sie kennt die ungeschriebenen Gesetze in der Branche, die sie immer wieder verletzt.
Bild: "Wenn Wünsche in Erfüllung gehen", 1996
Durch die Tante wurde Katherine schon als Kleinkind zum Model. Als Teenager folgten erste Filme. Ihre erste Rolle durfte sie in " Zauber eines Sommers" im Jahr 1992 spielen.
1994 war sie an der Seite von Gérard Depardieu in "Daddy Cool" zu sehen und ...
Karriere stagniert
... 1995 bekam sie ihre erste Hauptrolle in "Alarmstufe Rot II". Doch bessere Angebote wollten nicht nachkommen, ...
... es gab nur Jobs in Billigfilmen wie "Chucky und seine Braut" oder Angebote für kleine Rollen in TV-Serien.
Der große Durchbruch
Erst 2005 kam der große Durchbruch mit der Rolle der Ärztin Izzie Stevens in der Hit-Serie "Grey`s Anatomy".
Danach wollten sie die Zuseher auch auf der großen Leinwand sehen. Und Heigl, die sich 2009 aus der Serie schreiben ließ, ...
... weil sie mehr Zeit mit ihrer koreanischen Adoptivtochter verbringen will, drehte eine Romantik-Komödie nach der anderen.
Sie will nicht die brave Blondine spielen
Mehr als 10 Millionen sackte sie nach kurzer Zeit pro Film ein. Doch auch im Bezug auf ihre erfolgreichen Rollen beschwerte sich der Hollywood-Star in Interviews immer wieder.
Sie bekäme keine anderen Rollen als die der braven Blondine angeboten. Immer müsse sie den gleichen Typ Frau spielen. Arme Katherine. Ob zickig oder nicht, etwas unprofessionell ist ihr Verhalten. Meinungen dieser Art gibt man in der Regel seinem Agenten weiter und keinen Klatsch-Blättern.
(kurier)
Erstellt am 20.04.2012, 07:10