Letztes Update am 20.03.2013, 13:19
Unbekannte drohen Charlie Sheens Familie.
Nach Charlie Sheens Schimpftirade auf Twitter werden seine Ex-Frau Denise Richards und die gemeinsame Tochter bedroht.
Schreck für's Leben: Charlie Sheens Ex-Frau Denise Richards und die gemeinsamen Töchter der beiden Schauspieler fanden im Vorgarten eine Drohnachricht - aufgespießt an einem Messer.
Charlie Sheen reagierte auf die Drohung via Twitter und versprach wütend, die "Feiglinge" würden mithilfe von Kameraaufzeichnungen überführt werden.
Dem voraus ging ein denkwürdiger Aufruf: Charlie Sheen forderte seine Fans auf Twitter dazu auf, die Schule seiner Tochter mit Hundekot und faulen Eiern zu bewerfen.
Der "Two and a Half Men"-Mime war sauer, weil seine Tochter 2012 in der Schule gemobbt und zu wenig unterstützt wurde.
Berichten zufolge zeigte sich Denise Richards, die Mutter der Neunjährigen und Charlie Sheens Ex-Frau, nicht besonders glücklich über das Verhalten des Schauspielers.
Die 42-Jährige macht sich Sorgen, dass bei ihrer Tochter alte Wunden aufgerissen werden und ihr das rüde Verhalten des Vaters an der aktuellen Schule schadet.
Dabei hat es Charlie Sheen doch nur gut gemeint - Er wollte sich für seine Tochter starkmachen. Die Schule wiederum wies alle Vorwürfe von sich, etwas mit der Drohbotschaft zu tun zu haben.
Die Twitter-Tirade ist bei weitem nicht der einzige Ausrutscher, den sich Charlie Sheen leistete.
Der cholerische Schauspieler ist ein Typ, der wie kein anderer die Massen polarisiert. Doch seine zahlreichen Eskapaden will er nun hinter sich lassen und sich ein neues Image zulegen.
"Ich habe es satt, versoffene und unreife Typen zu spielen, die jedem Rock hinterherrennen", sagte der 46-Jährige dem Magazin Playboy.
Dazu passe seine Rolle in der US-Serie "Anger Management": Sheen spielt dort einen ehemaligen Baseballspieler, der versucht, seine Aggressionen unter Kontrolle zu bringen.
Er habe sich dafür ein ganzes Jahr einer Anti-Aggressionstherapie unterzogen, sagte Sheen.
Dort habe er eine "Menge gelernt". Hoffentlich reicht das auch wirklich aus, um sein Leben in andere Bahnen zu lenken.
Nach all dem Ärger dachte man, Sheen hätte es endlich verstanden: Keine Drogen, kein Alkohol, keine Prostituierten. Würde bedeuten: Sicherer Job, Verhältnis zu Ex-Frauen und Kindern besser. Doch er konnte es einfach nicht sein lassen.
Erst vor knapp einem Jahr geschah es wieder: Sheen begleitete Ex-Frau Denise Richards und die beiden Töchter ins Ritz Carlton in New York.
Richards promotete ihren neuen Film Madea`s Witness Protection und Sheen nutzte die Gelegenheit zum Feiern - und das ordentlich. Während seine Ex und die Kinder ein anderes Zimmer belegten, vergnügte sich der 46-Jährige angeblich mit unzähligen Prostituierten, trank und randalierte in seiner Suite.
Die Party artete laut einer anonymen Quelle derartig aus, dass das Hotelzimmer komplett verwüstet zurückblieb.
"Am Schluss teilte man ihm mit, dass er in keinem Ritz Anwesen mehr willkommen sei", erzählte ein Augenzeuge usmagazine.com.
"Alles nicht wahr!" beteuerte hingegen Sheens Management: "Charlie hat sein Zimmer nicht verwüstet. Er checkte ganz normal ein und wieder aus und ihm wurde auch nicht gesagt, dass er im Ritz Carlton nicht willkommen sei."
Unterstützt wird die Aussage von Charlies Sprecher vom Hotel-Management. Was ist also wahr? Fakt ist jedenfalls, dass Sheen bereits vor zwei Jahren im Plaza Hotel randalierte.
Damals sperrte sich eine Prostituierte in einem Kasten ein und fürchtete um ihr Leben. Sheen selbst verursachte einen Schaden von rund 7.000 US-Dollar und wurde bewusstlos aufgefunden.
Auch Denise Richards und die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt im Hotel anwesend.
Dagegen wirken Aufrufe, Gebäude mit Fäkalien zu beschmieren, beinahe sanftmütig. Doch dass Charlie wilde Zeiten hinter sich lässt, bleibt noch zu bezweifeln.
Nicht zuletzt deshalb, weil Sheen zugibt, auch wieder fleißig zu trinken. Und das nach unzähligen Entzügen.
In einem Interview mit "Good Morning America" anlässlich des Starts seiner Serie ...
... "Anger Management" (Bild) beantwortete Sheen die Frage von Moderatorin Elizabeth Vargas, ob er Drogen nehmen würde, noch mit "Nein". Doch beim Alkohol verhalte sich die Situation anders.
Vargas: "Aber Sie trinken." Sheen darauf: "Wer nicht? Trinken Sie?"
Dass viele Menschen, die sich in Rehab befanden nachher nicht mehr trinken würden, versuchte ihm Vargas zu erklären.
"Ich glaube nicht mehr an Rehab. Es ist nichts für mich. Es passt nicht alles zu jedem ... Wir leben in einem Land, wo es immer Zeit für ein Bierchen gibt. Irgendwo auf der Welt ist immer Happy Hour."
Eines ist klar: Süchtige sollten von Herrn Sheen keinen Rat bekommen ...
... und auch bei der Kindererziehung sollte Charlie Sheen noch einmal seine Vorbildfunktion überdenken.
(kurier/juk, mod)
Erstellt am 20.03.2013, 13:19