Letztes Update am 17.08.2012, 15:20
Stewart: Keine Rollen mehr wegen Affäre.
Der "Twilight"-Star hat es zurzeit nicht nur in ihrem Liebesleben schwer. Auch beruflich läuft alles anders als geplant bei Kristen Stewart - die Affäre soll der Grund dafür sein.
Freund weg, Fans weg und nun auch noch die Jobs weg: Kristen Stewart hat`s dieser Tage nicht gerade leicht. Die Affäre mit dem verheirateten Regisseur Rupert Sanders hat nicht nur Folgen für ihre Beziehung mit Robert Pattinson, auch beruflich sieht es für Kristen durch das Techtelmechtel zurzeit nicht gut aus.
Es ist schon eigenartig: Ein verheirateter Regisseur mit zwei Kindern hat eine Affäre mit einer 20 Jahre jüngeren Schauspielerin mit Langzeitfreund und in den Medien ist nur von einem bösen Betrüger die Rede: Kristen Stewart.
Vielleicht waren die öffentlichen und offenherzigen Entschuldigungen von Sanders und Stewart nicht wirklich förderlich, was das Medieninteresse an der Affäre der beiden angeht. Nachdem Kristens Freund Robert Pattinson aus der gemeinsamen Wohnung geflüchtet ist und sich Stewart die Augen aus dem Kopf heulen soll, gibt`s nun weitere Negativ-News für die 22-Jährige.
Sie hat kurz nach publik werden der Bettgeschichte die Rolle für den Film "Cali" verloren. Dabei hatte sie sich im Vorfeld schon enorm auf die Dreharbeiten gefreut. Neben Alex Pettyfer hätte sie eine heruntergekommene Figur gespielt, die sie nach der baven "Twilight"-Bella in einem anderen Licht erscheinen lässt, so Stewart selbst. Amber Heard soll die begehrte Rolle jetzt angeblich übernehmen.
Nach dem Job-Entzug in "Cali" berichtet der Hollywood Repoter nun, dass Stewart auch nicht mehr für die Fortsetzung von "Snow White and the Huntsman" vor der Kamera stehen wird. Und das, obwohl sie im ersten Teil noch die Hauptrolle spielte und der Streifen mehr als 300 Millionen Dollar einspielte.
Rupert Sanders hatte Regie geführt, am Set hatte vermutlich auch die Liaison begonnen. Der 42-Jährige will unbedingt einen zweiten Teil der Schneewittchen-Geschichte drehen, auch ohne Stewart - der Jäger Chris Hemsworth (Mitte) soll nun im Mittelpunkt der Fortsetzung stehen.
Regisseur Sanders hat der Sidestep mit Stewart offenbar weitaus weniger geschadet als dem jungen "Twilight"-Star. Im Gegenteil - er bekommt seinen Film, Kristen wurde dagegen kurzerhand gefeuert.
"Snow White and the Huntsman" ist sein erster großer Kinofilm, mit einem Sequel will er sich in Hollywood etablieren, dank der Fremdgeherei kennen nun alle im Filmbiz seinen Namen.Bild: Sanders mit seiner Ehefrau Liberty Ross
Dass Sanders bei dem Gspusi aber wohl nicht ganz unschuldig war, gerät in den Medien offenbar vollkommen ins Hintertreffen. Während der Regisseur an seinem Karriere-Aufstieg werkelt soll Kristen sich kaum mehr aus dem Haus trauen.
Kristen Stewart geht nicht zur eigenen FilmpremiereSie sagte fast alle anstehenden Termine ab. Im September wird sie keinen Preis bei dem "MTV Movie Awards" mit Pattinson verleihen - so wie ursprünglich angedacht. Auch den Termin am 16. August sagte sie ab - immerhin die Londoner Premiere ihres neuen Filmes "On The Road".
Wie RadarOnline berichtet, war nämlich Tom Sturridge (Bild) - Nahestehender ihres betrogenen Freundes Robert Pattinson - bei der Premiere anwesend. Uhhh, das ist ja so spannend wie die Frage auf dem Schulhof wer mit wem einen Tschick rauchen geht.
Doch die junge Frau ist auch ein cooler Profi. Sie wolle, so gibt die "Twilight"- Darstellerin bekannt, mit ihrem privaten Skandälchen nicht vom Film selbst ablenken. Offiziell heißt es so: "Sie will, dass ihre Leistung und der Film als das anerkannt werden, was sie sind - eine großartige Adaption eines Buchklassikers."Im Bild: Kristen bei einem ihrer letzten größeren Auftritte.
Kristen Stewart und Robert Pattinson stecken seit Wochen in einer handfesten Krise - Kristen tut der Sidestep bitterlich leid. Pattinson hat sich aus dem Staub gemacht und mit Freunden zur Ablenkung Party machen. Dennoch sorgt sich der Engländer um Kristen, soll täglich mit ihr telefonieren.
PartyRobert Pattinson ist nach Bekanntwerden der Affäre seiner (Noch-)Freundin von Los Angeles nach Ojai geflüchtet. Bei seiner guten Freundin Reese Witherspoon ist er untergetaucht. In der kalifornischen Stadt soll er vorige Woche mit ein paar Kumpels auf die Piste gegangen sein.
Tägliche TelefonateTrotz des ausgelassenen Party-Wochenendes soll er sich Sorgen um Kristen machen. Angeblich telefonieren sie täglich miteinander:
Keine klärenden Worte"Er macht sich Sorgen um sie und darüber, wie der ganze Stress sie mitnimmt. Er fragt sie, wie es ihr geht – aber er hat ihr gesagt, dass er noch nicht bereit dafür ist, sich ihre Erklärung für die ganze Sache anzuhören", so ein Insider gegenüber dem Magazin Closer.
Sie will keine VergebungKristen ist ebenfalls aus Los Angeles abgehauen und soll wegen ihres Betrugs extrem fertig sein. Sie verschanzt sich vor der Außenwelt, soll wegen ihres Fehlers am Boden zerstört sein. Trotz Telefonaten sei "Twilight"-Star Pattinson noch nicht bereit Stewart zu verzeihen.
"Er weiß, dass sie genauso durch die Hölle geht wie er, aber er ist noch nicht sicher, ob er sie schon wieder sehen möchte oder ihr verzeihen kann. Kristen hat ihm gesagt, dass sie keine Vergebung erwartet und auch keine verdient, sie will ihn nur sehen, um alles zu erklären", zitiert Closer die Quelle.
Die betrogene EhefrauAuch nicht lustig findet Liberty Ross die ganze Geschichte - die Ehefrau von Regisseur Sanders, der mit Stewart und seiner Frau gemeinsam "Snow White and the Huntsman" drehte. Ross wurde nun sogar ohne Ehering gesichtet - vor der Affäre hatte sie ihn noch getragen.
Sie will laut TMZ.com ihre Ehe retten, beauftragte jedoch auch Anwälte. Die Betrogene stellte laut RadarOnline ihren Mann schon vor einigen Tagen vor die Wahl: Entweder sie oder die Fortsetzung des Films "Snow White and the Huntsman".
Verbietet Film-FortsetzungIhr Mann plant nämlich trotz des Fremdgeh-Skandals mit der Hauptdarstellerin Stewart, auch beim zweiten Teil des Films die Regie zu führen. Ross will aber, dass sich Stewart und Sanders nicht mehr wiedersehen.
Dies sei eine ihrer wichtigsten Bedingungen, wenn Rupert sie ernsthaft zurückgewinnen will. Aus der Ehe zwischen den beiden stammen zwei Kinder.
Keine TerminabsagenPattinson, der zweite Betrogene in der Beziehungskrisen-Saga, steckt das ganze Tamtam um die Affäre offensichtlich etwas besser weg. Er wird seine geplanten Werbetermine für seinen neuen Film "Cosmopolis" nicht absagen, zitierte das Promi-Portal People den Sprecher des Schauspielers.
Der Streifen des kanadischen Regisseurs David Cronenberg mit Pattinson in der Rolle eines reichen Wall-Street-Spekulanten feiert am 13. August in New York Premiere.
Für alle Unwissenden, hier die Anfänge der "Saga": Das Klatschblatt US Weekly veröffentlichte Paparazzi-Bilder, auf denen die 22-jährige Stewart und der 41-Jährige Sanders küssend in einem Auto zu sehen sind. Das Magazin berichtete am Cover von einer Affäre zwischen den beiden.
Überraschenderweise gab es kurz nach Veröffentlichung der Bilder eine offizielle Stellungnahme von Stewart. Sie gab via dem People Magazin die "flüchtige Indiskretion" mit dem verheirateten Mann zu.
Sanders hatte kurz vor Stewarts Erklärung seine Frau und seine Kinder schon um Vergebung gebeten. "Ich bedaure zutiefst, dass ich denen, die mir nahestehen und die (von dem Seitensprung) betroffen sind, wehgetan habe", heißt es in seinem Schreiben - ebenfalls öffentlich gemacht.
Während Sanders vor seiner Familie zu Kreuze kroch, versuchte Stewart sich öffentlich bei ihrem Freund Pattinson für den Seitensprung zu entschuldigen.
Mit dem kurzen Abenteuer habe sie "das Wichtigste" in ihrem Leben aufs Spiel gesetzt: "Rob, den Menschen, den ich über alles liebe und am meisten schätze."
Die Entschuldigungen der nach einem Forbes-Bericht derzeit bestbezahlten Schauspielerin Hollywoods scheinen nicht den erwünschten Erfolg zu haben.
Ross reagierte auf die Affäre zunächst mit Twitter-Meldugnen. Darunter befand sich auch eine Montage des Disney-Zeichentrickklassikers "Schneewittchen" - Schneewittchen, die Stewart in ihrem letzten Film spielte, wurde hier allerdings als heruntergekommenes, trinkendes "Schneeflittchen" gezeigt. Der Text dazu ist ein klarer Seitenhieb gegen die Schauspielkollegin: "Gar nicht mal so schön oder rein".
"Manchmal müssen gute Dinge auseinander gehen, damit bessere zusammengehen können", schrieb sie zudem. Ein fassungsloses "Wow" war das Letzte, was Ross vor der Schließung ihres Twitter-Accounts in die Welt schickte.
(KURIER, apa; Bilder u.a: photopress.at/mich, mod, cka)
Erstellt am 17.08.2012, 11:00