Letztes Update am 28.08.2012, 10:35
Madonna will nach Italien auswandern.
In New York und London ist es der Queen of Pop angeblich zu stressig geworden - sie will dem Dolce Vita in Rom frönen.
Her mit dem Dolce Vita: Die ewig junge Madonna will sich nicht mehr stressen und einen ruhigeren Alltag in Italien genießen.
Der Hollywood Reporter berichtet, dass sich Madonna nach Immobilien in Rom umsieht. Sie will weg aus dem stressigen London und New York, wo die Queen of Pop pompöse Stadthäuser besitzt.
Mit ihrem Lover Brahim Zaibat verbrachte sie erst vor kurzem einige Tag in Florenz. Italien war die 54-Jährige schon immer zugetan.
Immerhin kann Madonna Ciccone mit italienischen Wurzeln aufwarten. Ihr Großvater väterlicherseits ist Italiener, der in die USA einwanderte. In dem Land des Dolce Vita finde sie nach Selbstaussage "viel Kraft und Ruhe".
"Besonders Rom fasziniert mich. Diese Stadt ist voller Geschichte und kreativer Energie. Die Menschen hier sind so viel entspannter als in New York. Dort ist mir das Leben eindeutig zu hektisch. Wir können sehr viel von den Italienern lernen", so die Queen of Pop.
Madonnas Assistenten schauen sich angeblich gerade nach standesgemäßen Anwesen für ihre Chefin um. In der engeren Auswahl soll eine Luxus-Villa auf dem Aventin Hügel und ein Stadt-Penthouse von Architekt Gino Coppede stehen, berichten italienische Medien aufgeregt.
In den 50er und 60er Jahren war Rom eine Hochburg des Film- und Showbiz. Von Anita Ekberg über Sophia Loren bis hin zu Königen, dem Geldadel oder Wirtschaftsbossen - alle feierten in der ewigen Stadt. Die legendäre Via Veneto war der Mittelpunkt des "süßen Lebens" der Schönen und Reichen.
Heute zieht es nur noch wenige weltbekannte Promis nach Rom - mit dem Auswandern von Madonna in die geschichtsträchtige Millionenmetropole könnte sich das aber durchaus ändern. Madonna setzte schon viele Trends, warum nicht auch Rom wieder hip machen?
Ob sich die Italiener auf ihren eventuellen neuen Bewohner freuen? Der Vatikan zumindest dürfte ihr wohl keinen Begrüßungskuchen zukommen lassen. Immer wieder provozierte die Sängerin mit Songtexten, Bühnenshows oder Videos die Kirche.
Als "blashphemisch" wurden viele ihrer Aktionen bezeichnet, Kardinal Ersilio Tonino sagte nach einem Konzert 2006, auf dem sie während eines Liedes von einem Kreuz hing: "Dieses Mal ist sie zu weit gegangen, sie sollte ex-kommuniziert werden".
Das dürfte Madge aber wenig Sorgen bereiten. Sie ist seit einigen Jahren begeisterte Anhängerin der jüdischen Glaubensrichtung Kabbala.
Dass Madonna trotz Anfeindungen der Kirche dennoch eine Liebe zu Italien hegt, bestätigen die großzügigen Spenden, die sie getätigt hat. 2009 gab sie 500.000 Dollar für die Opfer der Erdbebenkatastrophe von L’Aquila.
(kurier)
Erstellt am 28.08.2012, 07:14