Arme Lindsay

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Die Geldprobleme von Lohan spitzen sich zu. Ein Pornofilm soll ihr aus den Schulden helfen.

Die guten Jahresvorsätze von Lindsay? Geld in die leere Kasse spülen und einen Porno drehen.

Naja, ganz so genau wissen wir das nicht. Fakt ist aber: Lindsay Lohan kann nicht einmal mehr die Miete ihres Hauses in Los Angeles bezahlen. Das berichtet Hollyscoop.com unter Berufung auf einen Makler.

Die 8000 Dollar Monatsmiete konnte Lilo nicht mehr berappen, das Anwesen wurde daher zwangsgeräumt. Monatelang soll sie schon Probleme damit gehabt haben, sich die Luxus-Immobilie leisten zu können. Jetzt wurde sie dazu gezwungen auszuziehen. Wo Lindsay derzeit wohnt ist nicht bekannt. In ihrem "Stammhotel", dem Chateau Marmont, hat sie wie berichtet bereits Hausverbot - weil sie Rechnungen nicht beglich.

Comeback misslungen

07906026_ppsvie.jpg Foto: pps An die 200.000 Dollar Steuerschulden soll die gestrauchelte Schauspielerin haben. Das erhoffte Comeback durch einen TV-Film über Liz Taylor ging schief, die Kritiken waren nicht gerade wohlwollend.

Mit 100.000 Dollar hat ihr Kollege Charlie Sheen ausgeholfen, für dessen Großzügigkeit sie sich allerdings bislang nicht bedankte, so Sheen selbst. Der Betrag ist offenbar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, der Lindsay nicht gänzlich aus der Patsche helfen kann.

Charlie schenkt Lindsay 100.000 Dollar

Da sage noch jemand, Charlie sind sei kein guter Mensch: Für Lindsay Lohan hat er eben mal 100.000 Dollar locker gemacht. Damit soll sie ihre Steuerschulden begleichen, die sich auf mehr als 200.000 Dollar belaufen, so das Onlineportal TMZ.com. Seit Septemeber sollen die beiden skandalträchtigen Stars ganz dicke sein. Beim gemeinsamen Dreh zu "Scary Movie 5" lernten sich LiLo und Sheen kennen und schätzen. Für die Komödie drehten sie eine Sexszene - siehe Titelbild. Warum die beiden Enfants terrible nicht schon länger um die Häuser ziehen, fragt man sich da fast, immerhin verbindet sie beiden Hollywood-Stars gar nicht wenig. Der Hang zum Drama, Drogen, Entzüge und nicht zuletzt Schauspieltalent. Der väterliche Freund jedenfalls hält zu Lindsay, auf viele Kontakte kann sich Lindsay in Hollywood nicht mehr verlassen. Schon im September soll er ihr Geld angeboten haben, damit sie ihre Schulden zurückzahlen kann. Damals habe sie noch abgelehnt, jetzt hat sie die großzügige Unterstützung aber doch angenommen, so Quellen. Das Leben von Sheen:
Charlies ebenfalls längjährig suchtkranker Vater Martin Sheen war es, der immer wieder versuchte, seinen Sohn zu einem Entzug zu überreden - bis der schließlich im Februar 2011 einwilligte, eine Rehab zu machen. Allerdings nicht in einer Klinik sondern in seiner eigenen Villa in Beverly Hills. Ohne sich Gedanken über den Einfluss des Showbusiness zu machen, nahm Martin Sheen seine Kinder mit zu Dreharbeiten und zeigte ihnen das Filmgeschäft. Nicht nötig fand er es anscheinend, vor dem harten Business zu warnen, zu dem auch Drogen, Ausbeutung und Oberflächlichkeiten gehören. Neben Charlie (eigentlich: Carlos) hat er noch drei andere Kinder: Emilio Estévez, Ramón Estévez und die Tochter Renée Estévez. Alles Schaupieler, aber weit weniger efolgreich als Charlie. Nur Emilio konnte in den 90er Jahren einige Kino-Erfolge ("Loaded Weapon") verzeichnen und versucht sich nun vermehrt als Regisseur ("Bobby"). Auch er kümmert sich um Charlie. Auch Martin Sheen war jahrelanger Alkoholiker, hatte sich psychotische Auftritte in der Öffentlichkeit geleistet und wurde gewalttätig, wenn er betrunken war. Die Eskapaden von Charlie nehme er ihm daher nicht übel, erzählte er dem Daily Telegraph. Seit mittlerweile 20 Jahren ist der Schauspieler aber nun schon trocken. Schauspielerisches Talent: Als Martin Sheen Charlie auf das Set von "Acopalypse Now" mitnahm, war sich er damals 14-Jährige schon sicher: auch er will Schauspieler werden. Mit Kumpel Sean Penn drehte er schon in der High School eigene Filme. Er spielte zunächst nur kleinere Rollen, auf die er sich aber akribisch vorbereitete. In "Ferris macht blau" aus dem Jahr 1986 hielt er sich 48 Stunden lang wach, um einen abgewrackten Drogensüchtigen authentischer spielen zu können. KarrierestartNoch im gleichen Jahr kam dann der große Durchbruch mit dem Vietnam-Film "Platoon". Charlie drehte wie ein Verrückter. Innheralb nur einen Jahres spielte er in sechs Kinofilmen mit. 1987 war er neben Michael Douglas und seinem Vater Martin Sheen in dem Oliver Stone-Hit "Wall Street" zu sehen. Ab diesem Zeitpunkt hatte er einen Namen im Filmgeschäft. Von Kritikern wurde er auch für seine Leitsung in "Young Guns" (1988) und ...Bild: "Young Guns". Im Film spielte er gemeinsam mit seinem Bruder Emilio. ... "Die Indiander von Cleveland" gelobt. Er folgten Filme wie "Hot Shots" (1991) oder "Die drei Musketiere" (1993). Charlie Sheen war berühmt. So berühmt, dass er 1994 mit einem Stern am Walk of Fame in Hollywood geehrt wurde. Sein Laster: SexDass Charlie Sheen ein Frauenheld ist, war damals schon bekannt. Sein Star-Status und zugleich cooles Auftreten zog unzählige Frauen an. Sheen ging es in den Kurzbeziehungen vor allem um eines: Sex. Mit der Poronodarstellerin Ginger Lynn war er von 1990 bis 1992 zusammen. Sie spricht auch heute noch gut über ihren ehemaligen Lover, auch wenn sie offen zugibt, dass Charlie vor allem Sex von ihr wollte. Sein Laster: Prostituierte1995 war Sheen von der Schönheit von Model Donna Peele angetan. Er heiratete sie, fünf Monate darauf folgte die Scheidung - nicht zuletzt weil Heidi Fleiss, die Chefin eines Prostituiertenringes, Charlie Sheen als guten Kunden nannte. Millionen von Dollar soll er für käufliche Liebe bislang augegeben haben. Auch in Wien hat er sich 1993 angeblich fast täglich im Bordell "Nina`s Bar" amüsiert, als er für Dreharbeiten zu "Die drei Musketiere" in der Hauptstadt weilte. Gewalttätig gegenüber FrauenDie Skandale um Charlie Sheen wiederholen sich schon seit mehr als 20 Jahren. Seine Freundin, die Pornodarstelerin Brittany Ashland (rechts im Bild) schlug er bewusstlos. Sie verklagte ihn daraufhin, es folgte ein Prozess, den Sheen 1997 verlor. ... Sein Laster: Drogen... Er wurde zu einer Bewährungsstrafe und Sozialstunden verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt war Sheen schon stark drogenabhängig. 1998 übertrieb er es. Sheen wurde wegen einer Überdosis ins Spital eingeliefert, weil er versuchte, sich Kokain in die Venen zu spritzen. KinderDenise Richards glaubte, ihn von den Drogen und Prostituierten fernhalten zu können. Charlie schien 2002 wirklich bis über beide Ohren in Richards verliebt zu sein und schwärmte in den höchsten Tönen von seiner Filmkollegin in "Guter Rat ist teuer". Sheen traute sich zum zweiten Mal und bekam zwei Töchter mit dem Bond Girl. Nun hatte er drei Kinder. Eine Tochter hatte Charlie Sheen bereits mit seiner Highschool-Freundin - Cassandra Jade Estevez wurde 1984 geboren. Die beiden haben Kontakt miteinander, auch bei Cassandras Hochzeit 2010 war Sheen dabei. Zurück zu seiner zweiten Ehe: 2005 war auch diese am Ende. Richards reichte die Scheidung ein und begründete sie mit seinem Drogenmissbrauch und seiner Gewalttätigkeit. Welch Überraschung.Seiner Karriere taten die Anschuldigungen und der anschließende Rosenkrieg keinen Abbruch. Im Gegenteil. Steile Karriere als Serien-Darsteller: Nachdem er Michael J. Fox als Hauptdarsteller in "Chaos City" ablöste, bekam er 2003 ... ... die Rolle des Charlie Harper in "Two and a Half Men" angeboten. Die Sitcom zählt zu den erfolgreichsten Serien der letzten 10 Jahre, Sheen wurde mit 1,8 Millionen Dollar pro Floge zum bestbezahlten Seriendarsteller. Der Erfolg ist zu einem großen Teil Sheen zu verdanken, der in abgeschwächter und jugendfreier Form sich selbst spielt. Dritte Ehe mit Brooke Mueller: 2008 suchte sich Sheen ein Denise Richards-Lookalike und fand es mit Brooke Mueller. Das Model schenkte ihm innerhalb kürzester Zeit die Zwillinge Bob und Max. Aber auch hier zerstörte seine Gewalttätigkeit und die zuvor erwähnten Laster die Familie. Die Drogen waren allerdings nicht nur sein sondern auch ihr Problem. Die beiden ließen sich im Mai 2011 scheiden. Mueller machte fast zeitgleich wie Sheen einen Entzug. Großzügig wie Herr Sheen ist, zahlte er ihr die Rehab, obwohl sie sich gerade im Scheidungsverfahren befanden. Ein ganz Netter: Trotz allen öffentlich ausgetragenen Streitereien haben sich sowohl Mueller als auch Richards mit Charlie versöhnt, halten ihm die Stange und betonen immer wieder, dass er auch gute Seiten habe. Also ist Sheen vermutlich wirklich ein ganz cooler Typ - solange man nicht mit ihm verheiratet ist und er nicht im Dunst einer Crack-Pfeife wirres Zeug labert und gewalttätig wird. Alle Skandale und Probleme konnten Charlie nichts anhaben. Auch nach dem Serien-Rauswurf wegen seiner Drogensucht hat er die Kurve gekriegt. Sheen gewinnt eben immer, wenn auch manchmal erst in der letzten Runde durch K.O

Ein Pornofilm gegen Geldprobleme

07906033_ppsvie.jpg Foto: pps Die Lösung ihrer Geldsorgen könnte ein Pornofilm sein. Angeblich wurden ihr 2,5 Millionen Dollar Gage geboten, wenn Lilo in einem Sexfilm die Hauptrolle übernimmt. Ihre Situation sei so verzwickt, dass Lohan ernsthaft über das Angebot nachdenkt, so Insider.

Ob der ehemalige Kinderstar ("Herby") dann allerdings noch ernstzunehmende Rollen bekommt, darf bezweifelt werden. Schon jetzt gilt sie als Persona non grata bei Studio-Bossen. Unzuverlässig und chaotisch sei sie, auch wenn ihr ein außergewöhnliches Schauspieltalent von Hollywood-Größen wie Meryl Streep bescheinigt wird.

Big Brother-Besuch

Doch auch über andere Job-Offerten von Lohan wird spekuliert. Sie soll gerade in London weilen, weil dort eine neue Staffel von "Big Brother" startet - wie schon Brigitte Nielsen oder Pamela Anderson, soll auch Lindsay in das "Big Brother"-Haus einziehen, so wird gemunkelt. Gut entlohnt wird der Auftritt in der Regel, allerdings muss man dafür den Abstieg im Promi-Ranking in Kauf nehmen.

Wir hätten einen ganz anderen Vorschlag für Lindsay: Wie wär's mit einem Entzug statt Porno und Big Brother?

Entzug um Gefängnis zu entgehen?

Ach, Lindsay. Nun hat es sich die Skandalnudel Gerüchten zufolge auch mit Charlie Sheen verscherzt. Bei den Dreharbeiten zu Sheens Show "Anger Management" erschien Lindsay Lohan zu spät  und ließ Klamotten vom Set mitgehen. Zudem soll sich die 26-Jährige am Parkplatz übergeben und auf Kritik äußerst launisch reagiert haben. Lindsay Lohan spielt in der Serie Charlie Sheens Patientin, der in der Serie einen Anti-Aggressions-Trainer mimt. Immerhin: Obwohl David Letterman das Filmsternchen in seiner TV-Show kräftig in die Mangel nahm, schlug sich LiLo tapfer. "Solltest du nicht gerade in einer Entzugsanstalt sein?", fragte der Moderator. Im März war Lohan zu drei Monaten Suchttherapie verurteilt worden. Der Entzug sei für sie keine Strafe, sondern ein "Segen", sagte Lohan. Im Mai startet die Therapie. Eigentlich müsste man den Ärger mit Lindsay schon gewöhnt sein: Die Schauspielerin tritt in letzterZeit öfter vor Gericht statt in Filmen auf. Lohan soll nach einem Autounfall im vergangenen Sommer unter anderem Polizisten belogen haben. Wegen früherer Vergehen unterliegt die Schauspielerin auch noch Bewährungsauflagen. Jetzt musste sie sich dafür vor Gericht verantworten. Sie saß bereits mehrere Gefängnisstrafen ab und leistete Sozialdienste. Lohans Karriere lag lange brach. Zuletzt stand sie in der Rolle von Hollywood-Ikone Elizabeth Taylor für den Fernsehfilm "Liz & Dick" vor der Kamera. Die Kritiken waren allerdings nicht gerade wohlwollend. Ein Jahr und neun Monate hätte die vorbestrafte Lindsay ausfassen können, so Berichte. Ihr Vater hat ihr schon vorab geraten, auf Entzug zu gehen um dadurch vielleicht einer Gefängnisstrafe zu entgehen.  Das wird sie nun auch machen. Ab Mai muss sie für 90 Tage in den geschlossenen Entzug. Reha scheint keine schlechte Idee: Lindsay ist seit Wochen wieder außer Kontrolle, wie Videos belegen. Das berichtet jedenfalls Hollyscoop. Ihr Assistent twitterte kürzlich: "Ich hoffe und bete, dass du die Hilfe bekommst, die du so dringend brauchst". Wir fühlen uns alle mit dir verbunden." Allerdings hat der ach so mitfühlende Assistent vermutlich Infos über LiLo an die Presse gespielt, wie gerade bekannt wurde. Es scheint, als hätte Lindsay ein gutes Händchen, sich immer wieder mit Leuten zu umgeben, die nicht gerade das Beste für sie wollen. Zur Vorgeschichte ihrer gesetzlichen Konflikte: Vor sechs Monaten wurde sie von einem fremden Mann in einem New Yorker Hotel attackiert. Lindsay ist in ihrem Hotelzimmer von einem Mann angegriffen worden. Zwischen der Schauspielerin und dem 25-Jährigen sei ein Streit über Fotos auf einem Handy ausgebrochen. LiLo soll Christian LaBella, der gerne Bilder von sich mit Promis wie Kim Kardashian oder Paul Ryan auf Twitter postet, gebeten haben, Fotos von ihr zu löschen. Daraufhin soll sie der Mann an den Handgelenken gepackt haben und sich auf sie gesetzt haben. Die genauen Umstände des Vorfalls waren unklar. Offiziell wollten die Behörden nur bestätigen, dass der junge Mann aus Kalifornien um 06.00 Uhr früh Ortszeit wegen tätlichen Angriffs und körperlicher Belästigung festgenommen wurde, aber nicht, dass Lohan das Opfer war. Nach Angaben des Polizeivertreters hatten sich Lohan und der 25-Jährige in einem New Yorker Nachtclub getroffen und waren in ihr Hotel gegangen. Es war unklar, ob die beiden sich bereits kannten. Der junge Mann heißt Christian LaBella und postet gerne Bilder von sich mit Promis wie Kim Kardashian oder Paul Ryan. Unfall mit Porsche

Die 26-Jährige soll einen 34-jährigen Mann mit ihrem Porsche Cayenne angefahren haben. Der Mann rief den Angaben zufolge den Notruf und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Weil sie sich vom Unfallort entfernte, sei das Problemkind festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Sie wurden den Angaben zufolge freigelassen und soll zu einem späteren Zeitpunkt vor Gericht erscheinen. Der New York Post zufolge ereignete sich der Vorfall in der Nähe eines Nachtclubs im Stadtteil Chelsea. Das Promiportal TMZ berichtete, Lohan habe gegenüber Freunden gesagt, sie habe nicht bemerkt, jemanden angefahren zu haben. Auf einem Überwachungsvideo ist dem Bericht zufolge allenfalls ein leichter Kontakt zwischen dem Porsche und dem Fußgänger zu sehen. Hotel schmeißt Lindsay Lohan rausWie TMZ.com berichtete, hat LiLo Hausverbot im bei Promis äußerst beliebten und als diskret geltenden Chateau Marmont am Sunset Strip bekommen. Während der Drehabreiten zu ihrem Film "Liz & Dick" hatte sie 47 Tage lang im Hotel eingecheckt. Bild: Lohan als Liz Taylor bei Dreharbeiten 46.000 Dollar soll die Rechnung ausmachen - gezahlt hat Frau Lohan bislang keinen Cent. Alleine die Kosten für die Minibar belaufen sich auf 3.000 Dollar. Laut TMZ zeigte sich die Schauspielerin Freunden gegenüber entsetzt über ihren Rausschmiss. Sie sei davon ausgegangen, dass die Produzenten des Films ihre Rechnungen bezahlen würden. Verdächtige bei Juwelen-DiebstahlEs gab aber nicht nur Schlagzeilen wegen nicht bezahlter Rechnungen. Auch bei einem Diebstahl von Juwelen wird sie als Verdächtige gehandelt. Die 26-Jährige wurde von der Polizei befragt, nachdem es in einem Haus in Hollywood zu einem  Diebstahl gekommen war. Nun soll sie gemeinsam mit ihrem Assistenten zu den Verdächtigen zählen. Dabei geht`s nicht gerade um Kinkerlitzchen: Schmuck im Wert von 100.000 US-Dollar wird vermisst. Die Schauspielerin hat mit einer kleinen Gruppe in dem Haus übernachtet. Am nächsten Morgen behauptete der Besitzer des Hauses, wertvolle Juwelen wären gestohlen worden. Lohan wurde wie jeder andere Anwesende von der Polizei befragt. Die Skandalnudel pochte dabei auf ihre Unschuld. Spritztour mit fremden AutoErst Ende Juni kam eine nächtliche Spritztour in einem fremden Auto, die sich vor fünf Jahren ereignet hatte, der problematischen Schauspielerin teuer zu stehen.  Drei Männer, die damals unfreiwillig mitfuhren, hatten sie anschließend auf Schadenersatz verklagt. Wie TMZ.com berichtete, bestätigten die Anwälte beider Seiten, dass sie sich nun außergerichtlich geeinigt hätten. Über die Höhe der Entschädigung wurde zunächst nichts bekannt. Lohan habe "ihr Leben in Gefahr gebracht", argumentierten die Männer, als sie 2008 in Los Angeles die Klage einreichten. Ein Jahr zuvor waren sie bei einer Party im kalifornischen Malibu nach eigenen Angaben zufällig auf die Schauspielerin gestoßen. Nach einem Streit mit ihrer Assistentin sei sie betrunken in das Auto gestiegen, in dem die Männer gesessen seien. Lohan habe das Steuer ergriffen und mit den unfreiwilligen Passagieren auf der Rückbank das Auto ihrer Assistentin verfolgt. Die Fahrt endete in Santa Monica vor einer Polizeiwache mit der Festnahme der jungen Frau. Lohan schafft es einfach nicht, in ihr chaotisches Leben etwas Ruhe einzubringen. Unfall mit LastwagenJüngst war die 26-Jährige nämlich mit ihrem Porsche in einen Lastwagen gekracht. Nach ihrem schweren Autounfall entschloss sich der Fernsehsender Lifetime, einen Chaffeur für Lindsay zur Verfügung zu stellen. Sie dreht für den Sender gerade den Film "Liz & Dick", in dem sie Liz Taylor verkörpert. Lifetime würde es ein Vermögen kosten, müssten sie die Dreharbeiten zu der Filmbiografie einstellen.Bild: Lindsays Porsche nach dem Unfall - ein Totalschaden Und auch für Lindsay Lohan wäre es ein erneuter, großer Rückschlag, könnte sie nicht endlich wieder mit einem guten Film von sich Reden machen. Die gestrauchelte Schauspielerin verlor durch ihr unvernünftiges Verhalten schon zu viele Rollen. Nach ihrem Autounfall beschuldigte sie auch noch der Fahrer des LKWs. Lindsays Freund soll ihn angeblich bestochen haben. LiLo und ihre Assistentin wurden trotz Totalschadens nur leicht verletzt. Lohan konnte noch am selben Tag das Spital verlassen und drehte ihren TV-Film weiter. Laut ihrem Sprecher Steve Honig war Lohan sehr kooperativ und arbeitete eng mit der Polizei zusammen, um den Unfallhergang aufzuklären. Dann begann der LKW-Fahrer seine Sicht der Dinge zu erzählen: Er behauptete, dass jemand aus Lohans Entourage ihn bestechen wollte, damit er nicht zur Polizei gehe. "Der Typ ging mit mir auf die andere Straßenseite und erzählte mir, dass es sich um eine berühmte Person handeln würde. Daher wollte sie nicht in die Medien kommen", so der Fahrer laut TMZ.com. "Doch ich hatte schon 911 gewählt, da sie versuchten den Unfallort zu verlassen." Zunächst war unklar, ob Lohan oder der Fahrer des Lastzugs Schuld hatten. Der dunkle Porsche wurde vorne ordentlich eingedellt. Über die genaue Unfallursache wurde zunächst nichts bekannt. Interessant ist aber die Tatsache, dass der LKW-Fahrer mittlerweile einen Anwalt konsultierte und auch Schmerzensgeld für seine Verletzungen verlangt. Nach dem Unfall gab er noch zu Protokoll, dass er nicht verletzt sei. LiLos Sprecher meinte dazu: "Es sieht ganz danach aus, dass er versucht mehr Geld zu bekommen, indem er seine Geschichte den Medien verkauft." Ein Gang vors Gericht würde ihr nicht unbekannt vorkommen - damit hat der ehemalige Teenie-Star schon etwas zu viel Erfahrung. Nach etlichen Scherereien mit der US-Justiz steht Lohan nämlich noch bis Mai 2014 unter informeller Bewährung, die Richterin bescheinigte ihr bei der letzten Anhörung in Los Angeles im März, dass sie alle Auflagen ordnungsgemäß erfüllt habe und künftig nicht mehr vor Gericht erscheinen müsse. "Ich rechne nicht damit, Sie hier noch einmal zu sehen", wandte sich Richterin Stephanie Sautner an Lohan. Für die nächsten zweieinhalb Jahre gilt allerdings noch eine informelle Bewährung: Beim kleinsten Verstoß gegen ein Gesetz würde sie sich wieder vor Gericht verantworten müssen.  Die Richterin gab der Schauspielerin einen guten Rat mit auf den Weg: "Hören Sie mit dem nächtlichen Feiern auf und konzentrieren Sie sich auf ihre Arbeit." Lindsay quittierte mit einem Lächeln und nahm den Tipp dankend an. "Sie haben mir eine Vielzahl von Türen geöffnet", ließ sie die Richterin artig wissen. Zum Schluss gab`s noch eine Umarmung für die Anwältin: Shawn Holley hat Lindsay Lohan schließlich erfolgreich durch die Haftstrafe und die Bewährungszeit gebracht.Bereits einen Monat zuvor hatte sich eine Läuterung des einstigen Kinderstars abgezeichnet ... In einem Interview mit dem US-Journalisten Matt Lauer für die Today-Show sprach Lindsay Lohan über ihr Leben und gab sich einsichtig wie noch nie. Sie wisse nun, dass ihre Taten lauter sprechen müssen als Worte. Lohan: "Ich muss noch durch den Prozess gehen, mich selbst zu beweisen." Auch über die Versuchungen des Party-Lebens sprach sie mit Lauer. "Es ist einfach nicht mehr mein Ding. Ich war vor einigen Monaten mit einer Freundin weg. Ich fühlte mich so unwohl dabei. Nicht weil ich in Versuchung geführt wurde, einfach weil es das Gleiche war, das ich früher immer gemacht habe. Es machte mir keinen Spaß mehr. Ich bin mittlerweile lieber zu Hause. Und ich mag es." Angesprochen auf ihre Arbeit und ihr früheres Verhalten, durch das sie Filmrollen verlor, meinte Lohan: "Ich glaube, es braucht Zeit und Handlungen. Die Leute können viel sagen, es aber dann nicht einhalten. Ich muss mich beweisen." Langsam wurde es auch Zeit, dass es Lohan schafft, ihre Bewährungsauflagen zu erfüllen. Denn vorher hatte es das Starlet damit nicht so genau genommen. Sie kam zu spät oder gar nicht, versäumte Therapietermine - die noch dazu gerichtlich angeordnet waren - und trank Alkohol trotz Überwachungsarmband.Im Bild: Lohan mit ihrer Mutter Dina. Diese Verletzung ihrer Bewährungsauflagen führte Anfang November 2011 erneut zu einer kurzen Gefängnisstrafe. Bis Ende März hatte der "Mean Girls"-Star weitere 14 Tage Sozialdienst ableisten müssen und an fünf Therapiesitzungen teilnehmen. Danach sei die Schauspielerin frei von den Bewährungsauflagen und müsse "sich nur noch von Schwierigkeiten fernhalten", sagte die Richterin. Zu ihrer Sozialarbeit gehörte unter anderem eine Putztätigkeit in einem Leichenschauhaus.
(KURIER) Erstellt am

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