Kidman war von Cruise-Trennung schockiert

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Nicole Kidman dachte, sie habe ein perfektes Leben mit Tom Cruise - bis dieser sich plötzlich von ihr trennte.

Hollywood-Schauspielerin Nicole Kidman (45) gab erst jetzt zu, welcher Tiefschlag die Trennung von Tom Cruise für sie war. Er hat sie offenbar aus heiterem Himmel verlassen, so die Interpretation von Kidman.

Actors Tom Cruise and Nicole Kidman took another step toward divorce after a Los Angeles judge signed papers July 31, 2001 allowing their highly publicized split to be finalized August 8, 2001 a court clerk said. Los Angeles Superior Court Judge Lee Edmon Foto: reuters Die Schauspielerin hatte lange an der Scheidung von Tom Cruise (50) zu "kiefeln". "Ich dachte, unser gemeinsames Leben sei perfekt", sagte sie dem US-Magazin "DuJour". Als Cruise nur zwei Monate nach ihrem zehnten Hochzeitstag, die beiden hatten 1990 geheiratet, plötzlich die Scheidung einreichte, sei sie am Boden zerstört gewesen. "Es hat sehr lange gedauert, mich davon zu erholen. Es hat mich bis ins Mark erschüttert", so Nicole. Die Öffentlichkeit hatte bislang nicht gewusst, dass die Trennung derart einseitg vonstatten ging.

REUTERSActress Nicole Kidman watches from the crowd as Andy Roddick of the U.S. plays against Bernard Tomic of Australia at the US Open tennis tournament in New York, August 31, 2012. REUTERS/Adam Hunger (UNITED STATES - Tags: SPORT TENNIS ENTERTAINMENT P Foto: REUTERS Erst als sie Country-Star Keith Urban (45) heiratete und im Juli 2008 die erste gemeinsame Tochter Sunday zur Welt kam, sei sie wieder mit sich ins Reine gekommen. "Mein Baby zu bekommen, wurde zu einer heilenden Erfahrung", sagte Kidman dem Blatt. Das Paar hat noch eine zweite Tochter, Faith, die von einer Leihmutter ausgetragen wurde und 2010 zur Welt kam.

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Nicole Kidman: Imagewandel?

Nachdem sie sich im V Magazin äußerst freizügig und etwas trashig zeigte (ab Bild 6), präsentiert sich Nicole Kidman nun erneut in ungewohnter Pose. Neben Monstertrucks inszenierte sie Terry Richardson als Boxenluder. Im Interview dazu gibt sie Intimes preis und zeigt sich stark wie nie. Wer glaubt, Kidman sei nur wegen ihres feingliedrigen, blassen Äußeren ein sensibler Angsthase, täuscht gewaltig. Im Gespräch mit Haprer`s Bazaar verriet die Australierin, dass sie Fallschrimspringen geht und ihr Nacht-Tauchen ein Gefühl von Frieden gibt. Die starke Nicole gab es aber nicht schon immer. Erst ihr jetztiger Mann, der Countrysänger Keith Urban, habe ihr das nötige Selbstbewusstsein gegeben, so die 45-Jährige. Nur der Gang über rote Teppiche mache sie immer noch nervös und unsicher. Die sonst so zurückhaltende Kidman plauderte auch darüber, dass sie durch den Countrybarden an ihrer Seite, gern neue sexuelle Praktiken probiert. "Er ist verständnisvoll, dadurch kann ich mich öffnen, was Sexualität und andere Dinge anbelangt", so Kidman. Oben-ohne für V MagazinDie neue Selbstsicherheit zeigte sie auch vor einigen Wochen im V Magazin. Gar nicht einfach zu erkennen, dass es sich bei dem Cover-Model um eine gewisse Nicole Kidman handelt. Noch mehr Aufmerksamkeit als der Kurzhaar-Perrücke wurde der Tatsache geschenkt, dass sich Frau Kidman oben ohne zeigt -  und auch untenrum hat sie mit Stoff gespart. Kidman präsentiert sich ungewöhnlich freizügig und jugendlich, sogar ... ... ein ganz bewusstes Nippelgate gibt`s im Magazin zu sehen. Wäre gerne verrückterWas ist bloß mit der sonst eher zurückhaltenden Niki los? Im Interview mit dem Magazin erklärt sie, dass sie sich in ihren Filmen gerne ausgefallener und verrückter geben würde - doch die meiste Zeit hätte sie einfach keine Chance dazu bekommen. Dabei gab sie sich in den letzten Jahren auch abseits von Filmen äußerst zugeknöpft und relativ bieder auf den roten Teppichen. Neuer Film beeinflusst?Vielleicht hat sich die oscarprämierte Kidman ja durch ihre verruchte Rolle in ihrem neuen Film "The Paperboy" beeinflussen lassen. In dem pinkelt sie sogar auf Bubi Zac Efron (links). Eigenartig habe sie die Pinkel-Szene nicht gefunden. Diese Aktion sei ideal dazu geeignet, um den Charakter ihrer Rolle besser zu erklären, spricht`s und ist dabei cool wie nie. Ohne Plan durchs LebenIm Interview unterhält sie sich offen über ihre Karriere. Nie habe sie zuviel geplant, die große Film-Karriere hatte sie nicht zum Ziel. Go with the flowLieber vertraut Kidman ihrem Instinkt:"Ich treffe keine wirklich bewussten Entscheidungen, ich lasse mich treiben. Wenn ich wirklich eine Strategie verfolgen würde, hätte ich eine ganz andere Karriere gemacht." Im Schatten von Tom CruiseJahrelang stand sie im Schatten ihres um vieles erfolgreicheren Ex-Ehemanns Tom Cruise, mit dem sie Filme wie "In einem fernen Land", "Malice – Eine Intrige" oder "Eyes Wide Shut" drehte. Aufstieg nach Scheidung1995 stellte sie als manipulative Geliebte in "To Die For" unter Beweis, welche Bandbreite an Rollen die Australierin spielen kann. Nach der Scheidung von Cruise ging es in Hollywood erst richtig bergauf. Nach dem Hit "Moulin Rouge" zählte sie Anfang der 00er Jahre zu den absoluten A-List Stars. Es folgten "The Others" und der eher kleine Film "Birthday Girl". Die größte Ehre im FilmbizEinen Oscar gab es 2002 für die Hauptrolle in der Virginia Woolf-Verfilmung "The Hours". Jetzt hatte sie alles im Showbiz erreicht - und war eigentlich gar nicht scharf darauf gewesen. In "Dogville" hatte sie mit Regisseur Lars von Trier zu kämpfen, bevor sie nach gehaltvolleren Filmen auf seichtere Varianten umstieg. Zuviel BotoxMit immer steifer werdender Miene spielte sie in vergessenswerten Filmen wie  "Die Frauen von Stepford", "Verliebt in eine Hexe" oder "Australia". Bald war Kidman nur noch wegen zuviel Botox und ihrer zwei Kinder in der Presse. Rückzug aus der ÖffentlichkeitImmer mehr zog sie sich mit ihrem Ehemann, dem Country-Sänger Keith Urban, aus der Öffentlichkeit zurück. Die 45-Jährige schreibt leidenschaftlich gerne Kurzgeschichten und singt. Dem Film konnte sie dann aber doch nicht gänzlich fern bleiben. Trauernde MutterNach "Nine" spielte sie im vielgelobten "Rabbit Hole", der eine Oscarnominierung mit sich brachte. Kidman gibt im Film eine Mutter, die den Tod ihres Kindes zu verkraften hat. Muss das wirklich sein?Was in Nicole gefahren ist, dass sie 2011 eine Rolle  in Adam Sandlers "Meine erfundene Frau" übernommen hat, bleibt wohl ein ewiges Rätsel. Auch Joel Schumachers "Trespass" bekam keine guten Kritiken - und noch dazu keine Zuseher. Mit "The Paperboy" hat sie nun wieder einen gut rezensierten Film gedreht - ihre Darstellung gilt als außergewöhnlich. Hoffen wir also, dass Nicole Kidman den platten Blockbuster-Werken à la "Australia" oder "Meine erfundene Frau" endgültig abschwört. Die zukünftigen ProjekteDie nächsten Filme von Nicole klingen durchaus vielversprechend: Abgedreht hat sie bereits den TV-Film "Hemingway & Gellhorn", in dem sie die Journalistin Martha Gellhorn spielt. Es folgt der Horror-Thriller "Stoker" - Kidman ist darin als labile Mutter zu sehen - das Drama "The Railway Man" mit Colin Firth, eine weitere Lars von Trier Zusammenarbeit uuuund ... ... die Rolle der Grace Kelly in dem Biopic "Grace of Monaco". Von Frau Kidman werden wir filmtechnisch in nächster Zeit also viel hören. Nur eine Bitte: Dem Beauty-Doc fern bleiben, oder zumindest einen besseren suchen.
(APA / mich) Erstellt am

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