Drogen & Waffe bei Rapper Nelly entdeckt

Im Tourbus von Nelly fanden Polizisten die heiße Ware. Der Rapper machte in einer Erklärung seinen Mitarbeiter verantwortlich. In Sierra Blanca wurden schon mehrfach Promis wegen Drogenvergehen festgenommen.

Wer durch die texanische Stadt Sierra Blanca reist, sollte besser nicht, wie Fiona Apple, Snoop Dogg & Co., Drogen bei sich haben. Das hat jüngst auch der Rapper Nelly zu spüren bekommen. Der Mann habe zugegeben, dass das Rauschgift und die Waffe ihm gehörten. Nelly ("Hot in Here", "Dilemma") machte in einer Erklärung seinen Mitarbeiter verantwortlich. Weder er selbst noch andere Personen in dem Bus hätten von den Drogen und der Waffe gewusst. An dem Kontrollpunkt bei Sierra Blanca wurden schon mehrfach Prominente in Zusammenhang mit Drogenvergehen festgenommen: Die amerikanische Sängerin Fiona Apple ("Criminal") musste erst kürzlich in Texas eine Nacht im Gefängnis verbringen. Der Grund für ihren unfreiwilligen Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen: Bei einer Grenzkontrolle in Sierra Blanca wurde eine kleine Menge Haschisch und Marihuana im Tourbus der 35-Jährigen entdeckt. Während der Besitz von Marihuana in kleineren Mengen in Texas nur ein Vergehen ist, gilt der Besitz von Haschisch, ungeachtet der Menge, als Straftat, sagte ein Sprecher des Sheriffbüros im Bezirk Hudspeth County, Rusty Flemming, zu dem Vorfall. Sierra Blanca ist etwa 32 Kilometer von der texanischen Grenze zu Mexiko entfernt und gilt als Drehscheibe des Drogenhandels. Hier werden täglich tausende Fahrzeuge mit Hilfe von Drogenspürhunden durchsucht. Weshalb in Sierra Blanca unter anderem auch schon Schauspieler Armie Hammer, ... ... Countrysänger Willie Nelson, ... ... der amerikanische Rapper Paul Wall und ... ... Rapper Snoop Dogg wegen Marihuanabesitzes festgenommen wurden. Wie so etwas passieren kann? Viele kennen die Gesetzte des Staates nicht. "Neunzig Prozent der Leute zücken ihre medizinischen Marihuana-Karten", erklärt Fleming. "Snoop zückte sie sogar sehr schnell. Aber das kümmert uns nicht. Wir sind Texaner. Das ist nicht Kalifornien."
(kurier) Erstellt am

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