Menschen "In Wien darf man ergriffen sein" Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 12.06.2012, 16:35 Bildergallerie drucken An Instapaper senden "In Wien darf man ergriffen sein". Über Konstantin Weckers 65er und seine Party in Wien. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Von allen 65ern sieht er "am fünfzigsten" aus, so der Tenor im Kinsky, das sich für eine große Nacht im kleinsten Kreis in Weckers "Konstantinopel" verzaubern ließ. V on "langer Hand" vorbereitet , kurzerhand das feinste Fest des Jahres: Unter dem Vorwand, das neue Hörbuch zu promoten ("Wecker liest Rilke"), lockte Achim Schneyder , rühriger Journalist mit KURIER-Wurzeln, Bayerns bestechendsten Botschafter der Unbestechlichkeit nach Wien. Konstantin Wecker, seit dem 1. Juni – unter Einrechnung seiner Lebensphilosophie "Genug ist nicht genug" – besonders erstaunliche 65 Jahre alt, kam also wie "befohlen" ins Pracht-Palais Kinsky in Christian Wukoniggs neues Schmuckkasterl "Freyung vier" und platzte dort buchstäblich ahnungslos ins Konzert. Ins Platzkonzert nämlich, das ihm all die Großen und Genialen gaben, die der Grenzüberschreiter "aus Gewohnheit" zeitlebens vor allem in Österreich gewann. Werner Schneyder, mit dem Wecker "vor Dezennien" einmal lautstark stritt, wer denn der Bescheidenere (!) wäre, stimmt sein "Allerletztes Glas" an: "Es beißt ein kluger Mann nicht nüchtern in das Gras." Erste Lachträne im Augenwinkel des Jubilars. Josef Hader , der irgendwo im Halbdunkel des Innenhof so was von nicht Hof hielt, schleicht sich ans Mikro: "Ich bin schlecht im Redenhalten. Alles Gute!" Aber dann: Welch ein betörender Blumengruß mit dem Zuruf "Topfpflanzen, bitte gehts spazier’n!" Weckers zweite Lachträne. Roland Neuwirth wiederum "schrammelt" haarscharf an der (inspirierten) Insultation vorbei, als er den Jahrgang mit Tiefgang bedauert: "I setz’ ma’n Huat net auf, i kann ma’n aufischrauf’n." Lachfalten bei Wecker. So wie bei Roland Düringer , der delikat in seiner eigenen Drogen-Bio blättert: "Ja, i woa mit 16 voll auf Ribiselwein." Konstanze Breitebner bekennt sich als "Fännin", zunächst nur aus Namens-, nun längst aus Seelen-Gleichklang. Jetzt haben alle feuchte Augen . Willi Resetarits spielt auf, Dominik Plangger (Weckers Südtirol- Entdeckung) begeistert, ehe endlich das größte Geschenk für alle Gratulanten ausgepackt wird – Wecker bis vier am Klavier. (kurier) Erstellt am 12.06.2012, 16:27 Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Menschen Konstantin Wecker: "Ich bin der Sänger des Todes" Kultur Wecker: Ein Revoluzzer aus Überzeugung CD der Woche: Typisch Konstantin Wecker - politisch,lyrisch, satirisch, ein wenig pathetisch. 14 neue Songs voll "Wut und … Rückmeldung eines Spitzenkochs Konstantin Filippou als eigener Chef Konstantin Filippou meldet sich mit seinem neuen – eigenen – Restaurantprojekt zurück. Wien Wien Holding übernimmt das Stadthallenbad Organisation des desolaten Bades wird auf neue Beine gestellt.Die Führung bleibt. Wien Rot-grüne Bilanz: "Wien ist eine glückliche Stadt" Gemeinsamer Fototermin, aber getrennte Inhalte am höchsten Dach Wiens
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