Letztes Update am 10.04.2012, 13:51
Gina-Lisa will doch keine Prinzessin sein.
Frédéric Prinz von Anhalt adoptiert munter Bürgerliche. Besonders erfreut kündigte er 2011 seine erste "Tochter" an. Doch daraus wurde nichts: Gina-Lisa sagt "Bye, bye".
Aus der Traum vom Prinzessinnen-Dasein: Gina-Lisa Lohfink, ihres Zeichens Ex-"Germanys Next Topmodel"-Kandidatin und blondes Busenwunder beendete ihre geschäftliche Beziehung zu Frédéric Prinz von Anhalt. Das verkündete die Zeitschrift Bunte.
Lohfink, die sich im vergangenem Jahr auch mit standesgemäßen Goldkrönchen präsentierte, scheint nicht mehr an dem Titel interessiert zu sein. Laut bild.de lästerte die Blondine ordentlich über ihren ehemaligen Adoptivvater in Spe. "Von so einem Kerl lasse ich mich nicht adoptieren. Er ist ein Vollidiot! Vollidiot, Vollidiot!", soll Lohfink gesagt haben.
Natürlich ließ sich der 68-Jährige die Beschimpfung nicht gefallen und wetterte auf bunte.de zurück: "Lohfink von Englisch auf Deutsch übersetzt, hört sich fast an wie abgestürzter Vogel – und genau so benimmt sich das Fräulein vor laufender Kamera."
Frédéric scheint sogar froh über die misslungene Adoption zu sein, denn er hätte sich eine Verona Pooth vorgestellt: "Die das Dummchen lediglich spiele und damit Millionen mache. Bei Gina-Lisa merkt man bei dem ersten Auftritt, dass sie nicht schauspielern kann. Gina-Lisa spielt sich selbst", so der Prinz auf bunte.de.
Vermutlich war des Prinzen Forderung nach weniger Oberweite und seine Anordnungen im Befehlston ausschlaggebend für die Trennung. Auf ihrer Facebook Seite schrieb Lohfink den Songtext von "Sunrise Avenue" und gab von Anhalt damit eine klare Antwort: "Bye-bye Hollywood Hills, ich werde euch vermissen, wo immer ich auch hingehe." Viel gebracht hatte der Blondine die mögliche Adoption ohnehin nichts. Denn außer einem angeblichen Treffen mit Schauspieler Mickey Rourke wurde nichts aus der groß angekündigten Karriere.
Doch Lohfink fand vor kurzem einen anderen, älteren Herren: Richard Lugner. Mit dem verstand sie sich so gut, dass sie ihn auf den Opernball begleiten durfte. Von Adoptionsplänen ist aber nichts bekannt.
Von Anhalt hofft nun auf eine neue Adoptions-Chancen. Laut eigener Aussage habe ihn vor kurzem ...
... Deutschlands Paradeblondine Daniela Katzenberger kontaktiert. Der Grund: Sie wolle seine Adoptivtochter und somit Prinzessin werden.
Dass Katzenberger ein schlaues Köpfchen ist, bewies sie in den vergangenen Jahren. Zunächst nur ein Reality-Sternchen in der VOX-Sendung "Auf und davon", mauserte sich "die Katze" zu einem echten Reality-Star. Sie schrieb ein Buch, bekam ihre eigene Sendung und nimmt alles mit ihrem naiven Humor.
Selbst Klodeckel zieren ihr Konterfei: Ein Katzenklo - was sonst? Wenn es um Vermarktung geht, kann so mancher von der 25-Jährigen noch was lernen. Nun hat sie royale Pläne. Von Anhalt geriet jedenfalls schon ins Schwärmen. ...
... "Ich kenne die Katzenberger ja nicht so sehr, aber sie ist auch ein hübsches Mädel und scheint intelligent zu sein, was ich so gelesen habe. Die wäre natürlich absolut ideal. Die hat ja auch ein bisschen Köpfchen", schwärmt Frédéric in der Zeitschrift Bunte schon jetzt von seiner potenziellen Adoptiv-Tochter.
Entschieden sei laut Bunte noch nichts. Frédéric behauptet mit ihrem Management in Kontakt zu sein: "Die haben sich per E-Mail gemeldet und machen mich pausenlos an, ich soll das doch machen und sie wäre doch ideal dafür. Ich habe dann gesagt: ,Von mir aus, Leute, dann kommt rüber.´ Ich kann das ja nicht aus der Ferne machen. Ich muss die Frau ja erst mal kennenlernen und das muss alles in Amerika gemacht werden, weil ich ja in Amerika lebe."
Dumm nur, dass das Management davon noch nichts gehört hat. Ob also aus dieser Adoption etwas wird, darf bezweifelt werden. Warum adoptiert der 68-Jährige so fleißig? Hat er soviel Liebe zu vergeben? Nein, die Adoptionen sind reine Geschäftsentscheidungen, denn von Anhalt kassiert Gerüchten zufolge viel Geld von seinem "Nachwuchs".
Übrigens ist auch Prinz Fréderic kein geborener Adeliger, sondern selbst adoptiert. Früher einmal hieß der 68-Jährige Hans-Robert Lichtenberg und war laut rp-online.de ein erfolgreicher Saunabetreiber.
Im Alter von 36 Jahren ließ er sich 1980 von Marie Auguste Antoinette Frederike Alexandra Hilda Luise Prinzessin von Anhalt adoptieren. Die Adelige war verarmt und für eine monatliche Rente von 2000 DM bekam sie einen neuen Sohn.
Seit damals darf er sich genau mit diesen Titeln selbst schmücken und sie auch weitergeben, eben durch Adoption.
Im Bild: Frédéric und seine Frau Zsa Zsa Gabor.
In den vergangenen Jahren adoptierte er bereits mehrere Male, alles Herren. Laut von Anhalt waren ihm Männer bisher lieber, denn Frauen wollten ihn immer gleich heiraten.
Im Bild: Frédéric mit seinem ersten Adoptivsohn Marcus.
Was natürlich nicht ging, schließlich ist Prinz Frédéric seit 1986 mit der ehemaligen Schauspielerin Zsa Zsa Gabor verheiratet.
Seine Söhne verdienen ihr Geld mit verschiedenen Berufen: Einer ist Arzt (Prinz David), einer betreibt Fitnessstudios (Prinz Michael, Bild), einer Bordelle (Prinz Marcus), einer Nachtclubs (Prinz Oliver) und einer ist Rechtsanwalt (Prinz Maximilian).
Seine Adoptivsöhne sind allesamt reich und ließen sich ihre Titel einiges kosten, laut rp-online.de mehrere Millionen.
Dieser Herr hieß früher einmal Michael Killer und betreibt erfolgreich Fitnesstudios.
Heute heißt er Maximilian Michael Prinz von Anhalt und zeigt sich gerne auf Veranstaltungen und engagiert sich laut seiner Homepage wohltätig.
Ein anderer Sohn von Prinz Frédéric ist seit 2006 Marcus Eberhardt, heute besser bekannt als Marcus Prinz von Anhalt.
Der Bordellbesitzer, der sich gerne als "Prince Germany" bezeichnet, besitzt mehrere Häuser und ist nach eigenen Angaben mehrere Millionen schwer. Mit Pamela Anderson zeigte er sich auf Veranstaltungen, nachdem er sie 2008 beim "Royal Race" kennenlernte.
Das Geld, das von Anhalt von seinen Adoptivkindern bekommen hat, benötigt er auch. Denn Prinz Frédéric hat einen aufwändigen Lebensstil. Auch als er und seine Frau 2009, beziehungsweise 2010 dem Betrüger Madoff aufgesessen sind, half Sohn Marcus aus. Doch die Familienidylle sollte nicht lange halten.
Seine anderen vier Adoptivsöhne sind mittlerweile von Hollywood-Star Zsa Zsa Gabor enterbt worden, nachdem sie sich nicht um sie gekümmert hatten, als sie im Krankenhaus war. Gut für den 68-Jährigen Frédéric, nun muss er das angebliche Millionenerbe, nach dem Tod seiner Frau wohl nicht mehr mit seiner gesamten Kinderschaar teilen. Wie erfreut die echten Blaublüter über ihre Adoptiv-Verwandtschaft sind, steht wohl auf einem anderen Blatt. Prinz Frédéric jedenfalls freut sich über seinen Nachwuchs, denn wie er in einem Pro7-Interview sagte: "Ich bin oft auf Freunde neidisch, die Kinder haben. Ich habe ja selber keine Familie und das vermisse ich sehr." Einfach rührend. Daher adoptiert der Prinz munter weiter.
(KURIER)
Erstellt am 10.04.2012, 13:00