Letztes Update am 12.08.2012, 10:03
Die schrägsten Namensänderungen der Stars.
Wissen Sie, wer hinter den Namen Lilakoi Moon, Caryn Johnson oder Big Baby Jesus steckt? Wir helfen Ihnen auf die Sprünge.
Dass die meisten Künstler aus dem Showbusiness sich ihre Karrieren nicht unter ihrem bürgerlichen Namen erarbeitet haben, ist uns allen bekannt. Namen wie Lady Gaga bzw. George Michael sind halt ein bisschen griffiger als Stefani Germanotta bzw. Georgios Kyriacos Panayiotou. Wir zeigen Ihnen Künstler, die sich mitten in ihrer Karriere für eine Namensänderung entschieden haben.
Calvin Broadus hat es zuerst unter dem Namen Snoop Doggy Dogg, anschließend auch als Snoop Dogg in die Beletage des Hip-Hops geschafft. Kürzlich kündigte der 41-Jährige seinen nächsten Namenswechsel an. "Ich will Snoop Dogg begraben und ab jetzt Snoop Lion sein."
Der lange Aufenthalt auf Jamaika hat beim Musiker einen Lebenswandel verursacht. Bei einem Besuch in einem Rastafari-Tempel auf Jamaika habe ihm der "Hohepriester" seinen neuen Künstlernamen gegeben, erzählte der Rapper. Er habe ihm in die Augen geschaut und gesagt: "Du bist... der Löwe."
Mit seinem Namenswechsel vollzieht sich auch ein musikalischer Wandel: Statt Hip-Hop steht erst einmal Raggae auf dem Programm. "Das heißt nicht, dass ich nie wieder rappen werde", sagte der bekennende Marihuana-Liebhaber.
Cat Stevens kam 1947 als Steven Demetri Georgiou auf die Welt. In den 60er und 70er Jahren avancierte der Sänger/Songwriter zum Superstar. 1977, ein Jahr nachdem er an der kalifornischen Küste fast ertrunken war, konvertierte Stevens vom Katholizismus zum Islam und gab sich zum zweiten Mal in seinem Leben einen neuen Namen: Yusuf Islam.
Prince war in den 80ern einer der weltgrößten Pop-Stars. Dann kam es zu einem bitteren Streit zwischen ihm und seiner Plattenfirma. Der Sänger hatte Warner Brothers Records vorgeworfen, ihn musikalisch zu bevormunden. Daraufhin hatte er sich zunächst The Artist Former Known As Prince oder kurz TAFKAP, und später "Symbol" genannt. Nachdem der Vertrag mit der Plattenfirma ausgelaufen war, wurde der begnadete Musiker wieder zum Prinzen.
Ein gewisser Mark Sinclair Vincent machte sich in den 90ern in verschiedenen New Yorker Nachtclubs als Türsteher einen Namen. Da es in der Szene nicht üblich war, mit dem echten Namen aufzutreten, bekam er einen Künstlernamen verpasst. Vin ist schlichtweg die Abkürzung für Vincent, Diesel bezeichnet die Power eines Diesel-Motors, die er angeblich ständig ausstrahlte.
Als Puff Daddy wurde Sean Combs bekannt. Dann brauchte er etwas Kürzeres und wurde zu P. Diddy. Nun strich er auch das "P" weg und nennt sich nur Diddy. Völlig gleich, wie der HipHop-Mogul künftig heißen mag - man kennt ihn so oder so.
Erinnern Sie sich noch an die süße Denise aus der "Bill Cosby Show"? In wahrem Leben hieß sie Lisa Bonet. Die mittlerweile 44-jährige Schauspielerin nennt sich nun Lilakoi Moon. Ihrem Sohn gab sie übrigens den Namen Nakoa-Wolf Manakauapo Namakaeha Momoa.
Whoopi Goldberg erblickte 1955 als Caryn Elaine Johnson das Licht der Welt. Da die Schauspielerin schon immer für ihr loses Mundwerk bekannt war, pflegte man sie als "whoopee cushion" (Furzkissen) zu bezeichnen. Da ihre Mutter daran glaubte, dass ein jüdischer Name ihre Tochter in Hollywood weiterbringen könnte, nahm die Komikerin den Namen Goldberg an.
Ron Artest machte sich in der besten Basketball-Liga der Welt, NBA, als Rüpel und Skandalnudel einen Namen. 2011 ließ er seinen Namen offiziell ändern lassen und verkündete, er möchte künftig Metta World Peace genannt werden. "Der Vorname Metta steht für Freundschaft, Liebe und Güte", erklärte er damals.
Russell Tyrone Jones startete als Ol` Dirty Bastard (ODB) seine erfolgreiche Rapper-Karriere. 1998 sagte er in einem Interview, dass es "den ODB nicht mehr gibt". Seitdem wollte er nur noch Big Baby Jesus genannt werden. Der Rapper verstarb 2004.
(kurier)
Erstellt am 12.08.2012, 10:00