Letztes Update am 06.08.2012, 13:27
Charlene & Albert: Ungewohnt lässig.
Am Rot-Kreuz-Ball haben sich Charlene und Albert mit einem romantischen Solo-Tanz ganz bewusst als verliebtes Paar gezeigt.
An Kate und William kommen Charlene und Albert in Sachen öffentliche Liebesbekundungen noch lange nicht heran - doch das Fürstenpaar legte sich am Rot-Kreuz-Ball mächtig ins Zeug, um als verliebtes Paar durchzugehen.
Im Vorfeld wurde sicher fleißig geübt, um am Wochenende am Rot-Kreuz-Ball in Monaco einen so eindrucksvollen Tanz aufs Parkett zu legen.
Zur Musik von den Scorpions tänzelten Charlene und Albert verliebt über die Tanzfläche - wohl wissend, dass sie von unzähligen Medien genau dabei beobachtet werden.
Doch Charlene war schon bei den Olympischen Spielen ungewohnt locker zu sehen gewesen - wo sie ihre ehemaligen Kollegen beim Schwimmen anfeuerte. Mit ihrem perfekten Solotanz, ...
... in dem sie Albert immer wieder verliebt anstrahlte, dürften die Unkenrufe, wonach sie und Albert eine unglückliche Ehe führen, zumindest für kurze Zeit verstummen.
Auch wenn die Verliebtheit der beiden etwas gar einstudiert wirkte - Charlene fühlt sich ein Jahr nach der Hochzeit sichtlich wohler in ihrer Haut. Die neue Rolle als Fürstin scheint ihr mittlerweile etwas leichter zu fallen.
In einem Fernseh-Interview sprach Charlene erst kürzlich über die "unfairen" Gerüchte über ihre Ehe. Vor allem der getrennt verbrachte erste Hochzeitstag hatte viel negatives Medienecho zur Folge.
Die Fürstin urlaubte Anfang des Sommers ohne Albert in Kalifornien und flog dann alleine nach Paris zu einer Modeschau - am 2. Juli, ihrem Hochzeitstag. Ein weiterer Grund für Klatschblätter, eine Ehekrise herbeizuschreiben. Denn schon die Trauung der beiden verlief 2011 wenig romantisch.
Tränen lügen nicht, heißt es so schön. Vor einem Jahr verließ die frisch getraute Fürstin von Monaco die Kapelle St. Dévote und schluchzte herzzerreißend.
Ob vor Überwältigung und Freude, oder gar aus Trauer, weil sich die Ex-Schwimmerin nun der vollen Bandbreite ihrer Entscheidung bewusst geworden ist, dass sie fortan im „goldenen Käfig“ leben muss, ist bis heute unklar.
Viel zu lachen hatte Charlène den offiziellen Fotos nach zu schließen offenbar nicht. (sogar das Rentier schaut glücklicher drein).
An der Seite ihres Mannes Fürst Albert (54) wirkte sie stets ein bisschen geknickt.
Sobald sie aber ihr Reich verlässt, wie beispielsweise vergangene Woche, löst sich ihre steife Miene.
Kurz vor ihrem ersten Hochzeitstag vergnügte sich die 34-Jährige mit ihrem guten Freund Drake Hogestyn (US-Soap-Star) in Malibu.
Albert weilte am Öko-Gipfel in Rio und versuchte sich dort mit einer Liebes-Botschaft: „Mir ist, als hätten wir erst gestern geheiratet. Ich bin so stolz auf das, was meine Frau im letzten Jahr erreicht hat. Sie erfüllt eine schwierige Mission in großartiger Weise und ich danke ihr dafür.“
Na, schönen Dank, ein Minnesänger wird Albert wohl keiner mehr.
Leider erfüllte sie die allerschwierigste Mission bisher nicht: Die Geburt eines Thronfolgers lässt weiter auf sich warten.
Kurz gab es einen Hoffnungs-Schimmer, als sich Charlène im Frühjahr die Haare schneiden ließ.
Sofort deuteten Kaffeesudleser ein weltbewegendes Ereignis, wenn sich eine Frau äußerlich verändere.
Dran ist offenbar nix. Charlene ist immer noch gertenschlank. Ihren Solo-Trip nach Paris am Hochzeitstag verteidigte die Südafrikanerin wenig romantisch aber pragmatisch:
"Es ist doch nichts Außergewöhnliches, dass mein Mann und ich an unserem ersten Hochzeitstag nicht die ganze Zeit zusammen sind."
Und, als ob sich das First Couple abgesprochen hätte, sagte sie: "Es fühlt sich an, als hätten wir erst gestern geheiratet. Albert ist ein großartiger Ehemann."
(kurier)
Erstellt am 06.08.2012, 10:40