Letztes Update am 26.04.2012, 15:59
Albertina: Prominente Kunst-Ansichten.
Albertina-Fundraising-Dinner: Nicht nur Ingrid Flick kauft gerne Kunst: Doch welche Bilder schaffen es tatsächlich in Promi-Häuser?
Die "Kunstschnäppchenzeit" ist definitiv vorbei: Gustav Peichl zählt zu den Glücklichen, die noch in Zeiten des guten, alten Schillings den "Deal" ihres Lebens machten: "Ich habe 1948 einen Kubin in einer Galerie um fünf Schilling erstanden."
Auch als Arnulf Rainer und andere heute namhafte Künstler mit ihm die Schulbank in der Kunstakademie drückten, konnte Peichl das eine oder andere Kunstwerk "tauschen". Felix Dvorak hat seine Wohnung ebenfalls mit Werken geschmückt, die er vor Jahren günstig erstand: "Heute kann man diese Bilder nur mehr für zigtausend Euro kaufen."
Impressionisten-Fan: Felix Dvorak – mit Ehefrau Elisabeth (li.) & Inge Unzeitig – hat Kunst gesammelt, jetzt hat er dafür keinen Platz mehr.
Klaus Albrecht Schröder gelang es jetzt, zwei Werke von Arnulf Rainer für die Albertina zu erstehen: "Eines der Bilder haben wir gekauft, eines hat uns Rainer dazu geschenkt."
Kunstaffin: Christian Konrad mit Ehefrau Rotraut und Schröder.
Neben dieser positiven Nachricht gab es für den Albertina-Direktor noch weiteren Anlass zur Freude: "Wir haben uns verlobt", verriet er und zeigte stolz seinen goldenen Ring. Seine Verlobte Nina Lerchner durfte erstmals beim alljährlichen Fundraising Dinner an seinem Tisch sitzen. "Wann wir heiraten, wissen wir noch nicht", verriet die Fitnesstrainerin, die seit Herbst 2011 mit Schröder eine Wohnung teilt.
Teilen hieß es auch für die 400 Gäste, die je 500 Euro berappten. Ingrid Flick, bekennende Kunstliebhaberin: "Für mich muss ein Bild fröhlich sein, es muss mich anregen und ich muss darüber nachdenken können." Der Preis spiele eine untergeordnete Rolle. Aber: "Auch ich habe eine Schmerzgrenze."
Ingrid Thurnher mag es hingegen provokant: "Mir gefallen abstoßende Bilder. Ich möchte mich gelegentlich darüber ärgern können." In ihrem Schlafzimmer hängt – aus verständlichen Gründen – keines dieser Werke.
Ingrid Thurnher (re., mit Ehemann Andreas Grünbichler & Malerin Xenia Hausner).
(kurier)
Erstellt am 26.04.2012, 17:00