Letztes Update am 30.05.2012, 15:50
Der Name "Skylink" ist noch vor der Inbetriebnahme Geschichte. Was bisher Richtung Himmel strebte waren lediglich die Kosten.
Hochfliegend waren die Pläne: Es sollte nicht einfach ein „Terminal“ entstehen. Es sollte die direkte Anbindung an den Himmel gebaut werden: „Skylink“. Der Name wurde Programm: Die Kosten schossen himmelwärts, lange, bevor Flugzeuge dort abheben konnten.
In fünf Tagen geht „Skylink“ in Betrieb. Doch der klingende Name hat seine Schuldigkeit getan, steht er doch längst nicht mehr für himmlische Expressverbindung, sondern für irdische Fehlplanung. Das Gebäude wurde gestern umbenannt: Aus „Skylink“, der Baustelle, wurde „Check-in 3“, der Terminal. Und damit das nicht nach Nottaufe aussieht, wurden auch die bestehenden Terminals in „Check-in 1“ und „Check-in 2“ umbenannt.
Vernünftig, denn die Altlasten sind beträchtlich. Gestern trafen einander Flughafen-Vertreter und einer der über den Skandal gestolperten Ex-Vorstände vor Gericht. Die Kombination „Skylink-Debakel“ wird noch öfter zu hören sein. Denn die Vergangenheit lässt sich nicht umtaufen. - BB
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