Letztes Update am 16.08.2012, 20:52
Selbstüberschätzung à la Paul Scharner ist das Leiden des österreichischen Fußballs.
Es ist ja oft so, dass sich der Mitarbeiter für klüger als den Chef hält – aber es auch zu sagen, ist kein Ausweis dieser vermeintlichen Klugheit.
Und so mag Paul Scharner – Paul wer? Also: So mag der mittelbegabte Fußballer aus Scheibbs, der zuletzt bei West Bromwich (englischer Meister 1920) kickte, zu wissen glauben, dass Österreich unter Teamchef Marcel Koller nie an einer WM teilnehmen wird. Aber er selbst, der Koller ein "weich geklopftes Wiener Schnitzel" hieß, wird auch nicht – weil Koller ein Machtwort sprach. Gut so.
Fußballer brauchen eine breite Brust (weil "mit an Beistrich in der Hos’n kannst net g’winnen", sagte schon der legendäre Ernst Happel). Aber zwischen großem Selbstvertrauen und grenzenloser Selbstüberschätzung klaffen Fußballwelten.
Dass in der heimischen das Verschätzen dominiert, wäre einmal ein Fall für die entlarvenden "Alltagsgeschichten" im TV. Frau Spira, übernehmen Sie!
Das Ohrwaschl - die Glosse von Seite 1: Alternierend verfasst von Andreas Schwarz, Birgit Braunrath und Guido Tartarotti.
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