Letztes Update am 27.04.2012, 15:28
IMMO im Blick: Ressortleiterin Ela Angerer über Bobo-Lokale und Kellner und Küchenchefs, die wissen, was sie tun.
Liebe Retro-Möbel, liebe Recycling-Regale und liebe Tafeln, auf denen mit Kreide das Menü steht. Wer das vermeintliche Anti-Mainstream-Flair vom Prenzlauer Berg schätzt, muss schon lange nicht mehr nach Berlin fliegen – mittlerweile hat auch Wien immer mehr Snack-Lokale für Bobos (bourgeois bohemians – alternativ orientierte Elite des Informationszeitalters) zu bieten. Zuletzt habe ich ein neues Lokal im 7. Bezirk besucht. Und weiß jetzt wieder, was man hierzulande schätzt: Kellner und Küchenchefs, die wissen, was sie tun. Ja, auch wenn das Design wirklich originell ist – hinter der Schank will man keinem Sterntalermädchen beim Träumen zusehen und die Nudeln sollten warm sein. Da können die Mützen noch so schief und süß auf den Köpfen des Servierpersonals sitzen.
ela.angerer(at)kurier.at
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Nachdem er aus dem Lokal verbannt worden war, zündete der 35-Jährige die Fassade mit Benzin an.