Letztes Update am 28.12.2012, 17:00
Vor Kurzem war ich gemeinsam mit einer Mitarbeiterin des Vereines Immo-Humana eine Mutter in ihrer neuen Wohnung besuchen. Die Tochter ist acht Jahre alt, sehr gut in der Schule und frisiert zu Hause am liebsten ihre Puppen. Gemeinsam sind sie eines von vielen Beispielen dafür, dass gelebte Mitmenschlichkeit zu einem Happy End führen kann: Die Mutter, bis vor Kurzem noch obdachlos, hat Arbeit gefunden und kann ihre Miete mittlerweile selbst zahlen. Wer allerdings glaubt, dass hier sozial schwachen Menschen mithilfe von Spendengeldern der rote Teppich ausgelegt wird, der sollte Folgendes wissen: Mutter und Tochter schlafen auf einer Doppelbettmatratze am Boden. Die einzigen Möbel sind ein Tisch und zwei Stühle. Für die beiden ist es trotzdem das Paradies.
ela.angerer(at)kurier.at
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