Letztes Update am 17.01.2013, 23:00
Der ORF hat Scheiße gezeigt. Ausnahmsweise in vollem Bewusstsein, worum es sich dabei handelt. Es war auf einem WC bei der Autobahn in Guggenbach in der Steiermark, links neben der Muschel. Der Asfinag-Finanzvorstand Klaus Schierhackl, der solches vom Firmensitz am Stephansplatz vielleicht nicht gewöhnt ist, sagte: „Aaah, da liegt was.“ – „Was?“ fragte der Raymund, der mehrmals täglich 14 Klos reinigt. „Da – da – Stuhl!“ Korrekte Bezeichnung. Bravo.
Schierhackl war der erste „Undercover Boss“, der sich – verkleidet – die Arbeit „unten“ anschaute. Eine Werbesendung. Dass sie nicht nur peinlich war, lag an den echten, den sehr sympathischen Arbeitern, und gern hätte man erfahren, ob die Asfinag sie ordentlich bezahlt.
Der Raymund hat nichts ahnend zu Schierhackl gesagt, er könne fix nächsten Montag als „Klofrau“ anfangen. Aber der hat wahrscheinlich schon einen Golftermin. Irgendwie ist das auch Sch...tuhl, weil den Raymund als Asfinag-Chef hätte man sich gut vorstellen können.
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