Patenschaft

Karl Hohenlohe

Karl Hohenlohe

Grissmann, Koller, Lee Lang - sie strahlten, herzten einander, aßen Kuchen, im Hintergrund aber lief die Musik des Filmklassikers Der Pate.

von Karl Hohenlohe

über Filmmusik

Niemand kann die suggestive Kraft der Musik verleugnen. Insbesondere in Film und Fernsehen kann sie die Gefühle steuern.

Gerade war bei "Seitenblicke" ein Beitrag über den Saisonauftakt rund um den Wörthersee zu bestaunen, als Gestalter konnte Dr. Walter Kienreich gewonnen werden.

Man sah die altvertrauten Gesichter, Werner Grissmann, Dagmar Koller, Andy Lee Lang, um nur einige aus der Familie zu nennen. Sie strahlten, herzten einander, aßen Kuchen, im Hintergrund aber – es war ein Faszinosum – lief die Musik des Filmklassikers "Der Pate".

Aus dieser Warte, verehrte Leserschaft, hatte man den Saisonauftakt im Süden noch nie gesehen. Gerade als man unter den Festgästen auf dem Bildschirm verzweifelt nach Don Vito Corleone Ausschau hielt, sprang plötzlich Christoph Fälbl ins Bild und alles war klar.

Der Wiener Fälbl ließ es sich nicht nehmen, die Kärntner Spracheigenheiten zu strapazieren, Camouflage auf höchstem Niveau. Leider wurde keine Szene gezeigt, in der dankbare Adoranten nach dem Hinweis "Ich werde Dich bitten, mir eine kleine Gefälligkeit zu erweisen" seine Hand küssen.

Frau Kollers Einsatz für die Familie muss noch näher beleuchtet werden. Möglicherweise ist sie Familien-Anwältin oder agiert, wie man in Kärnten sagt, als gut getarnte Consiliera.

Aber wer übernimmt die Rolle des Corleone-Vertrauten und professionellen Halsabschneiders Luca Brasi?

Es könnte sich um Otto Retzer, aber auch um Waterloo handeln.

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