Letztes Update am 28.04.2012, 19:18
Anstoß: Alaba wird nicht durch den medialen Fleischwolf gedreht werden. Dies hat er sich schon jetzt redlich verdient.
Man kann natürlich einwenden, es sei zu viel. Zu viel vom David, zu viel über den Alaba.
Dieser Typ im Bayern-Dress hat eine umfangreiche Diskussion über den Umfang der Berichterstattung ausgelöst. Zugegeben, ein simpler Reflex, den ein Spieler auslöst, wenn er als Österreicher in einem Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid eine derart gute Figur macht. Der auch Interesse weckt bei Menschen, die mit dem Fußball nicht so viel am Hut haben. Plötzlich ist da jemand, der nicht nur auf ungewohnt hohem Niveau spielt, sondern auch mit seinem Auftreten und Aussehen für Aufsehen sorgt. "Richtig lieb’ schaut der aus", lautet die oftmals gehörte Beurteilung der bloßen Äußerlichkeit.
Nun gut. Also man feiere die Feste eben, wie sie fallen. Irgendwann wird David Alaba allerdings einen Knick seiner Leistungskurve erleben. Das ist logisch in einer hoffentlich noch lang andauernden Karriere auf höchstem Niveau. Der Unterschied wird sein: Alaba wird nicht durch den medialen Fleischwolf gedreht werden. Dies hat er sich schon jetzt redlich verdient.
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