Technik Zu Besuch in der Radarstation Koralpe Diskussion Weitere Artikel Letztes Update am 25.05.2012, 16:48 Bildergallerie drucken An Instapaper senden Zu Besuch in der Radarstation Koralpe. Die futurezone drang ins Innere der höchstgelegenen Radarstation zur Flugsicherung in Österreich vor. Vollbild Zurück Bild von / Weiter Schliessen Vollbild Die futurezone konnte unlängst einen Blick auf die höchstgelegene Radarstation zur Flugsicherung in Österreich werfen: Die Mittelbereichsstation Koralpe. Einen ausführlichen Bericht darüber finden Sie via Link unten. Hier die besten Bilder.Bei guter Sicht kann man die Koralpe vom Flughafen Graz aus sehen. Der Berg wirkt so nah,... ... dennoch ist er immer noch eine gute Autostunde entfernt. Am den Berghängen passiert man idyllische Alpendörfer,... ... bis man schließlich das Skigebiet Koralpe erreicht. Von dort geht es über eine abgesperrte Straße weiter... ... über die Skipiste. Im tiefen Winter ist die Fahrbahn dick zugeschneit. Wenig später erstmals ein klarer Blick auf den Großen Speikkogel, die höchste Erhebung der Koralpe. Beim Näherkommen türmt sich zunächst die Militär-Radarstation vor einem auf, dahinter... ... befindet sich die Radarstation der Austro Control: Ein massives Gebäude, dem man zutraut, widrigsten Wetterbedingungen trotzen zu können. Bei Stürmen suchen oftmals Tourengeher Schutz im Eingangsbereich der Station. Daneben gibt es mehrere Garagen. Unter der weißen Kuppel,... ... dreht sich eine riesige, tonnenschwere Radarantenne. Im Radom - so wird die Kuppel bezeichnet -... ... herrscht ein frischer Wind. Das rotierende Stahl-Ungetüm... ... wird von Elektromotoren angetrieben. Verlässt man den Radom und tritt durch eine schwere Panzertüre,... ... gelangt man auf die Außenseite des Gebäudes, direkt unterhalb des überdimensionalen weißen Balls. Nur einen Steinwurf von der Terrasse entfernt sieht man das Gipfelkreuz,... ... ein frequentiertes Ziel für Wanderer. Bei einem Rundgang um die Terrasse sieht man mehrere Funkantennen... ... und kann vor allem einen fantastischen Blick auf die Landschaft werfen. Hier sieht man weit nach Kärnten hinein. Auf einer anderen Seite sieht man die Sendeanlage der Post. Direkt dahinter führen die ersten Skilifte den Berg hinauf. Rund um die Radarstation zielen Richtfunkantennen in die Ferne. Zurück im Inneren des Gebäudes kann man den Lift in die Stockwerke darunter nehmen. Direkt unter der Radarantenne befindet sich der Sendesaal, in dem riesige Steuerschränke stehen. Auf einem alten Röhrenbildschirm wird kontrolliert, ob das Sekundärradar wie vorgesehen alle Identifikations- und Flughöhen-Signale der Flugzeuge in Reichweite empfängt. Weitere graue Metallschränke mit leuchtenden LEDs im Sendesaal. Neben dem Sendesaal befinden sich die Räumlichkeiten der Stationswächter. Hier die gemütliche Kantine,... ... und hier eines der Büros. Man glaubt hier kaum, dass man sich am Berg befindet und nicht mitten in der Stadt. In den Stockwerken darunter führen lange Gänge zu den weiteren technischen Einrichtungen der Station. Hier ein Teil der unterbrechungsfreien Stromversorgung. Die Station wird normalerweise über das Stromnetz versorgt. Dennoch läuft das interne Netz über große Akkus, die in langen Reihen angeordnet sind. Fällt das Stromnetz aus, macht das für die Radarstation keinen Unterschied. Die geladenen Akkus halten den Betrieb solange am Laufen,... ... bis die Diesel-Aggregate im Keller anspringen und die Akkus weiter im geladenen Zustand halten. Die Dieselgeneratoren beziehen ihren Treibstoff aus zwei riesigen Tanks, die jeweils zehntausende Liter fassen. In der Garage parkt eine nagelneue Pistenraupe. Mit ihr wird bei Schnee sowohl Austro-Control- als auch Militärpersonal auf die Koralpe gebracht. Als alternatives Transportmittel bei der Talfahrt stehen diese Rodeln zur Verfügung, die üblicherweise vom Militär gebraucht werden. Das Wetter auf der Koralpe kann hie und da ganz schön heftig werden. Am 17. Mai mussten die Techniker der Militär-Radarstation feststellen,... ... dass Blitzschläge ihre Anlage übel zugerichtet haben. Das kurz zuvor neu installierte Long-Range-Radar musste vorübergehend abgestellt werden. (futurezone) Erstellt am 28.05.2012, 06:00 Stichworte: › Flugverkehr › Luftfahrt Diskussion Kommentare aktualisieren Weitere Artikel zum Thema Wien Geldfälscherbande ausgehoben Zwölf mutmaßliche Täter wurden festgenommen. Banknoten und Dokumente in großem Stil gefälscht. Personalia Österreicher wird Chef der NZZ-Mediengruppe Der Mitbegründer der "NEOS"-Partei, Veit Dengler, wird das renommierte Schweizer Verlagshaus managen. 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